Commerzbank Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Die Commerzbank rechnet im Geschäftsjahr 2022 mit einem Anstieg beim bereinigten Zins- und Provisionsüberschuss. Darin spiegeln sich höhere Erwartungen an den Zinsüberschuss der mBank infolge der Leitzinsanhebungen in Polen wider, die potenzielle Kunden- und Ertragsverluste infolge der Effizienzmaßnahmen kompensieren dürften. Die Kosten sollen auf 6,3 Milliarden Euro gesenkt werden. Darin sind inflationsbedingt höhere Kosten bei der mBank enthalten, während die Commerzbank in Deutschland an ihren Kostensenkungszielen festhält. Beim Risikoergebnis rechnet die Bank mit Belastungen von weniger als 700 Millionen Euro. Die harte Kernkapitalquote wird bei mehr als 13 % erwartet. Unter dem Strich strebt die Bank einen Konzerngewinn von mehr als 1 Milliarde Euro an und hält damit die Zahlung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2022 für möglich. Vorgesehen ist eine Ausschüttungsquote von 30 % des Konzernergebnisses nach Abzug des AT-1-Kupons. Der Ausblick basiert auf der Annahme, dass es keine substanzielle Erhöhung der Vorsorge für das Kreditportfolio der mBank in Schweizer Franken gibt.

Update 12.05.2022: Für das Gesamtjahr erwartet die Commerzbank weiterhin ein Konzernergebnis von mehr als 1 Milliarde Euro und hält an allen weiteren finanziellen Zielen fest. Das gilt auch für das Risikoergebnis, das weiterhin bei weniger als 700 Millionen Euro für das Gesamtjahr 2022 unter Berücksichtigung der gebildeten Top-Level-Adjustments erwartet wird. Der Ausblick basiert auf der Annahme, dass es keine substanzielle Erhöhung der Vorsorge für das Kreditportfolio der mBank in Schweizer Franken gibt und die wirtschaftlichen Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs begrenzt bleiben.

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