Österreich nahm 1,15 Milliarden Euro auf - Kein Negativeffekt durch Neuwahl

Die dabei erzielten Renditen lagen niedriger als zuletzt. Die vorgezogenen Nationalratswahlen hatten keinen negativen Effekt am Finanzmarkt. Positiv aufgenommen wurde das bestätigte Österreich-Rating, in dem die sinkenden Staatsschulden und höheres BIP-Wachstum gelobt wurde.

Die Ratingagentur Fitch bewertet Österreichs Bonität am vergangenen Freitag weiterhin mit der zweitbesten Note AA+. Der Ausblick sei stabil.

Die akzeptierte Durchschnittsrendite bei der am Dienstag aufgestockten Bundesanleihe mit rund sechsjähriger Restlaufzeit lag bei minus 0,012 Prozent (Februar 2017: 0,022 Prozent) und bei dreißigjähriger Restlaufzeit bei 1,495 Prozent (Juli 2017: 1,6 Prozent). Bei negativen Renditen zahlen Investoren dem Staat für die sichere Veranlagung ihrer Gelder quasi Zinsen. Die 1,75 Prozent Bundesanleihe 2013-2023/2 wurde um 805 Mio. Euro und die 1,50 Prozent Bundesanleihe 2016-2047/2 um 345 Mio. Euro aufgestockt. Direkt am Markt platziert wurden 1 Mrd. Euro, den Rest behielt sich der Bund in den eigenen Büchern.

Der Abstand zu deutschen Bundesanleihen ist zuletzt zurückgegangen und lag etwa bei der heute aufgestockten Bundesanleihe 2013-2023 bei rund 9,2 Basispunkten. "Die Entwicklung ist sehr, sehr gut", sagte OeBFA-Chef Markus Stix zur APA. Die Investoren würden geringere Aufschläge zu Deutschland akzeptieren. Mit der heutigen Auktion hat die Bundesfinanzierungsagentur das heurige Finanzierungsvolumen zu 70 Prozent erreicht.

(Schluss) cri/ivn

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