ATX 2 836 1,0%  Dow 20 659 -0,2%  Nasdaq 5 430 0,4%  Euro 1,0752 -0,1% 
ATX P 1 435 0,9%  EStoxx50 3 475 0,3%  Nikkei 19 162 -0,3%  CHF 1,0725 0,0% 
DAX 12 203 0,4%  FTSE100 7 374 0,4%  Öl 52,3 -0,3%  Gold 1 251 -0,1% 

NIKKEI 225

14.02.2017 18:52:43

LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte


   Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires

=== +++++ AKTIENMÄRKTE (18.20 Uhr) +++++ INDEX Stand +-% +-% YTD EuroStoxx50 3.308,89 +0,11% +0,56% Stoxx50 3.057,29 -0,05% +1,55% DAX 11.771,81 -0,02% +2,53% FTSE 7.268,56 -0,14% +1,76% CAC 4.895,82 +0,16% +0,69% DJIA 20.428,15 +0,08% +3,37% S&P-500 2.327,74 -0,02% +3,97% Nasdaq-Comp. 5.765,44 +0,03% +7,10% Nasdaq-100 5.255,87 -0,02% +8,06% Nikkei-225 19.238,98 -1,13% +0,65% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 163,41 -52

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++ ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 53,14 52,93 +0,4% 0,21 -2,8% Brent/ICE 55,84 55,59 +0,4% 0,25 -2,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.224,45 1.225,63 -0,1% -1,18 +6,3% Silber (Spot) 17,87 17,83 +0,2% +0,04 +12,2% Platin (Spot) 997,50 998,00 -0,1% -0,50 +10,4% Kupfer-Future 2,73 2,78 -1,9% -0,05 +9,0%

+++++ FINANZMARKT USA +++++

   Nach einem dreitägigen Höhenflug mit täglichen Rekordhochs legt die Wall Street am Dienstag eine Pause ein. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die mit Spannung erwarteten Aussagen der US-Notenbank-Präsidentin vor dem Senat. Yellen äußerte sich vergleichsweise "falkenhaft", indem sie vor einer zu langsamen Straffung der Geldpolitik warnte. Damit ist wohl eine Zinserhöhung bereits im März etwas wahrscheinlicher geworden,. Mit Yellens Aussagen legten Anleihen und Dollar zu, während Gold unter Druck kam. Am Aktienmarkt kam es nur zu einer nervösen Volatilität ohne klare Richtung. Auch von seiten der Teuerung scheint zunehmend Handlungsdruck für die Fed zu kommen. Denn die Erzeugerpreise in den USA sind im Januar kräftig gestiegen. Am Aktienmarkt legen Bankenwerte zu, da steigende Renditen der Branche üblicherweise höhere Erträge erbringen. Goldman Sachs und JP Morgan führen den Dow an mit einem Plus von 1,1 bzw 0,9 Prozent. Peugeot hat Interesse an einer Übernahme von Opel. Das Papier von General Motors legt um 4,8 Prozent zu. T-Mobile US tendieren wenig verändert. "Zahlen und Ausblick treffen die hochgesteckten Erwartungen", sagte ein Händler. GigPeak schnellen um 13 Prozent empor. Der Kommunikations- und Videochip-Anbieter wird von Integrated Device Technology geschluckt. Die Titel der Käuferin ziehen um 0,5 Prozent an.

   +++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

   Feste Auto- und Bank-Aktien haben einen Rücksetzer an den europäischen Börsen verhindert. Die Banken waren mit dem Auftritt der US-Notenbankchefin Janet Yellen vor dem Senat gefragt. Yellen meint, ein zu langes Warten mit Zinserhöhungen wäre "unklug". Deshalb wurde die Zinserhöhungserwartung, bisher auf den Juni konzentriert, nun nach vorne genommen. Der Banken-Index im Stoxx stieg um 1 Prozent. Auch der Index der Auto-Aktien zog um 1 Prozent an. General Motors verhandelt über einen Verkauf seines defizitären Europageschäfts an Peugeot. Peugeot stiegen um 4,3 Prozent, Renault um 3,1 Prozent, Fiat um 4,1 Prozent und VW um 1,1 Prozent. Während die Massenhersteller von der möglichen Branchenkonsolidierung profitierten, tendierten Daimler und BMW kaum verändert. Nach der Bekanntgabe von Geschäftszahlen ging es für Bilfinger um 3,9 Prozent nach oben. Die Schwäche im Südwest-Europa-Geschäft war laut Davy ursächlich für die unter den Erwartungen liegenden Quartalszahlen von Heidelbergcement. Heidelcement fielen um 3,9 Prozent. Trotz schwacher Zahlen stiegen Credit Suisse um 2,3 Prozent. Die Anleger konzentrieren sich auf die starke Kapitalbasis und den optimistischen Ausblick. Rheinmetall gewannen mit einer Kaufempfehlung der UBS 5,5 Prozent. Nemetschek stiegen um 5,5 Prozent, nachdem Berenberg die Aktie auf die Kaufliste genommen hat. Für Grammer ging es um 1,8 Prozent nach oben. Der langjährige Partner Ningbo Jifeng Auto Parts steigt über eine Wandelanleihe mit gut 9 Prozent bei Grammer ein. TUI verbesserten sich um 5,3 Prozent. Der Konzernverlust habe sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres (2016/2017) nahezu halbiert.

