adidas Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Derzeit sind weltweit mehr als 95 % der Stores des Unternehmens geöffnet. Vor diesem Hintergrund erwartet adidas im Geschäftsjahr 2021 eine starke Erholung der Umsatzentwicklung. Das Unternehmen geht von einem währungsbereinigten Umsatzanstieg im mittleren bis hohen Zehnprozentbereich aus. Der Umsatz wird den Prognosen zufolge in allen Marktsegmenten steigen. In China, Asien-Pazifik und Lateinamerika wird jeweils mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum zwischen 20 % und 30 % gerechnet. In EMEA wird das Umsatzwachstum voraussichtlich im mittleren bis hohen Zehnprozentbereich und in Nordamerika im hohen einstelligen Bereich liegen. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die Bruttomarge fast vollständig erholen und für das Geschäftsjahr 2021 einen Wert von etwa 52 % erreichen wird. Ungünstige Währungsentwicklungen und höhere Beschaffungskosten werden sich weiterhin negativ auf die Entwicklung der Bruttomarge auswirken. Diese ungünstigen Effekte werden jedoch durch einen verbesserten Preismix infolge einer Normalisierung des Rabattniveaus mehr als kompensiert werden. Das Unternehmen plant, seine Marketing-Aktivitäten und -Investitionen signifikant zu steigern. Dank eines effektiven Kostenmanagements werden die betrieblichen Aufwendungen den Erwartungen zufolge dennoch deutlich unterproportional zum Umsatz wachsen. Als Konsequenz geht das Unternehmen von einem beträchtlichen Anstieg der operativen Marge auf einen Wert zwischen 9 % und 10 % aus. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen wird den Prognosen zufolge auf einen Wert zwischen 1,25 Mrd. € und 1,45 Mrd. € steigen.

Update 7.05.2021: Trotz negativer Effekte resultierend aus anhaltenden Lockdowns in Europa, branchenweiten Herausforderungen in der Lieferkette und der geopolitischen Situation passt adidas die Prognose für die Umsatzentwicklung im Gesamtjahr 2021 nach oben an. Aufgrund der gesunden Markendynamik und der stärker-als-erwarteten Produktnachfrage erwartet das Unternehmen nun einen währungsbereinigten Umsatzanstieg im hohen Zehnprozentbereich. Speziell für das zweite Quartal prognostiziert adidas eine deutliche Beschleunigung des Umsatzwachstums und einen währungsbereinigten Umsatzanstieg um etwa 50 %. […] Wir gehen weiter davon aus, dass die Bruttomarge des Unternehmens für das Gesamtjahr auf einen Wert von rund 52,0 % (2020: 50,0 %) und die operative Marge auf einen Wert zwischen 9 % und 10 % (2020: 4,0 %) steigen werden. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen wird unseren Prognosen zufolge auf einen Wert zwischen 1,25 Mrd. € und 1,45 Mrd. € steigen (2020: 461 Mio. €). Der Profitabilitätsausblick des Unternehmens beinhaltet weiterhin temporäre verlorene Kosten im Zusammenhang mit der vorgesehenen Veräußerung von Reebok. Diese Kosten werden sich den Erwartungen zufolge im Jahr 2021 mit etwa 250 Mio. € auf das Betriebsergebnis und mit rund 200 Mio. € auf den Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen auswirken. Die mittelfristigen Wachstumsprognosen werden von diesen Kosten jedoch nicht beeinflusst, da adidas davon ausgeht, dass für das Geschäftsjahr 2022 nur noch etwa 30 % der 250 Mio. € anfallen und bis zum Jahr 2023 die verlorenen Kosten vollständig eliminiert sein werden.

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