Geändert am: 20.11.2017 10:55:19

Asiatische Börsen zum Wochenauftakt überwiegend stärker - Japan im Minus

Der japanische Leitindex Nikkei 225 beendete den Montagshandel mit einem Verlust von 0,6 Prozent bei 22.261,76 Zählern. Auslöser war der nachgebende Euro im Zuge der gescheiterten Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition in Berlin. Zum Yen fiel der Euro auf den tiefsten Stand seit rund zwei Monaten. "Das ist beunruhigend und schafft eine erhöhte Unsicherheit in der Eurozone" sagte Kisoo Park, globaler Anleihe-Manager bei Manulife Asset Management in Hong Kong.

Auf dem chinesischen Festland drehte der Shanghai Composite im Handelsverlauf noch ins Plus und schloss 0,28 Prozent höher bei 3.392,339 Zählern. Auch in Hongkong stand zum Börsenschluss ein Plus auf der Kurstafel: Der Hang Seng legte um 0,21 Prozent auf 29.260,31 Punkte zu.

Kaum Einfluss hatten neue Konjunkturdaten. Japans Exporte sind im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14 Prozent gestiegen. Vor allem die starke Nachfrage aus dem Ausland nach Autos und Geräten zur Halbleiterfertigung und der starke Yen hatten den elften Anstieg in Folge getrieben. Allerdings hatten Ökonomen mit einem Zuwachs um 15,5 Prozent gerechnet.

Schwache Vorgaben aus den USA wegen der andauernden Hängepartie um die Steuerreform von US-Präsident Donald Trump haben laut Händlern auch einige Investoren für Gewinnmitnahmen genutzt.

Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com

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NIKKEI 225 22 697,36
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Shanghai Composite 2 814,04
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