ATX 3 182 -0,4%  Dow 20 938 0,2%  Nasdaq 5 703 0,1%  Euro 1,1188 0,0% 
ATX P 1 601 -0,2%  EStoxx50 3 595 0,5%  Nikkei 19 767 0,8%  CHF 1,0914 0,0% 
DAX 12 659 0,3%  FTSE100 7 485 -0,2%  Öl 54,2 0,0%  Gold 1 254 0,2% 

Dow Jones

21.04.2017 13:38:48

MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-


-1 of 2- 21 Apr 2017 11:07:00 UTC  DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

   Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

=== +++++ AKTIENMÄRKTE (13.05 Uhr) +++++ INDEX Stand +-% +-% YTD S&P-500-Future 2.354,00 +0,08% +5,06% Euro-Stoxx-50 3.449,76 +0,28% +4,84% Stoxx-50 3.120,22 +0,25% +3,64% DAX 12.069,57 +0,35% +5,13% FTSE 7.122,68 +0,06% -0,28% CAC 5.070,06 -0,15% +4,27% Nikkei-225 18.620,75 +1,03% -2,58% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 162,87 +3 +++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++ ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 50,69 50,71 -0,0% -0,02 -10,3% Brent/ICE 53,02 52,99 +0,1% 0,03 -9,2%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.284,83 1.281,80 +0,2% +3,03 +11,6% Silber (Spot) 18,01 18,03 -0,1% -0,02 +13,1% Platin (Spot) 978,45 979,00 -0,1% -0,55 +8,3% Kupfer-Future 2,55 2,54 +0,2% +0,00 +1,4%

+++++ AUSBLICK Aktien USA +++++

   Minimale Gewinne werden an der Wall Street zum Start erwartet. Die Futures liegen weniger als 0,1 Prozent im Plus. Teilnehmer sagen, dass nach den deutlichen Aufschlägen am Vortag nun mehr Ruhe einkehren dürfte. Mehr Schwung könnte dann aber mit neuen Konjunkturdaten aufkommen, so werden kurz nach Handelsbeginn die Markit-Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht, außerdem noch Daten vom Immobilienmarkt. Bereits vor Handelsbeginn wird mit General Electric ein Schwergewicht den Quartalsbericht vorlegen. Am Vortag war der Optimismus durch Hinweise von US-Finanzminister Steven Mnuchin befeuert worden, denen zufolge die an den Börsen heiß ersehnte Steuerreform doch früher kommen könnte als bislang erwartet. Am Markt ist schon davon die Rede, dass die Trump-Rally zurückkehren könnte, die nach der Wahl des gegenwärtigen US-Präsidenten die Wall Street nach oben geführt hatte. Impulse in beide Richtungen könnte es wegen der bevorstehenden Wahlen in Frankreich geben - je nachdem, ob es neue Umfragen gibt und wie sie ausfallen.

   Die Visa-Aktie steigt vorbörslich um 2,1 Prozent. Das Unternehmen hat im zweiten Quartal von höheren Kreditkartenumsätzen profitiert und den bereinigten Gewinn gesteigert. Bei Vorlage der Quartalszahlen kündigte das Unternehmen überdies einen Aktienrückkauf im Volumen von 5 Milliarden Dollar an. Auch die Übernahme von Visa Europe trug erneut dazu bei, dass das Unternehmen den Gewinn stärker als vom Markt erwartet steigerte. Die Mattel-Aktie wird noch nicht gehandelt, dürfte aber unter Druck geraten. Der Spielzeughersteller hat einen größer als erwarteten Verlust für das erste Quartal vermeldet. Der Umsatzrückgang von 15 Prozent war ebenfalls höher als von Analysten prognostiziert.

   +++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- US 15:45 Einkaufsmanagerindex Service Markit April (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: k.A. zuvor: 52,8

15:45 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Markit April (1. Veröffentlichung) PROGNOSE: k.A. zuvor: 53,3

