Fraport Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Für das laufende Jahr rechnet der Vorstand für den Flughafen Frankfurt mit einem Passagieraufkommen von unter 20 bis 25 Millionen. Der Konzern-Umsatz wird bei rund 2 Milliarden Euro erwartet. Für das Konzern-EBITDA geht das Unternehmen von einer Bandbreite zwischen rund 300 bis 450 Millionen Euro aus. Das EBIT wird leicht negativ erwartet, das Konzern-Ergebnis ebenfalls negativ. Beide Werte werden sich aber gegenüber 2020 deutlich verbessern. Angesichts der weiterhin massiven Folgen der COVID-19-Pandemie und des zu erwartenden Jahresfehlbetrags wird der Vorstand vorschlagen, auch für das aktuelle Geschäftsjahr keine Dividende auszuschütten.

Update 11.05.2021: Nach Ablauf des ersten Quartals 2021 hält der Vorstand an seiner Prognose für das laufende Geschäftsjahr fest: Für den Flughafen Frankfurt rechnet Fraport mit einem Passagieraufkommen von unter 20 bis 25 Millionen. Der Konzern-Umsatz wird bei rund 2 Milliarden Euro erwartet. Für das Konzern-EBITDA geht das Unternehmen von einer Bandbreite zwischen rund 300 bis 450 Millionen Euro aus. Der Vorstand rechnet mit einem leicht negativen EBIT und einem ebenfalls negativen Konzern-Ergebnis. Gegenüber 2020 werden sich beide Werte aber deutlich verbessern.

Update 3.08.2021: Wie im Kapitel „Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie“ beschrieben, wird sich der von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Hessen gewährte Ausgleich für die entstandenen ungedeckten Vorhaltekosten für die Offenhaltung des Frankfurter Flughafens während des ersten Lockdowns im Jahr 2020 in Höhe von 159,8 Mio €, über die im Geschäftsbericht 2020 gegebene Prognose von 300 bis 450 Mio € hinaus, ergebnissteigernd auswirken. Unter Berücksichtigung dessen erwartet der Vorstand für das Gesamtjahr 2021 ein Konzern-EBITDA von etwa 460 bis 610 Mio €. Auch das Konzern-EBIT wird von der Erstattung der Vorhaltekosten erhöhend beeinflusst und damit im positiven Bereich erwartet (Prognose Geschäftsbericht 2020: leicht negativ). Das Konzern-Ergebnis wird entsprechend leicht negativ bis leicht positiv prognostiziert (Prognose Geschäftsbericht 2020: ne-gativ). Darüber hinaus hält der Vorstand an seinen Prognosen für die Konzern-Ertragslage im Gesamtjahr 2021 fest (siehe auch Konzern-Lagebericht 2020 im Kapitel „Geschäftsausblick“ ab Seite 141).

Update 9.11.2021: Aufgrund des Ausgleichs für die entstandenen Vorhaltekosten am Flughafen Frankfurt in Höhe von 159,8 Millionen Euro hatte Fraport die Ergebnisprognose bereits zum Halbjahr nach oben angepasst. Angesichts der positiven Verkehrsentwicklung geht der Vorstand nun davon aus, dass sich die Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt im Gesamtjahr im oberen Bereich der bisher prognostizierten Bandbreite von unter 20 bis 25 Millionen Passagieren bewegen werden. Entsprechend der Entwicklung der ersten neun Monate und des optimistischen Ausblicks auf das vierte Quartal wird die mit dem Halbjahresbericht gegebene Prognose leicht nach oben angepasst: Den Umsatz erwartet Fraport nun bei leicht über zwei Milliarden Euro (bisher: rund zwei Milliarden Euro). Für das EBITDA wird eine Spanne von rund 650 bis leicht über 700 Millionen Euro prognostiziert (bisher: rund 460 bis 610 Millionen Euro). Das EBIT wird bei rund 200 bis leicht über 250 Millionen Euro erwartet (bisher: positiver Bereich). Das Konzern-Ergebnis sollte im positiven Bereich liegen (bisher: leicht negativ bis leicht positiv). Der Vorstand wird unverändert vorschlagen, für das laufende Geschäftsjahr keine Dividende auszuschütten. Die mittelfristigen Verkehrserwartungen bleiben unverändert. Fraport geht weiterhin davon aus, das Vorkrisenniveau beim Passagierverkehr in Frankfurt bis zum Jahr 2026 zu erreichen, frühestens 2025. Bei den internationalen Beteiligungen wird das jeweilige Vorkrisenniveau schneller erreicht werden, durchschnittlich im Jahr 2023.

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