ATX 3 305 -1,0%  Dow 24 585 0,3%  Nasdaq 6 395 0,2%  Euro 1,1836 0,1% 
ATX P 1 670 -1,0%  EStoxx50 3 582 -0,5%  Nikkei 22 717 -0,2%  CHF 1,1650 -0,1% 
DAX 13 126 -0,4%  FTSE100 7 497 -0,1%  Öl 62,8 0,1%  Gold 1 259 0,2% 

24.11.2017 09:26:42

Kolumne
Wiener Börse-Kolumne

Wiener Börse festigt Position als internationaler Bond-Listingplatz


2017 wird neues Rekordjahr bei Unternehmensanleihen.

- Wind Tre S.p.A. listet größte jemals in Euro begebene High-Yield Emission im Dritten Markt (MTF)
- Über 400 Corporate Bonds von rund 200 Unternehmen in Wien handelbar

Bereits vor Abschluss des Börsenjahres steht fest: 2017 wird ein neues Rekordjahr hinsichtlich neuer Corporate Bonds, sowohl in Bezug auf die Anzahl als auch auf das Volumen der neuen Unternehmensanleihen. Heute ist der erste Handelstag der AT&S Hybridanleihe mit einem Gesamtnominale von 175 Mio. EUR. Die Anleihe wurde erfolgreich bei institutionellen Investoren platziert. Es ist die erste Anleihe des österreichischen Leiterplattenproduzenten an der Wiener Börse. Anfang November hat der führende italienische Mobilfunkanbieter Wind Tre S.p.A. die Wiener Börse als Listingplatz für sein neues Emissionspaket bestehend aus fix und variabel verzinsten Anleihen in EUR und USD mit einem Emissionsvolumen von über 7,3 Mrd. EUR auserkoren. Das ist die größte High-Yield Bond Transaktion einer europäischen Firma in 2017. Die Euro-Tranche ist darüber hinaus mit 5,6 Mrd. EUR die größte jemals in dieser Währung begebene High-Yield Emission. Alle genannten Anleihen richten sich mit Stückelungen von über 100.000 EUR an institutionelle Anleger.

"Ein Bond-Listing an der Wiener Börse wird von institutionellen Anlegern als Qualitätssiegel sehr geschätzt. Mit unserer hohen Servicequalität, einem effizienten Listing-Prozess und einer wettbewerbsfähigen Gebührenstruktur agieren wir auf Augenhöhe mit großen internationalen Listing-Plattformen. Das sieht man in den Rekord-Anleihen, die wir heuer für die Wiener Börse gewinnen konnten", sagt Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse AG. "Der weitere Ausbau unseres Anleihen-Bereichs ist ein wichtiger Teil unserer Strategie. Deshalb haben wir heuer auch unsere Mannschaft im Listing-Bereich für Anleihen aufgestockt. So können wir die hohe internationale Nachfrage verstärkt nützen und die Partner im Listing-Prozess noch besser unterstützen", erklärt Boschan.

Die ersten Erfolge dieser Strategie zeigen sich bereits. Aktuell sind an der Wiener Börse über 400 Unternehmensanleihen von rund 200 Firmen in unterschiedlichen Marktsegmenten handelbar. Am häufigsten nutzen italienische und irische Unternehmen die Wiener Börse als Partner im Bereich Corporate Bonds. Im heurigen Jahr kamen bisher 71 Corporate Bonds mit einem Gesamtvolumen von erstmals über 12 Mrd. EUR neu an die Börse (Stand heute). Darunter finden sich 16 Corporate Bonds inländischer Emittenten (1,7 Mrd. EUR) und 55 Corporate Bonds ausländischer Emittenten (11,1 Mrd. EUR). Diese Entwicklung übertrifft die der Vorjahre bei Weitem. Im vergangenen Jahr wurden 48 Corporate Bonds mit einem Emissionsvolumen von über 7,55 Mrd. EUR an die Wiener Börse gebracht. Über 6 Mrd. EUR stammen von ausländische Emittenten.

Über die Wiener Börse

Die Wiener Börse ist die einzige Wertpapierbörse Österreichs und stellt modernste Infrastruktur, Marktdaten und relevante Informationen zur Verfügung. Sie bietet österreichischen börsenotierten Unternehmen maximale Sichtbarkeit, die größte Liquidität und die höchste Transparenz. Anlegern gewährleistet sie eine reibungslose und effiziente Durchführung der Börsengeschäfte. Die Wiener Börse betreibt den zentralen Marktdatenfeed für Zentral- und Osteuropa (CEE) und hat sich in der Berechnung von Indizes auf die Region etabliert. Sie kooperiert im Verbund mit ihrer Holding-Mutter CEESEG mit über zehn Börsen in CEE und wird für dieses einzigartige Know-how weltweit geschätzt.

Über den Dritten Markt

Die Anforderungen des Börsegesetzes betreffend das Erfordernis einer formellen Zulassung von Finanzinstrumenten zum Handel und die Emittentenpflichten an einem geregelten Markt gelten für im Dritten Markt gehandelte Finanzinstrumente nicht, wohl aber insbesondere die in den Art. 17 (Veröffentlichung von Insiderinformationen), Art. 18 (Insiderlisten), Art. 19 (Eigengeschäfte von Führungskräften) der Marktmissbrauchsverordnung (VO (EU) Nr. 596/2014) iVm §§ 48d Abs. 1 Z. 2 bis 4 BörseG, wie auch die in § 82 Abs. 5 BörseG niedergelegten Pflichten und die Verbote der Art. 14 (Insiderhandel) und Art. 15 (Marktmanipulation) der Marktmissbrauchsverordnung (VO (EU) Nr. 596/2014) iVm §§ 48c, 48m und 48n BörseG. Allerdings finden die vorgenannten Pflichten für im Dritten Markt gehandelte Finanzinstrumente nur dann Anwendung, wenn der Emittent die Einbeziehung des Finanzinstruments zum Handel beantragt oder genehmigt hat.

Es wird darauf hingewiesen, dass es bei Finanzinstrumenten ausländischer Emittenten, die in den Dritten Markt einbezogen sind, zu Unterschieden gegenüber Finanzinstrumenten österreichischer Emittenten, die in den Dritten Markt einbezogen sind, kommen kann. Diese können - nicht abschließend aufgezählt - in sachenrechtlicher Hinsicht (somit die Rechte des Erwerbers an zB Ausland verwahrten Finanzinstrumenten betreffend), in der Lieferung bzw. dem Settlement der Finanzinstrumente oder in gesellschaftsrechtlicher (zB Stimm- oder Dividendenberechtigungen betreffend) bzw. sonstiger - zB steuerlicher - Hinsicht liegen.

Über die Wiener Börse

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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