ATX 3 317 -0,4%  Dow 23 358 -0,4%  Nasdaq 6 315 -0,4%  Euro 1,1792 0,0% 
ATX P 1 670 -0,5%  EStoxx50 3 547 -0,5%  Nikkei 22 397 0,2%  CHF 1,1661 0,0% 
DAX 12 994 -0,4%  FTSE100 7 381 -0,1%  Öl 62,7 2,2%  Gold 1 294 1,4% 

ATX

07.08.2017 09:50:40

Kolumne
Erste Group Research

Equity weekly: Marktanalyse Österreich


Das politische Drama in Washington lastet weiterhin stark auf dem US-Dollar.

Der Euro hielt sich in der letzten Woche klar über der Marke von 1,18 US-Dollar, sprang kurzfristig sogar über 1,19 US-Dollar, und lastete auf den europäischen Leitbörsen. In diesem Umfeld verzeichnete der ATX einen leichten Rückgang (-0,1%), im Vergleich dazu verloren DAX -0,5% und CAC-40 -1,1%.

Zudem sind laut dem ADP-Beschäftigungsbericht in den USA weniger Stellen geschaffen worden als erwartet. Ein Ende des Höhenflugs der Gemeinschaftswährung kann somit vorerst nicht erwartet werden. Unterstützung lieferten die anziehenden Rohölpreise nur kurzfristig, der fragile Aufwärtstrend geriet zum Ende der Woche wieder ins Stocken.

In Wien legten Verbund (+6,3%) und Lenzing (+3,8%) nach Broker Upgrades zu. Auch die Aktien der Telekom Austria (+5,9%) setzten sich, trotz negativer Nachrichten, an die Spitze des ATX. Im Laufe der letzten Woche wurde bekannt, dass der Mobilfunkanbieter "3" den schwedischen Festnetzbetreiber Tele2 kauft und damit bei den Geschäftskunden den Druck auf die Telekom-Austria-Marke A1 erhöht.

Auf der Verliererseite standen die Papiere der Andritz (-3,5%), nachdem der Konsensus, vor dem am Freitag berichteten Q2-Ergebnis, von gedämpften Werten ausging. Ebenfalls zu den Verlierern zählten die Aktien des Ölfeldausrüsters SBO (-5,3%), die im Umfeld der volatilen Ölpreisentwicklung nachgaben.

Im prime-Segment des ATX konnte die FACC (+9,0%) deutlich gewinnen. Auch AMAG-Papiere konnten um 1,7% zulegen, der Aluminiumkonzern konnte ein starkes erstes Halbjahr hinlegen. Nach den Negativ-Schlagzeilen zu möglichen Kartellabsprachen der deutschen Automobilindustrie verlor die Aktie der Polytec -2,3%, diese Woche präsentiert das Unternehmen seine Zahlen für das 2. Quartal. Zu etwas Entspannung kam es im Automobilsektor, nachdem am Ende des Dieselgipfels in Berlin ein vor allem für die Autobauer günstiger Kompromiss gefunden wurde. Statt kostspieligen Hardware-Umrüstungen bleibt es bei günstigen Softwareoptimierungen.

Ausblick. Diese Woche fahren wir mit einem Mix an Unternehmensergebnissen fort, u.a. berichten voestalpine, OMV, RBI, Polytec und die Österreichische Post. Wir erwarten den ATX auch in dieser Woche in der Range 3.200-3.300 Punkte.

Gewinnschätzungen Österreich - ATX

Quelle: Erste Group Research

Den vollständigen Bericht ("Equity weekly") sowie weitere Analysen, Reports und Videos finden Sie im Research Center auf unserer Internetseite:produkte.erstegroup.com.

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© Erste Group 2017

Das Erste Group Research zeichnet sich durch langjährige Erfahrung und fundierte Kenntnisse der lokalen Aktienmärkte in der CEE-Region aus. Regelmäßige Awards bestätigen die hohe Qualität der Analysen, welche Anlegern ein möglichst unabhängiges Bild über die Entwicklung der Aktienmärkte bieten.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Bildquelle: 2016 Wiener Börse AG, Erste Group Research, Erste Group Research

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