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Goldpreis

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14.11.2017 14:58:52

Gold und Rohöl

Gold: Erneuter Preisrutsch aus "heiterem Himmel"


Am Vormittag brach der Goldpreis erneut innerhalb weniger Minuten um sieben Dollar ein, nachdem ein ähnlicher Vorgang bereits am vergangenen Freitag zu beobachten war.

von Jörg Bernhard

Anleger, die Gold in erster Linie als Versicherungsschutz betrachten, sollten sich von solchen Ereignissen nicht verunsichern lassen und diese als "Tagesrauschen" betrachten und abhaken. Seit einigen Wochen pendelt der Krisenschutz um die Marke von 1.270 Dollar und hinterlässt somit einen ausgesprochen soliden Eindruck. Trotz deutlich gestiegener Energiepreise herrscht an der "Inflationsfront" derzeit eher Ruhe. Die am Vormittag gemeldete Teuerungsrate für Deutschland verharrte im Oktober bei 1,6 Prozent und fiel damit wie erwartet aus.

Am Dienstagnachmittag zeigte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 5,30 auf 1.273,60 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Charttechnisches Verkaufssignal

Aus charttechnischer Sicht drehte der fossile Energieträger in der neuen Handelswoche eindeutig nach unten. Der Timingindikator Relative Stärke-Index lieferte am heutigen Dienstag mit dem Unterschreiten der Marke von 70 Prozent sogar ein klares Verkaufssignal. In der zweiten Septemberhälfte war dies schon einmal der Fall. Damals blieb der technische Rückschlag mit drei Dollar allerdings überschaubar. Von fundamentaler Seite gab es heute Gegenwind aus China. Sowohl die Industrieproduktion als auch die Einzelhandelsumsätze fielen mit 6,2 Prozent p.a. bzw. 10,0 Prozent p.a. im Oktober schwächer als erwartet aus.

Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit rückläufigen Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (Dezember) um 0,27 auf 56,49 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Januar) um 0,34 auf 62,82Dollar zurückfiel.

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Goldpreis 1 288,90 4,80
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