ATX 3 305 0,3%  Dow 22 350 0,0%  Nasdaq 5 932 0,0%  Euro 1,1951 0,1% 
ATX P 1 660 0,3%  EStoxx50 3 541 0,1%  Nikkei 20 296 -0,3%  CHF 1,1581 -0,1% 
DAX 12 592 -0,1%  FTSE100 7 311 0,6%  Öl 56,9 0,8%  Gold 1 297 0,9% 

Continental Aktie [WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004]

04.01.2017 16:00:45

Banken sind die Gewinner im neuen Börsenjahr


   Von Benjamin Krieger

   FRANKFURT (Dow Jones)--Banken sind im neuen Börsenjahr en vogue. Seit Beginn des Jahres ist der europäische Bankensektor bereits um 4,5 Prozent gestiegen auf den höchsten Stand seit einem Jahr. Die sogenannte Zinsstrukturkurve wird steiler, was den Geldhäusern zugute kommt. Bei kurzen Laufzeiten sind die Zinsen niedrig, am langen Ende steigen sie. Kursstützend wirkt am Mittwoch zudem ein positiver Kommentar von Barclays zur Deutschen Bank, Credit Suisse und UBS.

   Die Börsen bewegen sich derweil europaweit in recht engen Spannen um ihre Schlusskurse vom Vortag. Der Dax gibt am Nachmittag um 0,2 Prozent leicht nach auf 11.557 Punkte. Hier belasten vor allem die Kursverluste der am Dienstag noch kräftig gestiegenen Automobilaktien, die von 0,9 Prozent für Daimler bis zu 2,3 Prozent für VW reichen. Der Euro-Stoxx-50 handelt unverändert zum Vortag bei 3.316 Punkten.

   Deutsche Bank steigen um 2,9 Prozent, Credit Suisse um 4,1 Prozent und UBS um 2,8 Prozent. Die Barclays Bank hat Credit Suisse von "Gleichgewichten" auf "Übergewichten" erhöht und für Deutsche Bank und UBS die Kursziele kräftig erhöht. Bei der Credit Suisse loben die Analysten die neue Strategie, und generell hätten sich die Rahmenbedingungen für die Bankenbranche verbessert und die Risiken abgenommen.

Zwei schlechte Nachrichten drücken Novartis Bayer steigen 0,8 Prozent, gestützt von einer Hochstufung auf "Übergewichten" durch JP Morgan. Gleichzeitig hat die Bank die Novartis-Aktie von "Übergewichten" auf "Neutral" gesenkt, was den Kurs um 1,2 Prozent drückt. Negativ werten Händler aber auch, dass der Onkologie-Chef von Novartis, Alessandro Riva, die Schweizer verlässt und zum US-Unternehmen Gilead wechselt.

   Verkauft werden deutsche Chemiewerte. Linde fallen um 1,4 Prozent zurück. Auf der Internetseite der FAZ wird die Fusion von Linde mit dem US-Wettbewerber Praxair heftig kritisiert. Von Linde werde nach dem Zusammenschluss wenig übrig bleiben, heißt es dort. LANXESS verlieren 2,2 Prozent, Covestro 2,5 Prozent und Evonik 1,6 Prozent.

   In London brechen Papiere des Einzelhändlers Next um fast 10 Prozent ein und belasten auch die Kurse anderer Branchengrößen wie Marks & Spencer, die um 4,2 Prozent nachgeben. Next hat schwache Ergebnisse für das vierte Quartal vorgelegt und die Umsatzprognose für 2017 gesenkt. Auch der Kurs des Modehauses Burberry verliert 2,1 Prozent. Zalando büßen 3,2 Prozent ein, der Online-Modehändler ist stark auf dem britischen Markt aktiv.

Autozulieferer werden abgestuft In Paris stehen Michelin unter Druck und büßen 2,5 Prozent ein, nachdem die Societe Generale die Aktie von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft hat. Bei den deutschen Autozulieferern hat MainFirst laut Händlern die Hella-Aktie von "Outperform" auf "Neutral" gesenkt, der Kurs verliert 3 Prozent. Europas Automobilsektor ist mit einem Abschlag von 1,4 Prozent der schwächste Sektor.

   Am Devisenmarkt bewegt sich wenig, der Euro behauptet sich zum US-Dollar mit 1,0445 gut. Am Euro-Rentenmarkt, wo die Notierungen am Vortag unter starken Druck geraten waren, stabilisieren sich Bundesanleihen auf niedrigerem Niveau. Hier sorgt für etwas Entlastung, dass die Verbraucherpreise in der Eurozone im Dezember etwas weniger stark gestiegen sind als erwartet.

   Am Euro-Geldmarkt hat sich der Druck auf die Zinsen noch verschärft. Die Euribor-Fixings der Laufzeiten drei, sechs und zwölf Monate sind am Dienstag sämtlich auf neue Rekordtiefstände gefallen.

=== INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD Euro-Stoxx-50 3.315,66 0,02 0,64 0,76 Stoxx-50 3.045,82 0,04 1,18 1,17 DAX 11.556,83 -0,24 -27,41 0,66 MDAX 22.239,64 -0,75 -168,35 0,23 TecDAX 1.832,98 -0,37 -6,83 1,17 SDAX 9.587,00 -0,55 -52,85 0,71 FTSE 7.171,22 -0,09 -6,67 0,40 CAC 4.894,30 -0,10 -5,03 0,66

Bund-Future 163,40 -0,05 -0,45

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 7.46 Uhr Di, 17.12 Uhr % YTD EUR/USD 1,0447 +0,34% 1,0412 1,0395 -0,7% EUR/JPY 122,5815 -0,18% 122,8043 122,57 -0,0% EUR/CHF 1,0719 +0,19% 1,0698 1,0689 +0,1% EUR/GBP 0,8500 -0,07% 0,8499 1,1785 -0,3% USD/JPY 117,32 -0,53% 117,95 117,94 +0,4% GBP/USD 1,2292 +0,33% 1,2252 1,2248 -0,4%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 52,43 52,33 +0,2% 0,10 -2,4% Brent/ICE 55,69 55,47 +0,4% 0,00 -1,9%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.164,71 1.158,95 +0,5% +5,76 +1,2% Silber (Spot) 16,43 16,31 +0,7% +0,12 +3,1% Platin (Spot) 949,30 939,50 +1,0% +9,80 +5,1% Kupfer-Future 2,56 2,49 +2,7% +0,07 +2,0% === Kontakt zum Autor: benjamin.krieger@wsj.com

   DJG/bek/ros

   (END) Dow Jones Newswires

   January 04, 2017 09:30 ET (14:30 GMT)

   Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.- - 09 30 AM EST 01-04-17


Bildquelle: domnitsky / Shutterstock.com

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20.09.17 Continental Sell Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
20.09.17 Continental buy Goldman Sachs Group Inc.
20.09.17 Continental Outperform Bernstein Research
19.09.17 Continental buy Kepler Cheuvreux
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