12.03.2018 14:12:49

Vontobel: Covestro ersetzt ProSiebenSat.1 im DAX

Aufgrund seines hohen Börsenwerts und des Orderbuchumsatzes hat sich Covestro für den DAX qualifiziert. Seit Oktober 2015 notierte die Aktie im MDAX. Pro Sieben Sat.1 muss dafür seinen Platz im DAX räumen. Dessen Aktie ist nach einem kritischen Bericht von Viceroy unter Druck geraten. 



Die Deutsche Börse berichtete am Montagabend, dass sich der Kunststoffhersteller aufgrund des hohen Börsenwerts und Orderbuchumsatzes für den deutschen Leitindex qualifiziert hat. Dessen Aktie notierte bislang seit Oktober 2015 im MDAX. Die Aufnahme wird durch ein beschleunigtes Beitrittsverfahren ("fast entry") zum 19. März wirksam, berichtet das Handelsblatt.

Herausragendes Geschäftsjahr 2017, positive Prognose für 2018 

Im Geschäftsjahr 2017 legte Covestro einen Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr von 18,8% auf EUR 14,1 Mrd. Der operative Gewinn (EBIT) verbesserte sich um 70,6% auf EUR 3,4 Mrd. im Vergleich zum Vorjhar, während sich das Konzernergebnis von EUR 795 Mrd. auf EUR 2,0 Mrd. mehr als verdoppeln konnte. Aufgrund des stabilen Wachstums in den Hauptabnehmerbranchen (Automobil, Bauwirtschaft, Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie, sowie Elektro-und Elektronikbranche) und der aktuellen Konjunkturprognosen, rechnet Covestro mit einem positiven Ausblick für 2018, berichtet der Werkstoffhersteller in seinem Pressebericht.

Dieser Erfolg lässt sich durch eine höhere Nachfrage nach hochwertigen Kunststoffen begründen. Zudem hat eine vorteilhafte Marktkonstellation, die die Margen in den Segmenten von Covestro, den Kunststoffen Polycarbonat und Polyurethane, auf ein Höchststand getrieben. Der Kunststoffspezialist ist in beiden Segmenten Weltmarktführer. Folglich wird die Dividende von EUR 1,35 auf EUR 2,20 je Aktie angehoben. Dennoch bleibt der weitere Verlauf abzuwarten.


Pro Sieben Sat.1 muss den DAX verlassen 

Pro Sieben Sat.1 muss dafür seinen Platz im DAX räumen und wechselt in den MDAX. Das selbsternannte Analysehaus Viceroy Research behauptete in einer kritischen Studie, dass dessen Gewinne aufgebläht wären und dass massive Abschreibungen erwartet werden. Mit ihrer Short- Seller-Attacke setzen sie auf Kursverluste, um so Gewinne zu erzielen. Das Medienunternehmen teilte jedoch mit, dass die Vorwürfe unbegründet seien und die Realität verzerrten. Trotzdem belastete dies den Kurs, der vorrübergehend um 8,3% im Vergleich zum Vorjahr ins Minus fiel, auf den niedrigsten Stand seit Anfang Dezember 2017.


Die Covestro-Aktie bleibt attraktiv 

Die Covestro-Aktie wird aktuell bei EUR 87,60 (09.03.2018) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei EUR 96,32 (22.01.2018), das Jahrestief bei EUR 61,95 (30.06.2017). Covestro weist aktuell ein P/E Ratio von 8,80 aus und ist im Vergleich zu anderen Chemieaktien eher günstig gestellt. Die Marktkapitalisierung liegt bei EUR 18 Mrd. Bei Bloomberg setzen 13 Analysten die Aktie auf Kaufen, 6 auf Halten und 3 auf Verkaufen. Bloomberg Analysten setzen aktuell ein zwölf-Monats-Kursziel von EUR 103,95.

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

Aktienanleihen auf Covestro AG

WKN
Basispreis
Kupon Laufzeitende Maximale Rendite** Aktueller Briefkurs*
 
VL8122
EUR 85,00
5,50% 21.12.2018 9,63% 96,33%
 
VL8123
EUR 88,00
7,50% 21.12.2018 11,21% 96,52%
 
VL8124
EUR 90,00
9,00% 21.12.2018 12,51% 96,62%
Discount-Zertifikate auf Covestro AG

WKN
Basispreis
Discount Laufzeitende Maximale Rendite** Aktueller Briefkurs*
 
VL811W
EUR 80,00
14,54% 21.12.2018 6,86% EUR 75,70
 
VL811J
EUR 82,00
12,04% 21.09.2018 6,32% EUR 77,78
 
VL811X
EUR 82,00
13,08% 21.12.2018 7,69% EUR 76,79

*Stand: 09.03.2018

**Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handelt. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen, reduzieren diese die Bruttorendite. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen, hängt unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab.

Wichtige Risiken:

Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Aktienkurse der o.g. Unternehmen von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- /Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. Anleger sollten beachten, dass es sich bei Turbo-Optionsscheinen und Mini Futures um besonders risikoreiche Instrumente der Vermögensanlage handelt.

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