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20.04.2017 07:43:22

Gold und Rohöl

Gold: Stabil trotz starkem Dollar und höheren US-Zinsen


Der Goldpreis pendelt nahe am gestern markierten tiefsten Stand seit einer Woche. Geopolitische Risiken haben ein markantes Abrutschen verhindert.

von Jörg Bernhard

Angesichts einer signifikanten Dollarstärke und trotz steigender US-Renditen kann man daher dem gelben Edelmetall ein gewisses Maß an relativer Stärke attestieren. Am Nachmittag stehen in den USA mit den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und dem Bericht der Philadelphia Fed gleich zwei wichtige US-Konjunkturindikatoren zur Bekanntgabe an. Diese könnten beim Dollar und bei US-Staatsanleihen stärkere Impulse und damit möglicherweise auch dem Goldpreis "neuen Drive" verleihen. Mit einem stärkeren Rücksetzer ist aufgrund der anhaltenden Risiken (Nordkorea, Wahlen in Frankreich, usw.) aber eher nicht zu rechnen. Am Donnerstagmorgen zeigte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 3,20 auf 1.280,20 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Nach Absacker stabil

Nach dem am Mittwochnachmittag veröffentlichten Wochenbericht der US-Energiebehörde Energy Information Administration setzte der Ölpreis zu einer rasanten Talfahrt um zwei Dollar an. Obwohl bei den gelagerten Ölmengen der Lagerrückgang mit einer Million kräftiger als erwartet ausgefallen war, geriet der Ölpreis dennoch massiv unter Druck. Dies war vor allem auf die gestiegene US-Ölproduktion und das unerwartete Plus bei den gelagerten Benzinmengen zurückzuführen. Letztere haben sich nämlich um 1,5 Millionen Barrel erhöht und damit erheblichen Verkaufsdruck ausgelöst.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit leicht erholten Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (Mai) um 0,11 auf 50,55 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Juni) um 0,22 auf 53,15 Dollar anzog.

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