16:00 Verkauf bestehender Häuser März PROGNOSE: +2,0% gg Vm zuvor: -3,7% gg Vm

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

   Kaum verändert zeigen sich Europas Börsen. Die mit Spannung erwartete Präsidentschaftswahl in Frankreich am Sonntag lähmt das Geschäft. Seit Mittwoch bewege sich der Dax in einer sehr engen Handelsspanne seitwärts und habe sich weder von Kursgewinnen am französischen Aktienmarkt noch Gewinnmitnahmen bei Bundesanleihen oder Schwankungen des Euro-Dollar-Paares nennenswert beeinflussen lassen, heißt es im Handel. Auch erneut gut ausgefallene Einkaufsmanagerindizes aus Europa sorgen nicht für eine Belebung. Die jüngste Abwärtswelle der Stahlpreise in China, konsequenterweise auch beim Eisenerz, bietet nach Einschätzung der Analysten von Barclays eine gute Einstiegsmöglichkeit in den Sektor der europäischen Minenwerte. Die Bewertungen im Sektor hätten ein interessantes Niveau erreicht. So erwarten die Analysten für das laufende wie das kommende Jahr Cashflow-Renditen von 14 und 16 Prozent, die die Bilanzen der Unternehmen stärken dürften. Die Sektor-Favoriten sind für Barclays Glencore (plus 1 Prozent), South32 (plus 1,5 Prozent) und Rio Tinto (plus 1,1 Prozent). Der Sektor-Index legt um 1,3 Prozent zu. Stahlwerte profitieren von guten Zahlen der schwedischen SSAB. SSAB springen darauf um 8,7 Prozent an. Arcelormittal legen um 3 Prozent zu, Thyssenkrupp um 0,9 Prozent und Salzgitter um 1,7 Prozent. Bei Software AG geht es um 7,2 Prozent nach oben. Den Analysten der DZ Bank zufolge liegen die Vorabergebnisse über den Erwartungen. Als enttäuschend werden die Zahlen von Danone gewertet und drücken die Aktien 2,3 Prozent nach unten. Für Michelin geht es dagegen 0,5 Prozent nach oben. "Die Umsätze liegen 3,6 Prozent über der Markterwartung", sagt Jefferies-Analyst Ashik Kurian. Hypoport ziehen um 3,3 Prozent an. Die weiter kräftig steigenden Transaktionsvolumen auf der Plattform Europace dürften den Kurs stützen, sagt ein Händler.

   +++++ Devisen +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:26 Do, 17:18 % YTD EUR/USD 1,0698 -0,13% 1,0712 1,0765 +1,7% EUR/JPY 116,73 -0,34% 117,14 117,49 -5,1% EUR/CHF 1,0687 -0,12% 1,0700 1,0709 -0,2% EUR/GBP 0,8367 +0,03% 0,8365 1,1918 -1,8% USD/JPY 109,11 -0,22% 109,35 109,11 -6,7% GBP/USD 1,2786 -0,17% 1,2808 1,2830 +3,6% +++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

   Positive Vorlagen aus den USA, ausgelöst durch Aussagen von US-Finanzminister Steven Mnuchin, haben am Freitag auch in Asien für steigende Kurse gesorgt. Mnuchin nährte die Hoffnungen auf versprochene Wirtschaftsstimuli von US-Präsident Donald Trump. Zudem waren die Blicke der Investoren auf die erste Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich am Sonntag gerichtet. Jüngste Umfragen deuten darauf hin, dass der Mitte-Kandidat Emmanuel Macron gute Aussichten auf das Erreichen der Stichwahl hat. Dies sorgte für etwas Zuversicht. Am deutlichsten fiel das Plus in Tokio aus. Hier stützten zusätzlich gute Konjunkturdaten. Gesucht waren Werte mit dem Mnuchin-Aussagen aus dem Finanzsektor. Mitsubishi UFJ Financial Group stiegen um 1,8 Prozent und Sumitomo Mitsui um 1,7 Prozent. Der Banken-Sektor in Australien verzeichnete ebenfalls Gewinne. Commonwealth Bank of Australia legten um 0,6 Prozent zu und Westpac Banking um 0,5 Prozent. In Tokio gehörten auch konjunktursensitive Werte zu den Gewinnern. Die Stahlaktie JFE gewann beispielsweise 2,8 Prozent und die Toyota-Aktie verbesserte sich um 1,8 Prozent.

   +++++ CREDIT +++++

   Wenig verändert auf ihrem erhöhten Niveau zeigen sich am Freitag die Risikoprämien der Kreditversicherungen gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen (CDS). Im Fokus steht die Präsidentschaftswahl in Frankreich am Sonntag und die Bewertung möglicher Konsequenzen durch die Marktteilnehmer. Mit dem neuen Dreimonatshoch vom Dienstag scheine der Itraxx-Europe-Index aber den Höhepunkt der Furcht markiert zu haben, heißt es. Seitdem tendieren die Prämien eher nach unten.

   Vor allem bei französischen Banken kommt es zu keiner Ausweitung mehr. Die CDS auf BNP Paribas, Societe Generale und Credit Agricole kommen weiter leicht zurück und notieren allesamt im Bereich um 90 Basispunkte. Dies sei zwar deutlich höher als bei der UBS mit rund 59 Basispunkten, jedoch deutlich weniger als bei der Deutschen Bank bei rund 130 Punkten.

   +++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

   EU verlangt von VW Bonus für geprellte Dieselkunden - Kreise

   Die EU-Kommission ist unzufrieden mit der Aufarbeitung des VW-Skandals um manipulierte Dieselmotoren durch den Autobauer. Die Kommission verlangt von dem Unternehmen, dass allen geprellten europäischen VW-Kunden eine Wiedergutmachung gewährt werden soll. "Es geht nicht um Geld, es geht um eine Geste", sagte eine hohe EU-Beamtin, die anonym bleiben wollte.

