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Goldpreis

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07.12.2017 08:13:55

Gold und Rohöl

Gold: Charttechnisch angeschlagen


Der starke Dollar bereitet dem Goldpreis weiterhin Probleme und hat das Edelmetall signifikant unter seine 200-Tage-Linie fallen lassen.

von Jörg Bernhard

Verrückte Welt: Mittlerweile könnte man für einen Bitcoin mit über 14.000 Dollar mehr als zehn Feinunzen Gold kaufen. Und auch der Dollar genießt gegenwärtig ein deutlich höheres Ansehen als der traditionelle Krisenschutz Gold. Getragen von der Hoffnung auf einen durch die geplante US-Steuerreform bedingten US-Konjunkturboom wird dabei eine Gefahr derzeit völlig ausgeblendet. Die US-Staatsverschuldung könnte sich aufgrund wegbrechender Steuereinnahmen nämlich deutlich verschlechtern. Diese Auswirkungen werden sich möglicherweise aber erst auf lange Sicht negativ bemerkbar machen. Langfristig denkende Investoren sollten sich von der jüngsten Goldpreisschwäche daher nicht nervös machen lassen.

Am Donnerstagmorgen zeigte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 5,70 auf 1.260,40 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Weiter im Korrekturmodus

Das am gestrigen Mittwoch von der US-Energiebehörde EIA gemeldete Lageminus von 5,6 Millionen Barrel bei Rohöl vermochte dem fossilen Energieträger nicht in höhere Regionen verhelfen, weil bei Benzin und Destillaten (Heizöl & Diesel) erhebliche Lagerzuwächse in Höhe von 6,8 Millionen bzw. 1,7 Millionen Barrel gemeldet wurden. Auch der Anstieg der US-Ölförderung um 25.000 Barrel auf 9,71 Millionen Barrel drückte zusätzlich auf die Stimmung an den Energiemärkten.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (Januar) um 0,01 auf 55,95 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Februar) um 0,06 auf 61,28 Dollar anzog.

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Bildquelle: ded pixto / Shutterstock.com

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