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ATX P 1 669 -0,3%  EStoxx50 3 572 0,3%  Nikkei 22 523 0,5%  CHF 1,1637 0,3% 
DAX 13 009 -0,1%  FTSE100 7 417 0,0%  Öl 63,4 0,2%  Gold 1 289 0,4% 

ATX

16.10.2017 18:09:41

Aktien Wien Schluss: ATX nahezu unverändert


WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Montag mit kaum veränderter Tendenz geschlossen. Der ATX stieg um 0,01 Prozent auf 3376,02 Punkte. Marktteilnehmer berichteten von einem ruhigen Geschäft zu Wochenbeginn und verwiesen auf die dünne Meldungslage. Das Ergebnis der Nationalratswahl fand im Handel vorerst kaum Beachtung. Hingegen wurden die aktuellen Entwicklungen in Spanien weiterhin genau beobachtet. Nachdem der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont in der Früh ausweichend auf die Frage der spanischen Zentralregierung geantwortet hatte, ob er die Unabhängigkeit seiner Region erklärt hat oder nicht, wurde ihm nun eine neue Frist von Madrid gesetzt.

Auch von konjunktureller Seite gab es kaum nennenswerte Impulse. Der Überschuss in der Handelsbilanz der Eurozone ist im August stärker als erwartet gestiegen. Er habe saisonbereinigt bei 21,6 Milliarden Euro gelegen, teilte die Europäische Statistikbehörde Eurostat mit. Volkswirte hatten mit 20,2 Milliarden Euro gerechnet.

Am Nachmittag rückten aktuelle US-Daten in den Fokus: Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im Oktober stark aufgehellt. Der Empire-State-Index ist um 5,8 Punkte auf 30,2 Punkte gestiegen. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 20,4 Punkte gerechnet.

Zu den größeren Gewinnern unter den österreichischen Indexschwergewichten zählten Voestalpine, die in einem freundlichen europäischen Branchenumfeld um 1,10 Prozent auf 45,60 Euro anziehen konnten.

Buwog konnten ein Kursplus von 1,78 Prozent auf 25,70 Euro verbuchen. Der Immobilien-Konzern erwartet für sein Bestandsportfolio im noch laufenden 1. Halbjahr 2017/18 (per 31. Oktober) mindestens 135 Millionen Euro positives Neubewertungsergebnis. Das teilte das Unternehmen am Montag mit.

OMV gaben 0,47 Prozent auf 51,24 Euro nach und korrigierten damit leicht nach den klaren Freitagsgewinnen. Do & Co waren hingegen erneut gesucht und stiegen 2,02 Prozent auf 46,19 Euro.

Die österreichischen Bankwerte verloren etwas an Boden. Erste Group schlossen 0,30 Prozent schwächer bei 36,85 Euro und Raiffeisen gaben um 0,46 Prozent auf 28,40 Euro nach./ger/APA/stb

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