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12.02.2018 15:06:17

Gold und Rohöl

Gold: Leicht bergauf zum Wochenstart


Das gelbe Edelmetall profitierte zum Wochenauftakt von nachgebenden Zinsen und zog deshalb leicht an.

von Jörg Bernhard

In der vergangenen Woche erzielte der Dollar den höchsten Wochengewinn seit 15 Monaten, was dem Krisenschutz - trotz einbrechender Aktienmärkte - gar nicht gut bekam. Normaler wirkt sich die Angst vor einer stärkeren Inflation eher positiv auf den Goldpreis aus. Doch weil die Inflationsängste mit der Befürchtung steigender Zinsen einhergehen, hat die Attraktivität des Edelmetalls darunter erheblich gelitten, schließlich bietet es weder Zinsen noch Dividenden. Am Mittwoch dürften aktuelle US-Inflationszahlen für erhöhte Spannung an den Finanzmärkten sorgen. Laut einer von der Nachrichtenagentur Bloomberg veröffentlichten Umfrage unter Analysten sollen sich die Konsumentenpreise im Januar um 2,0 Prozent verteuert haben.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 14.55 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 5,00 auf 1.320,70 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Bergauf trotz starker US-Förderung

Zum Wochenstart profitierte der Ölpreis von der Erholungstendenz der internationalen Aktienmärkte und dem dadurch angezeigten gestiegenen Risikoappetit. Unter fundamentalen Aspekten haben sich die Perspektiven aufgrund der boomenden US-Ölproduktion aber weiterhin eher eingetrübt. In diesem Zusammenhang steht das nächste Event von Bedeutung am Dienstagabend an: der Wochenbericht des American Petroleum Institute.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 14.55 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future (März) um 1,15 auf 60,35 Dollar, während sein Pendant auf Brent (April) um 0,99 auf 63,78 Dollar anzog.


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