Christian Scheid-Kolumne 07.02.2018 13:27:00

Starkes Weihnachtsquartal

Kolumne

Der Modekonzern Hugo Boss hat ein gutes Schlussquartal 2017 hingelegt. Der Konzernumsatz stieg zwischen Oktober und Dezember in lokalen Währungen auf vorläufiger Basis um fünf Prozent auf 735 Mio. Euro. Der Zuwachs ging vor allem auf eine starke Umsatzentwicklung im konzerneigenen Einzelhandel zurück, der auf vergleichbarer Fläche um sieben Prozent zulegte. Besonders erfreulich: In den USA, lange das Sorgenkind des Konzerns, konnte Hugo Boss währungsbereinigt zweistellig zulegen. Aber auch in Großbritannien und China habe sich der positive Trend fortgesetzt. "Die starke Entwicklung im eigenen Einzelhandel zeigt, dass wir mit den Veränderungen in unseren Kollektionen und Stores auf dem richtigen Weg sind", so Hugo Boss-Chef Mark Langer.

Im Gesamtjahr kletterte der Umsatz um drei Prozent auf rund 2,7 Mrd. Euro - angepeilt war ein Plus im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Das Ebitda vor Sondereffekten wird ungefähr das Vorjahresniveau von 493 Mio. Euro erreichen - auch das liegt im Rahmen der Prognose. Für 2018 hält sich der Konzern indes noch bedeckt und verwies auf die Veröffentlichung der Bilanz am 8. März. Dann soll auch über die Dividende entschieden werden. Bis dahin dürfte nicht allzu viel passieren, zumal die Aktie in den vergangenen Monaten schon gut gelaufen ist.

Angesichts dessen sollten Anleger lieber einen Gang zurückschalten. Das können sie beispielsweise mit einer Express Aktienanleihe Protect (ISIN DE000HW9Q7A1) von UniCredit onemarkets tun. Der Kupon von 4,2 Prozent p.a. wird unabhängig von der Kursentwicklung gezahlt. Zudem besteht die Chance auf vorzeitige Rückzahlung - erstmals nach zwölf Monaten, wenn Hugo Boss den Startwert erreicht. Sonst geht es in die Verlängerung.

Am Laufzeitende kommt es zur Rückzahlung zum Nominalwert, 1.000 Euro, wenn der Kurs von Hugo Boss mindestens 70 Prozent des Startkurses erreicht. Liegt die Notiz darunter, erfolgt die Rückzahlung in Form einer vorher festgelegten Anzahl von Aktien. Dabei können hohe Verluste die Folge sein. Wegen des großen Puffers empfehlen wir die Zeichnung.

Weitere Infos: www.onemarkets.at

Christian Scheid, Chefredakteur von Zertifikate Austria, begann sich Mitte der Neunziger Jahre für die internationalen Finanzmärkte zu begeistern. Nach seinem Abschluss zum Diplom-Volkswirt 1999 war er Redakteur und Ressortleiter beim Anlegermagazin "Börse Online". Seit 2006 ist er als Freier Wirtschafts- und Finanzjournalist selbstständig. Hier können Sie sich für den Gratis-Newsletter anmelden: Zertifikate Austria


Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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