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12.10.2017 12:44:00

Vor offiziellen Reservedaten

Ölpreise geben nach - Dieser Faktor sorgt heute für Preisdruck


Die Ölpreise sind am Donnerstag gefallen.

Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete gegen Mittag 56,66 US-Dollar. Das waren 28 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November fiel um 47 Cent auf 50,83 Dollar.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern haben Hinweise auf einen Anstieg der US-Reserven die Ölpreise belastet. Am Vorabend hatte der Interessenverband American Petroleum Institute (API) gemeldet, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 3,1 Millionen Barrel gestiegen waren. Die offiziellen Reservedaten der US-Regierung werden wegen eines Feiertags am vergangenen Montag erst am Donnerstagnachmittag veröffentlicht. Hier rechnen Experten allerdings mit einem Rückgang der Lagerbestände.

Generell spielt die Entwicklung der Lagerbestände eine wichtige Rolle am Ölmarkt. Nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) belastet derzeit eine steigende Nachfrage die globalen Ölreserven. In diesem Jahr dürften die Lagerbestände demnach erstmals seit vier Jahren wieder sinken.

Als Gründe für das Abschmelzen der weltweiten Ölreserven nannten die IEA-Experten eine stärkere Nachfrage und den Rückgang der Ölproduktion in wichtigen Förderländern der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und Russland. Mit Blick auf jüngste Prognosen für die Nachfrage und die weitere Entwicklung des Ölangebots rechnet die IEA aber bereits im kommenden Jahr mit einer Änderung der Lage. Demnach dürfte der Rückgang der Lagerbestände 2018 wieder gestoppt werden./jkr/tos/stk

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

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Bildquelle: Calin Tatu / Shutterstock.com

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