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02.10.2017 21:34:00

Risikobereiter Investor

"Bitcoin-König" über Kryptowährungen: Das ist die größte Blase unserer Zeit


Der Hedgefonds-Milliardär Mike Novogratz soll daran arbeiten, sich zum "Bitcoin-König" aufzuschwingen. Gerade in Zeiten einer Blase sieht er gute Möglichkeiten, reich zu werden.

Novogratz wolle einen Hedgefonds mit einem Volumen von 500 Millionen US-Dollar an den Start bringen, der in Kryptowährungen, ICOs (Initial Coin Offerings) und Unternehmen, die in diesem Geschäftsfeld tätig sind, investieren wird, berichtet "Bloomberg". Laut einer mit dem Sachverhalt vertrauten Person, wolle der ehemalige Prinicipal der Fortress Investment Group demnach 150 Millionen US-Dollar aus seinem eigenen Vermögen beisteuern und weitere 350 Millionen US-Dollar bei Investoren einsammeln. Mit diesem Volumen wäre der Galaxy Digital Assets Fund der größte seiner Art.

Novogratz, der Trading Junkie

Novogratz selbst wollte sich in einem Interview mit "Bloomberg TV" aufgrund regulatorischer Beschränkungen nicht zu seinen angeblichen Plänen äußern. Allerdings zeigte er sich begeistert vom Handel mit digitalen Währungen.

Erst Anfang September 2017 hat der Bitcoin fast die 5.000-Dollar-Marke erreicht und damit einen neuen Rekordwert markiert. Laut Novogratz bildet sich hier die größte Blase unserer Zeit. Für ihn bedeutet das allerdings, dass sich hier die Möglichkeit ergibt, viel Geld zu verdienen.

Wie Novogratz erzählt, hat er fast beim Rekordhoch Bitcoins verkauft und war dann drei Wochen später deutlich günstiger wieder eingestiegen. "Wenn du dich dabei gut anstellst und ein Trading Junkie bist, dann macht es einen riesen Spaß", so der 52-Jährige, den es nun nach zwei Jahren wieder an die Wall Street zurückzieht. Zuvor hatte er sich nach hohen Verlusten bei der Fortress Investment Group vorübergehend den Blicken der Öffentlichkeit entzogen.

In vielerlei Hinsicht unterscheide sich der Kryptomarkt nicht von allen anderen Märkten: Auch hier erkenne man in den Charts die Psychologie von Angst und Gier. Unter anderem aufgrund der relativ geringen Marktliquidität komme es jedoch zu Übertreibungen.

Hedgefonds bisher zurückhaltend bei Kryptogeld

Die traditionelle Finanzwelt hält sich bisher bei Investments in Cyberwährungen eher zurück. Für Skepsis sorgen dabei die unklare Legitimität sowie die hohe Volatilität. Aufgrund dessen sind bisher auch gerade mal zwei Hedgefonds mit zweistelligen Millionenbeträgen im Kryptomarkt investiert - Polychain Capital und MetaStable Capital. Doch den risikofreudigen Mike Novogratz scheint das nicht zu stören.

Redaktion finanzen.at

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