Nordex Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Für das laufende Jahr rechnet die Nordex Group mit einem weiteren Anstieg des Umsatzes und des operativen Ergebnisses. So wird von einem Konzernumsatz von EUR 4,7 bis 5,2 Mrd. ausgegangen, wobei sich die Umsatzerlöse relativ gleich über das Jahr verteilen sollten. Bei der operativen Ergebnis-Marge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA-Marge) strebt das Unternehmen eine Bandbreite von 4,0 bis 5,5 Prozent an, die sich im Laufe des Jahres schrittweise erhöhen sollte. Grund hierfür ist, dass margenschwache Projekte auslaufen und der Anteil an Projekten mit der profitableren Delta4000-Plattform sukzessive zunimmt. Außerdem erwartet die Nordex Group aus heutiger Sicht, dass sich die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das laufende Geschäft ab dem zweiten Quartal reduzieren. Dazu tragen auch die stabilisierte Lieferkette sowie bereits erprobte Konzepte, mit denen unter Pandemiebedingungen in allen Unternehmensbereichen effizient und effektiv gearbeitet werden kann, wesentlich bei. Der Auftragseingang und das Aktivitätsniveau wirken sich auf die Höhe des Working Capitals aus. Zum Jahresende strebt die Nordex Group eine auf den Konzernumsatz bezogene Working-Capital-Quote von unter minus sechs Prozent an. Mit Blick auf den weiteren Ausbau der Lieferkette hat das Unternehmen rund EUR 180 Mio. für Investitionen eingeplant. Die Nordex Group befindet sich daher auf gutem Weg und bestätigt hiermit ihre strategischen Ziele 2022 (Umsatz rund EUR 5 Mrd. und EBITDA-Marge 8 Prozent).

Update 11.05.2021: Für das Jahr 2021 geht die Nordex Group von einem positiven Geschäftsverlauf aus und erwartet eine Verbesserung der wesentlichen finanziellen Kennzahlen. Ausschlaggebend dafür sind eine stabilisierte Lieferkette und erfolgreiche Konzepte, um auch unter Pandemiebedingungen effektiv und effizient arbeiten zu können. Zudem wird unterstellt, dass insbesondere durch die weltweiten Fortschritte bei den Corona-Schutzimpfungen der Einfluss der Pandemie auf die wirtschaftliche Tätigkeit im Jahresverlauf deutlich geringer wird. Vor diesem Hintergrund bestätigt die Nordex Group ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2021 und prognostiziert eine EBITDA-Marge zwischen 4,0 Prozent und 5,5 Prozent auf Basis eines erwarteten Umsatzes zwischen EUR 4,7 Mrd. und EUR 5,2 Mrd. Der Konzern strebt kurzfristig einen Umsatz von ca. EUR 5 Mrd. an, und es ist die strategische Zielsetzung, für das Geschäftsjahr 2022 eine Konzern-EBITDA-Marge von 8 Prozent zu erreichen.

Update 12.08.2021: Die Nordex Group bestätigt ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr, einen Konzernumsatz von EUR 4,7 bis 5,2 Mrd. und eine EBITDA-Marge von 4,0 bis 5,5 Prozent zu erzielen. Die Investitionen werden bei rund EUR 180 Mio. und die auf den Konzernumsatz bezogene Working-Capital-Quote bei unter minus 6 Prozent erwartet. Die Prognose unterliegt, wie bereits bei ihrer Vorstellung im März 2021 hervorgehoben, größeren Unsicherheiten als normalerweise.

Update 15.11.2021: Im Rahmen der Präsentation der vorläufigen Zahlen passte das Unternehmen daher auch seine Prognose für das Jahr 2021 an. Demnach erwartet die Nordex Group einen Konzernumsatz zwischen 5,0 und 5,2 Mrd. EUR. Aufgrund des weiterhin sehr volatilen Makroumfelds, das vor allem durch substanzielle Steigerungen externer Kosten für Rohstoffe und Frachten sowie durch temporäre Störungen von Lieferketten geprägt ist, geht das Unternehmen von einer EBITDA-Marge von rund 1 Prozent für das Jahr 2021 aus. Die Investitionen werden sich unverändert ganzjährig auf rund 180 Mio. EUR belaufen und die auf den Konzernumsatz bezogene Working-Capital-Quote wird zum Jahresende weiterhin unter minus 6 Prozent erwartet. Die Gesellschaft geht allerdings davon aus, die gegenwärtigen Herausforderungen zu überwinden und strebt mittelfristig weiterhin das strategische Ziel von 8 Prozent EBITDA-Marge an. Grundlage dafür ist, dass sich die externen Märkte stabilisiert haben und die Zeit der Kosten- und Preisanpassungen vorüber ist.

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