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ATX P 1 681 0,8%  EStoxx50 3 581 0,3%  Nikkei 22 551 0,1%  CHF 1,1687 0,5% 
DAX 13 060 0,4%  FTSE100 7 410 -0,1%  Öl 63,7 0,5%  Gold 1 288 -0,1% 

Infineon Aktie [WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004]

14.11.2017 18:07:48

Starke Nachfrage

Infineon erfüllt seine Ziele und will 2018 das Wachstum halten - Aktie schließt im Plus


Infineon hat auch im vierten Quartal von der anhaltend starken Nachfrage nach Halbleitern für Fahrzeuge und Industrie profitiert.

Der Umsatz ging zum Vorquartal leicht zurück, die Umsatzrendite über die vier Segmente hinweg erreichte wie angekündigt 18 Prozent. Trotz des Gegenwinds durch den schwächeren Dollar habe Infineon seine im März erhöhte Prognose erreicht, erklärte Vorstandschef Reinhard Ploss bei Vorlage der Jahresbilanz. Der Chiphersteller will seinen Aktionären eine Dividende von 0,25 Euro zahlen. Das sind 3 Cent mehr als im Vorjahr.

Im neuen Jahr 2017/18 plant Infineon, das Wachstumstempo zu halten. Zwischen 7 und 11 Prozent soll der Umsatz bei einem durchschnittlichen Wechselkurs von 1,15 Dollar pro Euro zulegen. Der DAX-Konzern macht etwa die Hälfte seines Umsatzes in der US-Währung, die Kosten fallen jedoch überwiegend in Euro an. Die viel beachtete Marge im Segmentergebnis sieht der Konzern in der Mitte der Umsatzspanne bei 17 Prozent und damit auch auf dem Niveau des gerade beendeten Geschäftsjahres.

Kurzfristig dürfte die saisonal typische Schwäche zum Jahresende dazu führen, dass der Umsatz im Zeitraum Oktober bis Dezember um bis zu 4 Prozent zum Vorquartal sinkt, im besten Fall aber gehalten wird. Die Marge dürfte bei 15 Prozent liegen.

Infineon hat im abgelaufenen Jahr bei einem um 9 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz ein Segmentergebnis von 1,2 Milliarden Euro erzielt. Die Umsatzrendite erreichte damit 17,1 Prozent. Netto blieben 790 Millionen Euro Gewinn, ein Plus von 6,3 Prozent.

Die Aktien stiegen am Dienstag zuletzt um 2,66 Prozent auf 23,93 Euro, nachdem sie anfangs noch bis auf 22,625 Euro abgesackt waren. Experten hatten für das Schlussquartal etwas bessere Zahlen erwartet, was aber vor allem an der Belastung durch den schwächeren US-Dollar gelegen habe, erklärte Analyst Thomas Becker von der Commerzbank in einer ersten Einschätzung.

NEUBIBERG (Dow Jones)

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Bildquelle: Infineon

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