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05.09.2017 09:16:43

Draghi-Nachfolge

Britischer Think Tank sieht Weidmann als künftigen EZB-Chef


Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat laut einer Umfrage des britischen Think Tanks Omfif gute Chancen, nächster Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) zu werden.

Omfif berichtet unter Berufung auf eine Umfrage im eigenen Netzwerk, 61 Prozent der befragten Experten hätten darauf getippt, dass Weidmann Amtsinhaber Mario Draghi beerben werde, wenn dieser Ende 2019 die EZB verlasse. Zur Wahl standen außerdem der Präsident der Banque de France, François Villeroy de Galhau, für den sich 30 Prozent entschieden und "irgend eine andere Person" (9 Prozent).

   Viele Beobachter gehen davon aus, dass die meisten europäischen Länder etwas dagegen hätten, die ohnehin starke Stellung Deutschlands in Europa durch die Vergabe dieses Postens noch zu stärken. Weidmann selbst sagte kürzlich in einem Interview mit der Börsen-Zeitung, er halte Diskussionen über die Draghi-Nachfolge für verfrüht. Allerdings würde es die Akzeptanz des Euro in einigen Ländern untergraben, wenn ein Deutscher als EZB-Präsident von diesem Posten von vorn herein ausgeschlossen wäre.

   Omfif weist darauf hin, dass in nächster Zeit weitere europäischen Spitzenposten zu besetzen sind: Ende 2017 endet die Amtszeit des Chefs der Eurogruppe, 2019 die des EU-Kommissionspräsidenten und 2020 die des EU-Rats.

DJG/hab/apo

FRANKFURT (Dow Jones)

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Bildquelle: Bundesbank

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