ATX 3 306 -0,3%  Dow 23 526 -0,3%  Nasdaq 6 386 0,1%  Euro 1,1852 0,3% 
ATX P 1 669 -0,3%  EStoxx50 3 572 0,3%  Nikkei 22 523 0,5%  CHF 1,1637 0,3% 
DAX 13 009 -0,1%  FTSE100 7 417 0,0%  Öl 63,4 0,2%  Gold 1 289 0,4% 

18.10.2017 10:05:10

Kolumne
Christian Scheid-Kolumne

Deutsche Bank Express Aktienanleihe Protect: Sorgen nehmen wieder zu


Die Skepsis der Analysten bezüglich der Aktie der Deutschen Bank steigt wieder - Zeit, um sich den Papieren des Geldinstituts mit einer neuen Aktienanleihe etwas vorsichtiger zu nähern.

Nach der Kapitalerhöhung der Deutschen Bank im April, als sich das Geldinstitut rund acht Mrd. Euro an frischen Mitteln beschaffte, kehrte zunächst Ruhe ein. Der Aktienkurs - im vergangenen Herbst schwer gebeutelt - hat sich ausgehend vom Tief bei knapp unter neun Euro ungefähr verdoppelt. Doch nun ist es vorbei mit der Beschaulichkeit. Wachsende Zweifel von Analysten an der Geschäftsentwicklung lassen auch die Anteilseigner zunehmend vorsichtiger werden. Mit gut 14 Euro notieren die Papiere nicht weit vom Jahrestief entfernt.

Auslöser für die jüngste Talfahrt waren miese Quartalszahlen. "Das Versagen der Bank, verlorenen Boden im Investmentbanking gut zu machen, war die größte Enttäuschung im zweiten Quartal", erklären die Experten von Macquarie. Auch HSBC sieht keinerlei Anzeichen für ein Vorwärtskommen. Dem Kapitalmarktgeschäft und Investmentbanking hätten zuletzt die ruhigen Märkte zu schaffen gemacht. Insgesamt stufen zehn der 23 von dpa-AFX erfassten Analysten die Deutsche-Bank-Aktie mit einem Verkaufsvotum ein. Kaufempfehlungen gibt es dagegen nur vier.

Angesichts dessen könnte es für Anleger Sinn machen, sich alternativ eine Express Aktienanleihe Protect (ISIN DE000HW79216) von UniCredit onemarkets anzusehen. Denn damit ist eine vorsichtigere Herangehensweise an die Papiere der Deutschen Bank möglich. Der Kupon von 4,85 Prozent p.a. wird unabhängig von der Kursentwicklung gezahlt. Zudem besteht die Chance auf vorzeitige Rückzahlung - erstmals nach zwölf Monaten, wenn die Anteile der Deutschen Bank den Startwert erreichen. Ansonsten geht es in die Verlängerung.

Am Laufzeitende kommt es zur Rückzahlung zum Nominalwert, 1.000 Euro, wenn der Aktienkurs der Deutschen Bank mindestens 60 Prozent des Startkurses erreicht. Liegt die Notiz darunter, erfolgt die Rückzahlung in Form einer vorher festgelegten Anzahl von Aktien. Dabei können hohe Verluste die Folge sein. Wegen des großen Puffers empfehlen wir die Zeichnung.

Christian Scheid, Chefredakteur von Zertifikate Austria, begann sich Mitte der Neunziger Jahre für die internationalen Finanzmärkte zu begeistern. Nach seinem Abschluss zum Diplom-Volkswirt 1999 war er Redakteur und Ressortleiter beim Anlegermagazin "Börse Online". Seit 2006 ist er als Freier Wirtschafts- und Finanzjournalist selbstständig. Hier können Sie sich für den Gratis-Newsletter anmelden: Zertifikate Austria


Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Christian Scheid, Chefredakteur von Zertifikate Austria, begann sich Mitte der Neunziger Jahre für die internationalen Finanzmärkte zu begeistern. Nach seinem Abschluss zum Diplom-Volkswirt 1999 war er Redakteur und Ressortleiter beim Anlegermagazin "Börse Online". Seit 2006 ist er als Freier Wirtschafts- und Finanzjournalist selbstständig. Hier können Sie sich für den Gratis-Newsletter anmelden: Zertifikate Austria


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