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Liga der Giganten 13.02.2018 20:23:00

Ron Baron: Tesla-Aktie könnte über 1.000 Prozent an Wert zulegen

Ron Baron: Tesla-Aktie könnte über 1.000 Prozent an Wert zulegen

Die Schlagzeilen über Tesla wollen nicht abreißen. Gerade noch feierte Tesla-Chef Elon Musk den erfolgreichen Launch der SpaceX-Rakete "Falcon Heavy", mit der er sein eigenes Tesla-Cabriolet ins Weltall schoss, schon steht er den weniger guten Quartalszahlen des Elektroautobauers gegenüber.

Catherine Wood, CEO von Ark Investment Management, äußerte sich jüngst jedoch sehr optimistisch über die Zukunft Teslas. Wood ist eine bekannte Vermögensverwalterin. Der US-amerikanische Autobauer stellt einen der größten Bestände ihres Fonds dar. In "Squawk Box", einem Fernsehprogramm der "CNBC", das über aktuellste Nachrichten berichtet, prognostizierte sie nun, die Tesla-Aktie habe das Potenzial, rund 1.100 Prozent an Wert hinzuzugewinnen.

Wood ist bekannt für solche vagen Aussagen. Auch Kryptowährungen gegenüber zeigt sie sich alles andere als abgeneigt. Erst im Dezember meinte die Vermögensverwalterin, die größte Kryptowährung der Welt sei eine größere Idee als Apple - und Apple sei schon eine sehr große Idee gewesen.

Liga der ganz Großen

Laut Wood habe Tesla das Potenzial, in der gleichen Liga wie die größten Tech-Giganten der Welt zu spielen, wie auch Apple und Co. Der Konzern aus Cupertino freut sich derzeit über einen Marktwert von über 800 Milliarden US-Dollar und ist damit auf dem Weg, als erstes börsennotiertes Unternehmen die Marke von einer Billion US-Dollar zu knacken. Auch Tech-Größen wie Alphabet, Microsoft oder Amazon nähern sich der Spitze immer mehr an. Wood äußerte nun "CNBC" gegenüber, Tesla könnte von aktuell 345 US-Dollar pro Aktie auf 4.000 US-Dollar steigen. Dies würde eine Marktkapitalisierung von rund 672 Milliarden US-Dollar bedeuten - derzeit ist der Konzern etwa 57 Milliarden US-Dollar wert. Selbst wenn dies nicht eintreffen sollte, dürften die Papiere des Elektroautobauers mit Sitz in Palo Alto immerhin auf 600 US-Dollar anwachsen, so Wood. Und auch diese Entwicklung wäre eine beachtliche Leistung.

Wenn nicht Elon Musk, wer dann?

Wood glaubt nicht nur an Tesla, sondern vielmehr an den Gründer, Elon Musk. Er beweise immer wieder, dass er zwar durchaus verrückte Ideen habe - wie beispielsweise der Verkauf des Flammernwerfers kürzlich - damit aber einiges erreichen könne. Das habe auch der Start der SpaceX-Rakete Anfang der Woche gezeigt. Ebenso erfolgreich werde Musk zeitnah die Produktionsengpässe bei seinem Model 3 beheben können, zeigte sich Wood zuversichtlich.

"Warum nicht?"

Während sich immer mehr Menschen negativ zu dem US-amerikanischen Konzern äußern, gibt es trotz allem noch immer genügend Menschen, die an Musk und seine Ideen glauben. So auch Milliardär Ron Baron, ein großer Anteilseigner der Elektroauto-Gesellschaft. Bereits im November letzten Jahres bekundete er sein Vertrauen in Tesla und sagte gegenüber "CNBC", seine anfängliche Investition in den Autobauer könnte innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre um das 20-fache anwachsen. Baron glaubt fest an Musks "Warum nicht"-Mentalität, denn darin liege dessen Erfolgsgeheimnis. Musk denke über Dinge nach, die bislang noch nie da waren und frage sich dann "warum nicht?". Trotz aller Kritik, dass Tesla maßlos überbewertet sei, ist Baron überzeugt davon, mit dem Unternehmen gutes Geld verdienen zu können.

Zahlen sagen etwas anderes

Die Teslas Bilanzzahlen weisen dabei allerdings in eine andere Richtung. Bereits nach den Quartalszahlen im November letzten Jahres fiel die Aktie etwa zehn Prozent. In der Bilanz für das letzte Quartal 2017 wies Tesla sogar den bislang höchsten Quartalsverlust in seiner Geschichte aus. Doch Musk zeigt sich weiterhin optimistisch, immerhin sei der Umsatz um rund 44 Prozent gestiegen und das sei um einiges besser als erwartet.

Bleibt abzuwarten, mit welchen verrückten Ideen Tesla-Chef Elon Musk als nächstes Aufsehen erregen wird.

Redaktion finanzen.at

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Bildquelle: Katherine Welles / Shutterstock.com,Josh Edelson/AFP/Getty Images

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