Hannover Rück Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Für 2021 erwartet die Hannover Rück auf Basis konstanter Währungskurse ein Wachstum der Bruttoprämie für das Gesamtgeschäft von rund 5 %. Das Nettokonzernergebnis sollte 1,15 Mrd. EUR bis 1,25 Mrd. EUR erreichen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Großschadenbelastung den Erwartungswert von 1,1 Mrd. EUR nicht wesentlich übersteigt und es zu keinen unvorhergesehenen negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt. Angesichts des erwarteten positiven Cashflows sollten die Bestände der Kapitalanlagen – stabile Währungskurse und Zinsniveaus unterstellt – weiter ansteigen. Für die Kapitalanlagerendite wird ein Wert von rund 2,4 % angestrebt. Als Ausschüttungsquote für die Basisdividende des laufenden Geschäftsjahres sieht die Hannover Rück unverändert 35 % bis 45 % ihres IFRS-Konzernergebnisses vor. Die Basisdividende wird bei einer gleichbleibend komfortablen Kapitalisierungssituation und einem Konzernergebnis im Rahmen der Erwartungen durch Zahlung einer Sonderdividende ergänzt.

Update 5.05.2021: Auf Konzernebene erwartet die Hannover Rück für das Geschäftsjahr 2021 unverändert einen Nettogewinn von 1,15 Mrd. EUR bis 1,25 Mrd. EUR, eine Kapitalanlagerendite von rund 2,4 % und ein währungskursbereinigtes Wachstum der Konzernbruttoprämie im oberen einstelligen Prozentbereich. Das Netto-Großschadenbudget für das Jahr 2021 beläuft sich auf 1,1 Mrd. EUR (975 Mio. EUR). Diese Anpassung trägt in erster Linie dem Wachstum des zugrundeliegenden Geschäfts Rechnung.

Update 5.08.2021: Auf Konzernebene erwartet die Hannover Rück für das Geschäftsjahr 2021 unverändert einen Nettokonzerngewinn von 1,15 Mrd. EUR bis 1,25 Mrd. EUR, eine Kapitalanlagerendite von rund 2,4 % und ein währungskursbereinigtes Wachstum der Konzernbruttoprämie im oberen einstelligen Prozentbereich. An der Ausschüttungsquote für die Basisdividende von 35 % bis 45 % des IFRS-Konzernergebnisses hält die Hannover Rück unverändert fest. Die Basisdividende wird bei einer gleichbleibend komfortablen Kapitalisierung und einem Konzernergebnis im Rahmen der Erwartungen durch die Zahlung einer Sonderdividende ergänzt. Voraussetzung für das Erreichen des Gewinnziels ist, dass die Großschadenbelastung den Erwartungswert von 1,1 Mrd. EUR nicht wesentlich übersteigt und es zu keinen unvorhergesehenen negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt. Nach Ablauf des zweiten Quartals wurden Regionen in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich von Starkregen und Hochwasser verwüstet. Anhand der ersten Schadensanalysen ist davon auszugehen, dass die Nettobelastung der Hannover Rück bei 200 Mio. EUR bis 250 Mio. EUR liegen dürfte. Für das zweite Halbjahr zeichnen sich zudem bereits heute Schäden aus den Unruhen in Südafrika ab.

Update 4.11.2021: Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet die Hannover Rück einen Nettokonzerngewinn von 1,4 Mrd. EUR bis 1,5 Mrd. EUR. Die Kapitalanlagerendite sollte im kommenden Jahr mindestens 2,3 % erreichen und das währungskursbereinigte Wachstum der Konzernbruttoprämie mindestens 5 % betragen. „Das profitable Wachstum und unser erfolgreiches Zyklusmanagement in den letzten Jahren werden im Geschäftsjahr 2022 zu einem deutlichen Ergebnisanstieg führen“, sagte Jean-Jacques Henchoz. „Darüber hinaus rechnen wir in der Personen-Rückversicherung damit, dass die Belastungen aus der Covid-19-Pandemie sich aufgrund des zunehmenden Impffortschritts deutlich reduzieren und die zugrundeliegende gute Ertragskraft des Geschäfts sich wieder im Ergebnis niederschlägt.“ Die Erwartungen für 2022 reflektieren zudem ein im Einklang mit dem Wachstum des zugrundeliegenden Geschäfts auf 1,3 Mrd. EUR (1,1 Mrd. EUR) erhöhtes Netto-Großschadenbudget. Sämtliche Aussagen zu zukünftigen Zielen basieren wie üblich auf der Annahme, dass es zu keinen unvorhergesehenen negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten kommt, die Großschadenbelastung im Rahmen des Erwartungswerts bleibt und die Covid-19-Pandemie keinen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis Personen-Rückversicherung nimmt.

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