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07.12.2017 12:45:43

BDI wünscht stärkere Position der WTO


BERLIN (Dow Jones)--Vor der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation hat sich BDI-Präsident Dieter Kempf für eine Stärkung der WTO ausgesprochen. "Angesichts der zunehmenden Zahl bilateraler Freihandelsabkommen müssen die Regierungen deutlicher als bisher auf die Übereinstimmung mit WTO-Regeln achten und vor allem auf einfachere Verfahren setzen", erklärte der Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie am Donnerstag in Berlin. Multilaterale Vereinbarungen im Rahmen der WTO seien der Königsweg der Handelspolitik. Freihandelsabkommen blieben eine unverzichtbare Ergänzung.

Kempf appellierte an die 164 Mitgliedsstaaten, sich auf der Ministerkonferenz in Argentinien zu bewegen und Zukunftsthemen anzupacken. "Protektionismus, der schwindende Konsens für offene und regelbasierte Märkte sowie nationale Alleingänge gefährden den weltweiten Wohlstand", erklärte er. Die WTO sei als Hüterin des Welthandels nötig und für die Schaffung von neuem Marktzugang enorm wichtig.

Kempf forderte eine Agenda für die Themen einer modernen Weltwirtschaft und nannte in diesem Zusammenhang die Bereiche digitaler Handel, Transparenz und gute Regelsetzung, Dienstleistungshandel sowie Subventionsregeln.

Der BDI hat zur 11. WTO-Ministerkonferenz ein Positionspapier veröffentlicht, das auf der Internetseite des Verbandes (https://bdi.eu) zu finden ist.

Kontakt zum Autor: stefan.lange@wsj.com

DJG/stl/sha

(END) Dow Jones Newswires

December 07, 2017 06:45 ET (11:45 GMT)

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