ATX 3 643 0,4%  Dow 26 072 0,2%  Nasdaq 6 834 0,3%  Euro 1,2224 -0,2% 
ATX P 1 838 0,4%  EStoxx50 3 649 0,8%  Nikkei 23 808 0,2%  CHF 1,1776 0,3% 
DAX 13 434 1,2%  FTSE100 7 731 0,4%  Öl 68,7 -0,7%  Gold 1 332 0,5% 

07.12.2017 05:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 05.30 Uhr


Besorgnis in aller Welt nach Trumps Jerusalem-Entscheidung

Washington/Jerusalem - Die Weltgemeinschaft hat mit größter Besorgnis auf den historischen Alleingang Donald Trumps zur Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels reagiert. Diplomaten, Politiker und Wissenschafter sehen in der Entscheidung Trumps eine große Gefahr für den Friedensprozess in Nahost. Der US-Verbündete Saudi-Arabien rief die USA auf, die Entscheidung zurückzunehmen. Die NATO-Partner Frankreich und Großbritannien als Vetomächte sowie weitere Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates beantragten eine Sondersitzung des Gremiums in New York. Sie soll bereits am Freitag stattfinden. Applaus kam lediglich von jüdischen Verbänden in den USA sowie aus Israel. Premierminister Benjamin Netanyahu sprach von einem "historischen Tag für Jerusalem". Die Palästinenser riefen zu einem Generalstreik auf.

Repräsentantenhaus lehnt Einleitung von Amtsenthebung Trumps ab

Washington - Eine Resolution zur Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen US-Präsident Donald Trump ist am Mittwoch deutlich gescheitert. Das US-Repräsentantenhaus lehnte den Vorstoß des demokratischen Abgeordneten Al Green aus Texas mit 364 zu 58 Stimmen ab. Er wirft Trump vor, "Zwietracht in den USA gesät" zu haben und unfähig zu sein, das Land zu führen. Die Abgeordneten von Trumps Republikanischer Partei stimmten geschlossen dagegen, zusammen mit 126 Demokraten, die auf die laufenden Ermittlungen gegen Trump und seine Regierung verwiesen.

Tillerson und Lawrow bei OSZE-Ministerrat in Wien

Wien - Mit einem hochkarätig besetzten Ministertreffen erreicht der österreichische Vorsitz in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) heute seinen Höhepunkt und informellen Abschluss. Außenminister Sebastian Kurz wird 40 Amtskollegen in der Wiener Hofburg begrüßen, darunter Rex Tillerson (USA) und Sergej Lawrow (Russland). Lawrow traf bereits am Mittwochabend mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen zusammen. Dabei betonten beide Österreichs Rolle als Brückenbauer und Dialogplattform.

Putin kandidiert 2018 ein viertes Mal für das Präsidentenamt

Moskau - Der starke Mann Russlands tritt wieder an: Staatschef Wladimir Putin hat - wie allgemein erwartet - am Mittwoch seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl im März 2018 angekündigt. Der 65-Jährige verkündete seine vierte Präsidentschaftskandidatur bei dem Besuch einer Fabrik in Nischni Nowgorod an der Wolga. Mit weiteren sechs Amtsjahren wäre Putin dann bis 2024 Präsident.

US-Repräsentantenhaus beschloss Lockerung von Waffenrecht

Washington - Den jüngsten Massakern zum Trotz hat das US-Repräsentantenhaus am Mittwoch einen Gesetzentwurf zur Lockerung der Beschränkungen beim verdeckten Tragen von Waffen beschlossen. Die Abgeordnete stimmten mehrheitlich dafür, dass verdeckt getragene Waffen künftig auch über Grenzen in Bundesstaaten oder an Orte gebracht werden können, die eigentlich schärfere Waffengesetze haben. Der Gesetzentwurf muss allerdings noch in den Senat, wo die Zustimmung nicht als sicher gilt. Vor zwei Monaten hatte ein Mann in Las Vegas 58 Konzertbesucher erschossen; einen Monat später tötete ein Mann 25 Menschen in einer texanischen Kirche.

ÖVP und FPÖ einigten sich auf 12-Stunden-Arbeitstag

Wien - ÖVP und FPÖ haben sich bei ihren Koalitionsverhandlungen am Mittwoch auf eine Reihe von Wirtschaftsmaßnahmen geeinigt. So soll die umstrittene Arbeitszeitflexibilisierung kommen. Dabei soll es künftig auch die Möglichkeit eines 12-Stunden-Arbeitstags geben, wie es in einem ÖVP-FPÖ-Papier heißt. Auch eine Verkürzung von Ruhezeiten ist vorgesehen. Laut ÖVP-Chef Sebastian Kurz geht es darum, dass dann gearbeitet werden soll, wenn Arbeit ansteht und gleichzeitig mehr Freiraum für die Familie entsteht.

Siebenjährige Haftstrafe für VW-Manager in den USA

Washington/Wolfsburg - Wegen Vertuschung der Abgasmanipulationen bei Volkswagen ist ein Manager des Konzerns in den USA zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Der 48-Jährige, der während eines Urlaubs in Florida festgenommen worden war, hatte sich der Verschwörung zum Betrug an den Vereinigten Staaten sowie des Verstoßes gegen das Luftreinhaltegesetz schuldig bekannt. Ansonsten hätte ihm womöglich eine noch deutlich härtere Strafe gedroht. Die US-Justiz hat wegen der Manipulationen noch fünf weitere VW-Manager angeklagt, die sich aber außerhalb der USA aufhalten.

Buschfeuer in Kalifornien bedrohen Luxusvillen von Los Angeles

Los Angeles - Dichter Rauch und hohe Flammen im Süden Kaliforniens: Die riesigen Buschfeuer, die seit Tagen von starken Winden angefacht werden, bedrohen nun auch das Prominenten-Viertel Bel Air. In dem Gebiet im Westen von Los Angeles sind nach Angaben der Behörden bereits mindestens vier Häuser abgebrannt. Unabhängig davon war der Bezirk Ventura County nordwestlich von Los Angeles besonders betroffen. Zehntausende Menschen wurden aus ihren Häusern vertrieben, nach Angaben der Behörden brannte seit Montag eine Fläche von mehr als 260 Quadratkilometern ab. Am Mittwoch fraß sich das Feuer bis zur Pazifikküste durch.

(Schluss) an

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