   +++++ Devisen +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:46 Mo, 18:50 % YTD EUR/USD 1,0567 -0,45% 1,0615 1,0604 +0,9% EUR/JPY 120,9462 +0,45% 120,4018 120,59 #N/A EUR/CHF 1,0654 -0,08% 1,0663 1,0663 #N/A EUR/GBP 0,8484 +0,29% 0,8466 1,1794 #N/A USD/JPY 114,47 +0,92% 113,42 113,72 -3,0% GBP/USD 1,2455 -0,68% 1,2540 1,2506 +1,6%

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

   Überwiegend mit Abgaben haben sich die Aktienmärkte in Asien am Dienstag gezeigt. Im Vorfeld der Anhörung von US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen vor dem Bankenausschuss des US-Senats herrschte insgesamt Zurückhaltung. "Die Fed hat für dieses Jahr drei Zinserhöhungen signalisiert. Die Marktteilnehmer werden also ganz genau hinhören", so die Societe Generale. In Schanghai schloss der Leitindex kaum verändert bei 3.218 Punkten. Hier hatten die jüngsten chinesischen Konjunkturdaten kaum Einfluss auf das Handelsgeschehen. So sind die Verbraucherpreise im Januar um 2,5 Prozent gestiegen auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren. In Sydney fiel der S&P/ASX 200 leicht und beendete die jüngste Gewinnstrecke von fünf Handelstagen in Folge mit Aufschlägen. Hier drückten leichte Abgaben bei den Bankenwerten. In Tokio gab der Nikkei-Index dagegen deutlicher nach, belastet von Hiobsbotschaften bei Nikon und Toshiba. Nikon brachen um 14,6 Prozent ein. Nikon prognostiziert für das Ende März endende Geschäftsjahr einen Nettoverlust von 9 Milliarden Yen. Das sind 3 Milliarden Yen mehr als das Unternehmen ursprünglich erwartet hatte. Toshiba verloren 8,0 Prozent. Der Hersteller von Unterhaltungselektronik verschob die Bekanntgabe der Geschäftszahlen für die Monate Oktober bis Dezember.

   +++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

   BMW ruft in China mehr als 40.000 Autos wegen Airbag-Problemen zurück

   BMW ruft in China mehr als 40.000 Autos wegen Problemen mit den Airbags zurück. Betroffen sind 41.685 Wagen verschiedener Baureihen aus dem Jahr 2012. Bei den verbauten Airbags an Fahrer- und Beifahrersitz könnten die Gaskartuschen bersten. Dadurch könnten Teile herumfliegen, was möglicherweise gefährlich sei.

   Daimler-Chef Zetsche verdient deutlich weniger

   Daimler-Chef Dieter Zetsche hat im vergangenen Jahr weniger verdient als im Jahr zuvor. Der Automobilkonzern zahlte dem Vorstandsvorsitzenden gut 7,6 Millionen Euro. 2015 hatte Zetsche noch knapp 9,7 Millionen Euro verdient. Grund für den Gehaltsrückgang war vor allem ein geringerer Bonus. Die Grundvergütung blieb unverändert bei rund 2 Millionen Euro.

   Rhön-Klinikum schreibt 35,5 Millionen Euro auf Beteiligung ab

   Der Klinikkonzern Rhön-Klinikum muss auf eine Finanzbeteiligung eine Wertberichtigung von 35,5 Millionen Euro vornehmen. Grund sind Verzögerungen in der Anlaufbetriebsphase des Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrums. Die daraus resultierende Belastung betreffen das Finanzergebnis und das Konzernergebnis 2016 in entsprechender Höhe.

   Patrizia steigert operativen Gewinn kräftig

   Die Patrizia Immobilien AG hat im vergangenen Jahr von Verkäufen und höheren Gebühreneinahmen profitiert. Der SDAX-Konzern verdiente 2016 nach vorläufigen Zahlen deutlich mehr als im Vorjahr und übertraf die eigene Prognose. Das Unternehmen hob eine "starke Geschäftsentwicklung" im vierten Quartal hervor.

   Anglo-American-Chairman Parker tritt zurück

   Anglo American muss sich einen neuen Chairman suchen. Der amtierende Chairman, John Parker, will das Amt im Laufe des Jahres aufgeben. Nachdem sich Anglo American vom Abschwung in der Bergbaubranche erholt und nun eine starke Position habe, sei der richtige Zeitpunkt für das Board, nach einem Nachfolger zu suchen, sagte der Manager.

   T-Mobile US steigert Gewinn im vierten Quartal kräftig

   Der Mobilfunkanbieter T-Mobile US hat auch im vierten Quartal von seinem starken Kundenwachstum profitiert. Die US-Tochter der Deutschen Telekom steigerte ihren Gewinn kräftig. Für 2017 peilt das Unternehmen ein weiteres Gewinn- und Kundenwachstum an. Der Nettogewinn kletterte im vierten Quartal um 31 Prozent auf 390 Millionen US-Dollar.

   Diebold Nixdorf erwartet 2017 stabilen Umsatz

   Der Geldautomatenhersteller Diebold Nixdorf rechnet im laufenden Jahr nur mit einem stabilen Umsatz. Beim bereinigten operativen Ergebnis erwartet das Unternehmen dagegen einen recht kräftigen Anstieg. Unter dem Strich dürfte aber weiter ein Millionenverlust stehen. Der Umsatz sollte 2017 zwischen 5,0 und 5,1 Milliarden US-Dollar liegen.

   Aetna und Humana lösen ihre Fusionsvereinbarung auf

   Die US-Krankenversicherer Aetna und Humana werden die Blockierung ihrer geplanten Fusion durch ein Gericht wegen kartellrechtlicher Bedenken nicht anfechten. Die beiden Unternehmen lösen ihre 34 Milliarden US-Dollar schwere Fusionsvereinbarung auf. Nach der Urteilsverkündung Ende Januar hatte Aetna noch angekündigt, eine Berufung zu prüfen.

=== Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com DJG/raz

   (END) Dow Jones Newswires

   February 14, 2017 12:22 ET (17:22 GMT)

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