Trotz OPEC 11.10.2017 17:29:41

Ölpreise drehen nach US-Rohöldaten in die Verlustzone

Ölpreise drehen nach US-Rohöldaten in die Verlustzone

Nachdem die Notierungen zunächst noch an die deutlichen Gewinne vom Vortag anknüpften, gaben sie die Gewinne im späteren Verlauf ab und drehten ins Minus.

Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am späten Nachmittag 56,41 US-Dollar. Das waren 20 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November fiel um zehn Cent auf 50,82 Dollar.

Das US-Energieministerium hatte am Nachmittag die Prognose für den Anstieg der weltweiten Rohölnachfrage für 2018 von 1,69 Millionen auf 1,58 Millionen Barrel/Tag reduziert. Der erwartete Anstieg der Rohölproduktion in den USA wurde indes von zuvor 0,59 Millionen auf 0,68 Millionen Barrel/Tag angehoben. Eine zuvor höhere Nachfrageprognose der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) konnte den Ölpreisen keinen neuen Auftrieb verleihen. Wie aus dem Oktober-Bericht des Ölkartells hervorgeht, rechnet die OPEC in diesem Jahr mit einer weltweiten Nachfrage nach Rohöl von 96,80 Millionen Barrel pro Tag. Das sind 30 000 Barrel mehr pro Tag als noch im September erwartet worden war. Auch die Nachfrageprognose für 2018 wurde wegen einer stärkeren Weltwirtschaft leicht nach oben revidiert./jkr/he

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

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Rohstoffe in diesem Artikel

Ölpreis (Brent) 73,71 0,11 0,15
Ölpreis (WTI) 68,26 0,11 0,16
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