K+S Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


K+S blickt positiv auf das Jahr 2019 und erwartet, dass das EBITDA deutlich über dem Wert des Vorjahres und in einer Bandbreite zwischen 700 und 850 Mio. € liegen sollte (2018: 606 Mio. €). Wesentliche Gründe hierfür sind das günstige Marktumfeld für Düngemittel, das weitere Hochfahren des Standorts Bethune, die Fortführung der Maßnahmen zur Verbesserung der operativen Performance sowie der zu erwartende Wegfall der abwasserbedingten Produktionsunterbrechungen im Werk Werra. Trotz der Schließung des Standorts Sigmundshall erwartet K+S für 2019 eine steigende Kaliproduktion im Vergleich zum Vorjahr.

Update 14.05.2019: K+S blickt weiterhin positiv auf das Jahr 2019 und erwartet unverändert, dass das EBITDA deutlich über dem Wert des Vorjahres und in einer Bandbreite zwischen 700 und 850 Mio. € liegen sollte (2018: 606 Mio. €). Wesentliche Gründe hierfür sind das positive Marktumfeld im Kundensegment Landwirtschaft sowie die höhere Produktionsmenge am kanadischen Standort Bethune. Außerdem ist für das verbleibende Jahr 2019 nicht mit entsorgungsbedingten Produktionseinschränkungen aufgrund von längeren Niedrigwasserperioden in der Werra zu rechnen. Erstmals seit 2013 will K+S in diesem Jahr wieder einen positiven Freien Cashflow erzielen.

Update 14.08.2019: K+S erwartet ein EBITDA für das Jahr 2019 zwischen 730 und 830 Mio. € (bisher: 700 bis 850 Mio. €, 2018: 606 Mio. €). Dies entspricht im Mittelwert einer leichten Erhöhung gegenüber der zuletzt veröffentlichten Spanne. Der positive Effekt aus einer veränderten Einschätzung der Euro-Dollar-Währungsrelation sollte die verlängerte Instand­haltungspause in Bethune sowie eine temporär etwas vorsichtigere Einschätzung aufgrund des chinesischen Importstopps für Kaliumchlorid mehr als ausgleichen können. Vor dem Hintergrund der jüngst erhöhten Speichermöglichkeiten für Salzabwasser unter Tage sieht sich K+S darin bestärkt, witterungsbedingte Stillstände in der Produktion an der Werra auch im Falle lang anhaltender Trockenheit mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließen zu können. Im Mittelwert der Ergebnisbandbreite erwartet das Unternehmen für das Jahr 2019 einen deutlich verbesserten bereinigten Freien Cashflow in Höhe von mindestens 100 Mio. € (bisher: deutlicher Anstieg/positiv, 2018: - 206 Mio. €).

Update 23.09.2019: Der mit der Produktionsanpassung verbundene Effekt auf das EBITDA wird in einer Größenordnung von bis zu 80 Millionen Euro erwartet.

Update 14.11.2019: Der seit September 2019 anhaltende Importstopp für Kaliumchlorid in China hat auch in anderen Absatzmärkten für Zurückhaltung gesorgt. Vor diesem Hintergrund haben die Kaliproduzenten Produktionskürzungen im zweiten Halbjahr vorgenommen. K+S berichtete bereits im September 2019, dass die Produktion von Kaliumchlorid aufgrund der Marktschwäche bis zum Jahresende um bis zu 300.000 Tonnen reduziert wird. Der damit verbundene Effekt auf das EBITDA wurde mit bis zu 80 Mio. € beziffert. Parallel zu dieser Drosselung der Produktion aufgrund des anhaltend schwachen Marktumfelds wird K+S weitere Instandhaltungsmaßnahmen an deutschen Standorten im vierten Quartal 2019 durchführen. Dadurch reduziert sich die Kaliproduktion im laufenden Jahr zusätzlich um bis zu 200.000 Tonnen. Der Effekt auf das EBITDA beträgt weitere rund 50 Mio. €. Dennoch rechnet K+S für das Gesamtjahr 2019 mit einer leichten Umsatzsteigerung. Für das EBITDA wird unter Berücksichtigung dieser Effekte eine Steigerung auf rund 650 Mio. € (2018: 606 Mio. €) erwartet. Unverändert sollte sich der bereinigte Freie Cashflow gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern und erstmals seit 2013 wieder positiv ausfallen (2018: - 206 Mio. €).

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