ATX 3 314 0,3%  Dow 24 585 0,3%  Nasdaq 6 395 0,2%  Euro 1,1842 0,1% 
ATX P 1 674 0,2%  EStoxx50 3 566 -0,5%  Nikkei 22 694 -0,3%  CHF 1,1681 0,2% 
DAX 13 027 -0,8%  FTSE100 7 478 -0,3%  Öl 62,3 -0,8%  Gold 1 257 0,1% 

06.12.2017 22:00:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 22.00 Uhr


USA erkennen Jerusalem als Hauptstadt Israels an

Washington/Jerusalem - In einer international höchst umstrittenen Entscheidung hat US-Präsident Donald Trump Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel anerkannt. "Heute erkennen wir das Offensichtliche an - dass Jerusalem Israels Hauptstadt ist", sagte Trump am Mittwoch in Washington. Trump wies das Außenministerium an, mit dem Prozess zur Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu beginnen. Seine Entscheidung stellt einen beispiellosen Tabu-Bruch dar und hat Furcht vor einem neuen Flächenbrand im Nahen Osten ausgelöst.

Trumps Entscheidung sorgt für Empörung in arabischer Welt

Jerusalem - Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen, hat Empörung in der arabischen Welt ausgelöst. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas warf Trump vor, alle internationalen und bilateralen Resolutionen und Vereinbarungen zu verletzen. Mehrere palästinensische Gruppierungen riefen zu drei "Tagen des Zorns" auf. Die türkische Regierung verurteilte "die unverantwortliche Stellungnahme der US-Regierung". Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu bezeichnete die Worte Trumps hingegen als "historisch".

Tillerson und Lawrow bei OSZE-Ministerrat in Wien

Wien - Mit einem hochkarätig besetzten Ministertreffen erreicht der österreichische Vorsitz in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Donnerstag seinen Höhepunkt und informellen Abschluss. Außenminister Sebastian Kurz wird 40 Amtskollegen in der Wiener Hofburg begrüßen, darunter Rex Tillerson (USA) und Sergej Lawrow (Russland). Lawrow traf bereits am Mittwochabend mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen zusammen. Dabei betonten beide Österreichs Rolle als Brückenbauer und Dialogplattform.

ÖVP und FPÖ einigten sich auf 12-Stunden-Arbeitstag

Wien - ÖVP und FPÖ haben sich bei ihren Koalitionsverhandlungen am Mittwoch auf eine Reihe von Wirtschaftsmaßnahmen geeinigt. So soll die umstrittene Arbeitszeitflexibilisierung kommen. Dabei soll es künftig auch die Möglichkeit eines 12-Stunden-Arbeitstags geben, wie es in einem ÖVP-FPÖ-Papier heißt. Auch eine Verkürzung von Ruhezeiten ist vorgesehen. Laut ÖVP-Chef Sebastian Kurz geht es darum, dass dann gearbeitet werden soll, wenn Arbeit ansteht und gleichzeitig mehr Freiraum für die Familie entsteht.

Putin kandidiert 2018 ein viertes Mal für das Präsidentenamt

Moskau - Der starke Mann Russlands tritt wieder an: Staatschef Wladimir Putin hat - wie allgemein erwartet - am Mittwoch seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl im März 2018 angekündigt. Der 65-Jährige verkündete seine vierte Präsidentschaftskandidatur bei dem Besuch einer Fabrik in Nischni Nowgorod an der Wolga. Mit weiteren sechs Amtsjahren wäre Putin dann bis 2024 Präsident.

Freiheitsstrafe für Ex-Hypo-Vorstand Striedinger

Klagenfurt - Ex-Hypo-Vorstand Günter Striedinger und der ehemalige Hypo-Anwalt Gerhard Kucher sind am Mittwoch am Landesgericht Klagenfurt des schweren Betrugs schuldig gesprochen worden. Der Schöffensenat sah es als erwiesen an, dass sich die Angeklagten unrechtmäßig bereichert und die Hypo-Bank Alpe Adria im Jahr 2003 um 750.000 Euro geschädigt haben. Striedinger und Kucher erhielten eine Freiheitsstrafe von je acht Monaten. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Schwerer Verkehrsunfall im Pongau: Toter und acht Verletzte

St. Johann im Pongau - Bei einem schweren Verkehrsunfall in St. Johann im Pongau ist am Mittwochnachmittag ein 20-jähriger Österreicher getötet worden. Acht weitere Personen wurden nach Angaben des Roten Kreuzes zum Teil schwer verletzt. Bei dem Unfall waren zwei Lkw sowie mehrere Pkw zusammengestoßen. "Es hat ausgesehen wie auf einem Schlachtfeld", beschrieb ein Feuerwehrkommandant die Unfallstelle. Im Umkreis von rund 200 Metern seien Wrackteile gelegen.

Blauer Diamant in New York für 15 Mio. Dollar versteigert

New York - Ein Ring mit einem blauen Diamanten ist in New York für 15,1 Millionen Dollar versteigert worden. Wer den 5,69 Karat schweren Diamanten kaufte, teilte das Auktionshaus Sotheby's zunächst nicht mit. Insgesamt wurden bei der Auktion Diamanten und Juwelen für rund 54 Millionen Dollar versteigert. Der laut Auktionshaus weltweit größte je zur Versteigerung angebotene runde Diamant fand jedoch keinen Käufer. Sotheby's hatte den Preis auf bis zu 6,2 Millionen Dollar geschätzt.

(Schluss) cg/ct

Eintrag hinzufügen

Nachrichten

  • Nachrichten zu Aktien
  • Alle Nachrichten
pagehit