ATX 3 288 -0,1%  Dow 22 413 0,2%  Nasdaq 5 974 -0,3%  Euro 1,1883 -0,1% 
ATX P 1 652 -0,1%  EStoxx50 3 526 -0,2%  Nikkei 20 435 0,6%  CHF 1,1531 0,0% 
DAX 12 569 0,1%  FTSE100 7 272 -0,1%  Öl 56,2 0,1%  Gold 1 300 -0,2% 

13.09.2017 15:04:00

Moventum: EZB hält an Nullzinspolitik fest


Bei der Sitzung der EZB wurde dem Euroraum zwar eine sich weiter verbessernde Wirtschaftslage bescheinigt, dennoch sei man bei der Inflationsentwicklung noch nicht am Ziel, hieß es. Der einzige Hinweis auf eine bevorstehende Änderung bei den Wertpapierkäufen war, dass eine mögliche Entscheidung für Oktober offen gelassen wurde.

(Foto: Michael Jensen)

In der vergangenen Handelswoche stand die Sitzung der EZB im Fokus. Der deutlich gestiegene Euro wurde als Unsicherheitsfaktor genannt und führte innerhalb der Makro-Projektionen zu geringeren Inflationserwartungen für 2018 und 2019.

Viele Marktteilnehmer hatten sich Hinweise zu möglichen Änderungen bei den Anleihekäufen und dem weiteren geldpolitischen Kurs erhofft. Dies wurde jedoch enttäuscht: Es kam zu keinerlei Anpassungen oder konkreten Ankündigungen. Dem Euroraum wurde zwar eine sich weiter verbessernde Wirtschaftslage bescheinigt, dennoch sei man bei der Inflationsentwicklung noch nicht am Ziel, hieß es. Der einzige Hinweis auf eine bevorstehende Änderung bei den Wertpapierkäufen war, dass eine mögliche Entscheidung für Oktober offengelassen wurde. Der deutlich gestiegene Euro wurde im Rahmen der Pressekonferenz als Unsicherheitsfaktor genannt und führte innerhalb der Makro-Projektionen zu geringeren Inflationserwartungen für 2018 (1,2 Prozent) und 2019 (1,5 Prozent). In Deutschland lagen die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe im Juli nach vorläufigen Schätzungen um 0,7 Prozent niedriger als im Vormonat. Dabei verringerten sich gerade die Aufträge aus dem Inland um 1,6 Prozent. Die Konsensschätzung war hingegen von einem moderaten Zuwachs ausgegangen. Unverändert zum Vormonat blieb indes die Produktion im produzierenden Gewerbe. Auch hier war ein deutlicher Zuwachs erwartet worden. In den USA kletterte der Wert des ISM im Bereich Dienstleistungen von 53,9 auf 55,3 Punkte und damit deutlich stärker als erwartet.

Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent stieg in der vergangenen Handelswoche leicht auf 53,78 US-Dollar. Auf Wochensicht legte der Euro zum US-Dollar mit circa 1,2 Prozent weiter zu und stand bei über 1,20 USD/EUR. Gegenüber dem japanischen Yen gab der Euro hingegen um circa 0,9 Prozent nach. 

In diesem Umfeld entwickelte sich der europäische Aktienmarkt am besten, gefolgt von japanischen und US-amerikanischen Titeln. Innerhalb Europas zeigte die Eurozone eine Outperformance und auch Titel aus den Emerging Markets zeigten sich stärker als Werte aus den Industrienationen.

Innerhalb der Schwellenländer bewegten sich die ASEAN-Region und osteuropäische Werte (ex Russland) im Gleichlauf. Auf Sektorebene ergab sich folgendes Bild: In Europa entwickelten sich die Sektoren Versorger, Energie und Öl & Gas überdurchschnittlich. Eine Underperformance zeigten hingegen die Bereiche Finanzen, Telekom und Grundstoffe. In den USA gehörten die Aktien aus den Sektoren Gesundheit, Energie und Versorger zu den größten Gewinnern. Am schwächsten waren die Bereiche Telekom, Finanzen und Grundstoffe. Kleinkapitalisierte Werte (Small Caps) schnitten gegenüber Large Caps in Europa besser und in den USA schwächer ab. Hinsichtlich der Investmentstile „Value“ und „Growth“ zeigte sich in Europa und in den USA abermals eine Outperformance des Growth-Segments.

Im Rentenbereich entwickelten sich europäische Staatsanleihen am besten.

Es folgten Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating und Hochzinsanleihen. Alle drei Segmente konnten dabei zulegen.

Währungsgesicherte US-Staatsanleihen schlossen die Handelswoche deutlich stärker ab als europäische Staatsanleihen. Anleihen aus den Schwellenländern zeigten abermals eine deutliche Outperformance.

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