   Adesso verspricht Wachstum und steigende Dividende

   Der IT-Dienstleister Adesso strebt nach dem deutlichen Wachstum im Vorjahr auch für 2017 höhere Erlöse an. Das operative Ergebnis soll ebenfalls steigen, wie das Unternehmen ankündigte. Davon sollen dann auch die Aktionäre in Form einer höheren Dividende profitieren.

   BB Biotech schreibt im Quartal schwarze Zahlen

   Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft BB Biotech hat es im ersten Quartal 2017 zurück in die schwarzen Zahlen geschafft. Das Unternehmen aus Schaffhausen erzielte einen Reingewinn von 375 Millionen Schweizer Franken, nach einem Verlust von 1,2 Milliarden in der Vorjahresperiode. Die Abwertung des Dollar gegenüber dem Franken schmälerte das Ergebnis um 1,9 Prozent.

   Hypoport-Tochter Europace steigert Transaktionsvolumen

   Der Finanzdienstleister Hypoport hat den Marktanteil seines Marktplatzes Europace weiter deutlich ausgebaut. Die Plattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite steigerte ihr Transaktionsvolumen im ersten Quartal um 17 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro.

   Klöckner & Co beteiligt sich an Technologie-Startup Bigrep

   (MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

   April 21, 2017 07:07 ET (11:07 GMT)

   Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.- - 07 07 AM EDT 04-21-17

-2 of 2- 21 Apr 2017 11:07:00 UTC  DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

   Die Klöckner & Co SE setzt auf die Digitalisierung in der Stahlindustrie und beteiligt sich daher im Rahmen einer internationalen Finanzierungsrunde an dem Startup Bigrep. Neben der finanziellen Beteiligung sei geplant, dass Klöckner & Co künftig industrielle 3D-Drucker des Unternehmens an seinen Standorten in Europa und den USA einsetze. Die Perspektiven für dieses Marktsegment sind laut Klöckner vielversprechend: Bis 2020 werde eine jährliche Wachstumsrate von rund 20 Prozent erwartet.

   Kassenhersteller Vectron Systems setzt Wachstumskurs fort

   Die Vectron Systems AG hat auch im ersten Quartal von neuen Vorschriften für Kassensysteme profitiert. Das Münsteraner Unternehmen, das Kassensysteme für Handel und Gastronomie anbietet, hat Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. Bis 2020 müssen in Deutschland alle Kassensysteme mit einem Manipulationsschutz ausgerüstet werden.

   Barbie-Anbieter Mattel enttäuscht die Anleger

   Ladenhüter haben der neuen Chefin des Spielzeugherstellers Mattel das Quartalsergebnis verdorben. Aktionäre sind enttäuscht, die Aktie verliert am Donnerstag im nachbörslichen Handel in New York gut 5 Prozent. Der Umsatz des vor allem für seine Barbie-Puppe bekannten Konzerns sank im ersten Quartal um 15 Prozent.

   Investitionen drücken Gewinn der Software AG - Ausblick bestätigt

   Die Software AG hat im ersten Quartal weniger verdient. Grund waren höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb und Marketing. Der Umsatz stagnierte. Er legte zwar im Wachstumsbereich Digital Business Platform und im Beratungsgeschäft zu, ging in der Datenbank-Sparte Adabas & Natural aber weiter zurück. Die Prognose für das laufende Jahr bestätigte das Darmstädter TecDAX-Unternehmen.

   Philips Lighting verdient mehr und bekräftigt Ausblick

   Der Beleuchtungshersteller Philips Lighting hat im ersten Quartal bei einem stagnierenden Umsatz mehr verdient und sieht sich beim Ausblick auf Kurs. Das bereinigte EBITA erhöhte der Osram-Wettbewerber auch dank Einsparungen auf der Materialbeschaffungsseite um 17 Prozent auf 142 Millionen Euro. Die Einnahmen lagen bei 1,69 nach 1,70 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

   Günstige Wechselkurse verhelfen Reckitt Benckiser zu mehr Umsatz

   Der britische Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser hat dank günstiger Wechselkurseffekte ein deutliches Umsatzplus im ersten Quartal verbucht. Bereinigt um diesen Einflussfaktor stagnierten die Erlöse jedoch. Das Unternehmen, das für Marken wie Sagrotan, Clearasil und Durex bekannt ist, meldete für die drei Monate zu Jahresbeginn einen Umsatz von 2,64 Milliarden britischen Pfund.

   Sony erwartet dank geringerer Kosten deutlich mehr Gewinn

   Der Elektronikkonzern Sony schaut dank geringer als erwartet ausgefallener Kosten zuversichtlicher auf das abgelaufene Geschäftsjahr. In den zwölf Monaten per Ende März dürfte der Nettogewinn 73 Milliarden Yen, umgerechnet 623 Millionen Euro, betragen, erwartet das Unternehmen. Zuvor war nur mit 26 Milliarden Yen geplant worden.

=== Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com DJG/raz

   (END) Dow Jones Newswires

   April 21, 2017 07:07 ET (11:07 GMT)

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