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Goldpreis

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07.12.2017 15:11:30

Gold und Rohöl

Gold: Neues Viermonatstief nach US-Arbeitsmarktdaten


Anhaltender Verkaufsdruck hat dem Goldpreis auf den niedrigsten Stand seit vier Monaten zurückfallen lassen.

von Jörg Bernhard

Maßgeblich verantwortlich war für die negative Entwicklung erneut der starke Dollar. Dem Dollarindex, der die US-Währung mit sechs anderen wichtigen Währungen vergleicht, gelang allerdings lediglich ein Dreiwochenhoch. Die negative Korrelation zwischen beiden Anlageklassen hat damit erheblich stärker als gewohnt zugeschlagen. Nach der Bekanntgabe aktueller Indikatoren zum US-Arbeitsmarkt ging es mit dem Krisenschutz weiter bergab. So wies der Challenger-Bericht über Stellenstreichungen für November einen Anstieg von 29.381 auf 35.038 aus und die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fiel mit 236.000 (Vorwoche: 238.000) niedriger als erwartet aus.

Am Donnerstagnachmittag zeigte sich der Goldpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 9,60 auf 1.256,50 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: In die Gewinnzone gedreht

Nach der OPEC-Entscheidung vor genau einer Woche hat der Ölpreis den Rückwärtsgang eingelegt und seither in der Spitze 5,2 Prozent (WTI) bzw. 5,0 Prozent (Brent) verloren. Da in den USA Rohöl weiterhin auf Hochtouren gefördert wird, hat die Skepsis unter den Marktakteuren mittlerweile deutlich zugenommen und zu massiven Gewinnmitnahmen geführt. Vor dem Jahreswechsel könnte sich der Verkaufsdruck an den Terminmärkten noch verstärken. Zum einen, weil Terminspekulanten ihre Netto-Long-Positionen (optimistische Markterwartung) in den vergangenen Wochen auf neue Rekordhochs getrieben haben und zum anderen, weil der Risikoappetit in der zweiten Dezemberhälfte normalerweise eher nachlässt als zunimmt.

Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (Januar) um 0,30 auf 56,26 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Februar) um 0,46 auf 61,68 Dollar anzog.

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Bildquelle: Vitaly Korovin / Shutterstock.com

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