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ETF

Altersvorsorge mit ETFs

Eine (noch) unbekannte Alternative

Dass die staatliche Rente allein für die Aufrechterhaltung des Lebensstandards im Alter in den meisten Fällen nicht ausreichen wird, dürfte inzwischen kaum jemand als eine Neuigkeit betrachten. Dementsprechend versucht der Staat, mit teuren Subventionsmodellen die Bürger zu einer verstärkten eigenverantwortlichen Altersvorsorge zu animieren. Noch wenig bekannt ist hingegen, dass sich dieses Ziel auch mit Hilfe von ETFs erreichen lässt, mit deutlichen Kosten- und Flexibilitätsvorteilen.

Nachteile der gängigen Konzepte

Gerade diese beiden Aspekte, die hohen Kosten und die beschränkte Flexibilität, gelten als zentrale Schwächen der konventionellen Wege zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge. Neben den oftmals hohen Vermittlungsgebühren müssen bei den versicherungsgebundenen Produkten zusätzlich die Kosten des Versicherungsmantels bezahlt werden, die Anlage über aktive Fonds bedeutet hohe Kosten auf der Fondsebene (Ausgabeaufschläge, Verwaltungsgebühren), die am Kapitalstock zehren. Darüber hinaus sind die staatlich geförderten Produkte in ihrer Asset Allocation beschränkt, aus Gründen des Kapitalschutzes fällt insbesondere die Aktienquote vergleichsweise niedrig aus. Dies gilt insbesondere für die klassischen privaten Zusatzrenten, die nicht alle Asset-Klassen nutzen dürfen und deswegen aktuell nur eine sehr geringe Verzinsung versprechen. Kritisch zu sehen ist auch die geringe Flexibilität, die sich teils aus den hohen Kosten, teils aus gesetzlichen Vorgaben ergibt. Darüber hinaus ist die staatliche Förderung oft an diverse Vorgaben gebunden, eine vorzeitige Kündigung der geförderten Verträge kann den Verlust der Zuschüsse zur Folge haben.

Deutliche Kostenvorteile

Die selbstverantwortliche Altersvorsorge mittels ETFs vermeidet diese Nachteile. Insbesondere kann sie deutlich kostengünstiger umgesetzt werden. Beim Kauf von ETF-Anteilen müssen keine Vermittlungs- und Abschlussprovisionen gezahlt oder Margenansprüche weiterer Zwischeninstanzen befriedigt werden. Auf der Fondsebene sind zudem keine Ausgabeaufschläge zu bezahlen und die jährliche Verwaltungsgebühr, die einzige produktbezogene Kostenkomponente, beläuft sich auf einen Bruchteil dessen, was für aktiv gemanagte Fonds im Rahmen der konventionellen Altervorsorgeprodukte zu bezahlen ist. Bei dem Lyxor DAX (DR) UCITS ETF beträgt die Management-Gebühr zum Beispiel lediglich 0,15 Prozent p.a. Durch den liquiden Börsenhandel in Kombination mit dem breiten Angebot von kostengünstigen Direktbrokern fallen auch die Transaktionskosten überschaubar aus.

Hohe Flexibilität und Transparenz

Diese Kostenvorteile, die sich gerade über lange Zeiträume zu deutlichen Renditevorteilen summieren können, werden ergänzt um die volle Flexibilität bezüglich der Sparraten, der gewählten Vermögensverteilung auf unterschiedliche Assetklassen, der Anpassung an veränderte Lebensumstände und des zeitlichen Musters der Sparphasen. Durch die geringen Kosten sind Umschichtungen jederzeit möglich, auch wenn dabei - wie bei allen Transaktionen - Steuerwirkungen zu beachten sind.

Ein weiterer Vorteil der eigenverantwortlichen Altervorsorge mit Hilfe von ETF-Anlagen ist die damit verbundene hohe Transparenz. Dank der kontinuierlichen Kursfeststellung und der täglichen Offenlegung der Fondszusammensetzung hat der Anleger jederzeit einen Überblick über den Wert und die Zusammensetzung seines Depots. Demgegenüber berichten die Anbieter staatlich geförderter Altervorsorgeprodukte in der Regel einmal jährlich über den Stand des Kundenvermögens, was für Anleger insbesondere in turbulenten Kapitalmarktphasen mitunter mit Monaten großer Unsicherheit über die Entwicklung ihrer Altersvorsorge verbunden sein kann.

Einfache Umsetzung

Die Umsetzung einer eigenverantwortlichen Altervorsorge mittels ETF ist denkbar einfach. Inzwischen bieten insbesondere die Direktbroker ETF-basierte Sparpläne an, mit denen bereits zweistellige Beträge monatlich angelegt werden können. Die Produkte bieten dabei volle Flexibilität hinsichtlich der Sparraten, der Entnahmen sowie bezüglich der Zusammensetzung des aufgebauten Vermögens. Angesichts der großen Vielfalt der angebotenen und sparplanfähigen ETFs können die Portfolios problemlos auf unterschiedliche Vermögensarten aufgeteilt werden.

Steigende Beliebtheit

Solche ETF-Sparpläne erfreuen sich steigender Beliebtheit. In seinem ETF-Retail-Marktreport für Juli 2015 berichtet das Extra-Magazin über ein anhaltend starkes Wachstum dieser Sparform bei den führenden deutschen Direktbrokern. So habe sich die Zahl der aktiven ETF-Sparpläne gegenüber dem Jahresanfang um 45 Prozent auf 155 Tsd. erhöht, das kumulierte Sparvolumen habe in ähnlicher Größenordnung auf 24,4 Mio. Euro zugelegt.

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