ATX 3 316 0,3%  Dow 24 585 0,3%  Nasdaq 6 395 0,2%  Euro 1,1835 0,1% 
ATX P 1 674 0,3%  EStoxx50 3 567 -0,4%  Nikkei 22 694 -0,3%  CHF 1,1681 0,2% 
DAX 13 040 -0,7%  FTSE100 7 481 -0,2%  Öl 62,2 -0,9%  Gold 1 257 0,1% 

07.12.2017 13:30:43

ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik


Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Deutsche Produktion belastet Wachstum im vierten Quartal

Die Produktion im produzierenden Sektor Deutschlands hat sich im Oktober deutlich schwächer als erwartet entwickelt. Das stützt Erwartungen, dass sich das Wirtschaftswachstum insgesamt im vierten Quartal etwas abschwächen wird. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) sank die Produktion gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten dagegen einen Anstieg von 0,7 Prozent prognostiziert. Allerdings hatte ein deutlicher Rückgang des Industrieumsatzes, der am Mittwoch gemeldet wurde, bereits auf eine negative Entwicklung der Produktion hingedeutet.

Commerzbank: Kfz-Sektor stützt Produktion im November

Der Rückgang der deutschen Industrieproduktion im Oktober ist nach Aussage der Commerzbank ein Ausreißer gewesen, ausgelöst größtenteils durch eine schwächere Kfz-Produktion. Volkswirt Ralph Solveen rechnet damit, dass dieser Sektor im November nun auch maßgeblich zu einer Gegenbewegung beigetragen hat. "So deuten die bereits verfügbaren Zahlen des VDA auf eine wieder deutlich höhere Produktion im Autosektor", schreibt er in einem Kommentar.

Eurozone-BIP wächst im dritten Quartal um 0,6 Prozent

Die Wirtschaft im Euroraum ist im dritten Quartal 2017 solide gewachsen. Wie die Statistikbehörde Eurostat in einer dritten Veröffentlichung mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,6 Prozent. Die zweite Schätzung vom 14. November wurde damit - wie von Volkswirten erwartet - bestätigt. Auf Jahressicht betrug das BIP-Wachstum 2,6 Prozent, womit die zweite Veröffentlichung von 2,5 Prozent leicht nach oben revidiert wurde.

EZB will Target2 und T2S bis Ende 2021 zusammenlegen

Die Europäische Zentralbank (EZB) will ihr Großbetragszahlungssystem Target2 und die Wertpapierabwicklungsplattform Taget2 Securities (T2S) bis November 2021 zusammenlegen. Wie die EZB weiter mitteilte, will sie darüber hinaus ein System für das Management von Sicherheiten (ECMS) schaffen.

BDI wünscht stärkere Position der WTO

Vor der Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation hat sich BDI-Präsident Dieter Kempf für eine Stärkung der WTO ausgesprochen. "Angesichts der zunehmenden Zahl bilateraler Freihandelsabkommen müssen die Regierungen deutlicher als bisher auf die Übereinstimmung mit WTO-Regeln achten und vor allem auf einfachere Verfahren setzen", erklärte der Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie am Donnerstag in Berlin.

Schulz wirbt bei SPD-Parteitag für ergebnisoffene Gespräche mit der Union

SPD-Chef Martin Schulz hat seine Partei auf einen Kurs ergebnisoffener Gespräche über eine mögliche Regierungsbeteiligung eingeschworen und zugleich eine Erneuerung der Sozialdemokratie verlangt. "Nachdem die Jamaika-Verhandlungen in verantwortungsloser Weise und unter Missachtung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes an die Wand gefahren worden sind, sind wir nun gefordert", sagte Schulz auf dem Parteitag der Sozialdemokraten in Berlin. "Wir müssen nicht um jeden Preis regieren. Aber wir dürfen auch nicht um jeden Preis nicht regieren wollen."

Juso-Vorsitzender Kühnert gibt Schulz "Vertrauensvorschuss" für den Parteitag

Der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert hat unmittelbar vor dem SPD-Parteitag in Berlin Martin Schulz als Parteichef prinzipiell den Rücken gestärkt, aber weiter die Ablehnung einer großen Koalition gefordert. Das "Dilemma" der SPD sei mit einem "Vertrauensvorschuss von verschiedenen Seiten" aufzulösen, sagte Kühnert im Deutschlandfunk. "Und ich bin gewillt, diesen Vertrauensvorschuss zu geben, in der Hoffnung, dass ich einen Vorsitzenden habe, der kluge und besonnene Entscheidungen trifft und darum weiß, dass er hier einen Laden zusammenhalten muss."

EU gibt May in Brexit-Gesprächen nur noch bis Sonntag

Die EU-Kommission gibt der britischen Premierministerin Theresa May höchstens noch bis Sonntag, um vor dem EU-Gipfel kommende Woche eine Vereinbarung über die Zukunft der Brexit-Gespräche zu erzielen. "Bisher gibt es keinen weißen Rauch", sagte Kommissionssprecher Margaritis Schinas am Donnerstag in Brüssel. Die EU sei "jederzeit" zu einem Treffen mit May bereit, wenn diese dazu in der Lage sei.

EU verklagt Ungarn, Tschechien und Polen wegen verweigerter Flüchtlingsaufnahme

Wegen der Weigerung, Flüchtlinge aufzunehmen, verklagt die EU-Kommission Ungarn, Polen und Tschechien beim Europäischen Gerichtshof. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die drei Mitgliedstaaten Asylbewerber aus den Hauptankunftsstaaten Italien und Griechenland aufnehmen wollten, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Gerichtsverfahren beim Europäischen Gerichtshof können zu Zwangsgeldern oder einmaligen Geldstrafen für die betroffenen Staaten führen.

Hamas ruft wegen Trumps Israel-Plänen zu "neuer Intifada" auf

Nach der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, hat die radikalislamische Hamas-Bewegung zu einem neuen Palästinenseraufstand aufgerufen. Auf die von den USA unterstützte "zionistische Strategie" gebe es als alleinige Antwort eine "neue Intifada", sagte Hamas-Führer Ismail Hanija am Donnerstag in einer Rede im Gazastreifen. Das Palästinensergebiet steht unter Kontrolle der Hamas. Israel stockte derweil sein Militär im Westjordanland auf.

Schweiz/SNB: Währungsreserven Nov 738,2 Mrd CHF

Schweiz/SNB: Währungsreserven betrugen im Okt 742,0 Mrd CHF

China/Währungsreserven Nov 3,119 Bill USD (Okt: 3,109 Bill USD)

China/Währungsreserven Nov stiegen um 10,06 Mrd USD zum Vormonat

DJG/DJN/AFP/apo

(END) Dow Jones Newswires

December 07, 2017 07:30 ET (12:30 GMT)

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