K+S Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Der Ausblick für das laufende Jahr wird durch zahlreiche Unsicherheiten erschwert. Noch fehlt bei den Kalimärkten in Übersee die Orientierung, insbesondere weil der wichtige Vertragsabschluss in China weiter auf sich warten lässt. Hinzu kommt, dass Auswirkungen mit der weiteren Ausbreitung des Coronavirus nicht prognostizierbar sind. Aus heutiger Sicht ist erst im zweiten Halbjahr 2020 mit einer Stabilisierung der Preise für Kaliumchlorid auf einem spürbar höheren Niveau zu rechnen. Vor diesem Hintergrund wird das EBITDA in einer Bandbreite zwischen 500 und 620 Mio. € erwartet (2019: 640 Mio. €). Dabei stehen im Kundensegment Landwirtschaft negative Preiseffekte einem höheren Absatz nach den Produktionskürzungen im Vorjahr gegenüber. Nach dem schwachen Start des Auftausalzgeschäfts im ersten Quartal 2020 ist im Kundensegment Gemeinden mit einer insgesamt geringeren Absatzmenge als im Vorjahr zu rechnen.

Update 11.05.2020: K+S konkretisiert den Ausblick für das Jahr 2020 und erwartet nun ein EBITDA in Höhe von rund 520 Mio. € (bisher: 500 bis 620 Mio. €; 2019: 640 Mio. €). Der durch die großen Kaliproduzenten abgeschlossene Vertrag mit chinesischen Abnehmern dürfte zu einer Bodenbildung bei den Überseepreisen für Kaliumchlorid führen. In der bisherigen Prognose ist K+S von einem zeitlich früheren Abschluss ausgegangen, der jedoch aufgrund der Corona-Pandemie erst Ende April und auf niedrigerem Niveau als erwartet erfolgte, was Auswirkungen auf die erwartete Erholung der Kalipreise im laufenden Jahr hat. Im Kundensegment Gemeinden wird im Gesamtjahr nur mit einem Auftausalzabsatz von rund 8 Mio. t (Normaljahr: 12,5 bis 13 Mio. t) gerechnet.

Update 13.08.2020: EBITDA vor einmaligen Restrukturierungsaufwendungen bleibt bei rund 520 Mio. € 2019: 640 Mio. €); nach Berücksichtigung dieses Einmalaufwandes, der bis zu 40 Mio. € betragen könnte, EBITDA von 480 Mio. € erwartet; Coronabedingte Effizienzverluste sind nun in unserer Prognose berücksichtigt und werden durch Effekte aus unserem umfangreichen Maßnahmenpaket in etwa kompensiert; Erwartung eines in etwa ausgeglichenen bereinigten Freien Cashflows unverändert

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