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Dank Premiumwagen 13.03.2018 11:54:46

Volkswagen profitiert von Kernmarke und Lkw-Geschäft

Volkswagen profitiert von Kernmarke und Lkw-Geschäft

Rückenwind erhielt der DAX-Konzern aber auch vom Lkw-Geschäft, das wegen der guten Branchenlage zunehmend besser läuft. Insgesamt haben alle Marken 2017 einen Gewinn erzielt. Den Ausblick für das Gesamtjahr, der bereits Ende Februar bei Veröffentlichung der Eckzahlen 2017 ausgebeben und von Analysten teils als schwach krisitiert wurde, bestätigte der Konzern.

Mit am deutlichsten fällt der Gewinnanstieg bei der Kernmarke VW aus. Wegen Kostensenkungen und starken Verkäufen im größten Automarkt China kletterte das operative Ergebnis kräftig auf 3,3 Milliarden Euro. Der Umsatz sank auf 80 Milliarden von 105,7 Milliarden Euro, was allerdings auf eine Bilanzumstellung zurückzuführen ist. Die operative Marge der Kernmarke liegt bei 4,1 Prozent.

Beim hochprofitablen Sportwagenhersteller Porsche lief es ebenfalls gut: Der Gewinn stieg auf gut 4 Milliarden von 3,7 Milliarden Euro, während der Umsatz auf 21,67 Milliarden von 20,71 Milliarden kletterte. Die operative Marge stieg leicht auf 18,4 von 18 Prozent. Optimitisch stimmt nach einem guten Schlussquartal das Premiumgeschäft um Audi. Während der Umsatz 2017 auf 60,13 (59,32) Milliarden Euro stieg, zog das operative Ergebnis auf 5,06 Milliarden nach 4,85 Milliarden an.

Volkswagen will 2022 in 16 Werken E-Autos produzieren

Angesichts des Wandels hin zur Elektromobilität will Volkswagen in den kommenden Jahren immer mehr Werke umrüsten. Bis Ende 2022 sollen an 16 Standorten weltweit batterieelektrische Fahrzeuge produziert werden, kündigte der DAX-Konzern anlässlich der Jahrespressekonferenz mit. Aktuell produziert der Wolfsburger Konzern an drei Standorten Elektrofahrzeuge. In zwei Jahren sollen an neun weiteren Werken Stromer gefertigt werden.

In China kooperiert VW bei der Entwicklung und Fertigung von Elektrowagen mit Anhui Jianghuai Automobile (JAC). Wie der Konzern nun ankündigte, sollen künftig in China produzierte Fahrzeuge in andere Länder exportiert werden. Zunächst sollen die Wagen auf den Philippinen, später in weiteren südostasiatischen Märkten angeboten werden.

Volkswagen überlässt Batterie-Zellfertigung anderen

Volkswagen überlässt die Batterie-Zellfertigung anderen Unternehmen. Der DAX-Konzern wolle Wissen aufbauen und die Technologie beherrschen, sagte VW-CEO Matthias Müller. Das heiße aber nicht zwangsläufig, selbst in großem Stil in die Produktion von Batterienzellen einzusteigen. "Das ist nicht unsere Kernkompetenz, das können andere besser", sagte Müller.

VW habe den Aufbau der Kapazitäten für die Elektrowagenoffensive in Europa bei Zulieferern beauftragt. "Auch in China haben wir den ersten Partner für die Belieferung von Batterien entschieden", sagte Müller laut Redetext. Die bisher beauftragten Umfänge belaufen sich den Angaben zufolge auf ein Volumen von rund 20 Milliarden Euro. Für Nordamerika stehe die Lieferantenentscheidung kurz bevor.

BERLIN (Dow Jones)

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Bildquelle: Sergey Kohl / Shutterstock.com,AR Pictures / Shutterstock.com,Sean Gallup/Getty Images,Matt Cardy/Getty Images

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