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Goldpreis

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13.05.2017 15:26:31

Goldpreis im Fokus

Gold - Optimismus großer Terminspekulanten bricht ein


Laut dem am Freitagabend veröffentlichten Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC ist der Optimismus großer Terminspekulanten regelrecht eingebrochen.

von Jörg Bernhard

Auch beim allgemeinen Interesse an Gold-Futures war zum zweiten Mal in Folge ein kräftiger Rückgang registriert worden. In der Woche zum 9. Mai hat sich die Anzahl offener Kontrakte (Open Interest) von 461.905 auf 433.033 Futures (-6,3 Prozent) ermäßigt. Dies stellte den stärksten Rücksetzer seit über drei Monaten dar. Ein noch dickeres Minus gab es allerdings bei der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Terminspekulanten zu vermelden. Innerhalb einer Woche brach diese von 203.986 auf 164.422 Kontrakte (-19,4 Prozent) ein, weil vor allem Großspekulanten (Non-Commercials) Gold-Futures massiv abgestoßen haben. Bei kaum verändertem Short-Exposure fuhren sie ihre Long-Seite um fast 40.000 Kontrakte zurück. Dadurch hat sich deren Netto-Long-Position von 189.634 auf 150.006 Futures (-20,9 Prozent) kräftig reduziert. Unter den Kleinspekulanten (Non-Reportables) war hingegen zum zweiten Mal in Folge ein etwas höherer Optimismus zu beobachten. So hat sich ihre Netto-Long-Position im Berichtszeitraum von 14.352 auf 14.416 Kontrakte (+0,4 Prozent) marginal erhöht.

Krisenschutz Gold auf Richtungssuche

Der Goldpreis wusste in der vergangenen Woche nicht so recht, wohin die Reise gehen soll. Während der deutliche Wahlsieg des Europa-Befürworters Macron die Sorgen um Europa und den Euro abflauen ließ, sorgte im Gegenzug wieder einmal Donald Trump für Unsicherheit. Die Entlassung von FBI-Chef Comey kam an den Finanzmärkten gar nicht gut an, schließlich ermittelte die US-Behörde gegen das Trump-Team wegen etwaiger illegaler Kontakte mit Russland. Per Saldo kann man beim Kampf zwischen Bullen und Bären erstgenannten einen leichten Vorteil attestieren, schließlich gelang dem Goldpreis auf dem reduzierten Niveau zumindest eine Bodenbildung. Angesichts der massiven Verkaufswelle an den Terminmärkten kann man das schon fast als relative Stärke interpretieren.

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