NORMA Group Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Die Geschwindigkeit der Verbreitung von COVID-19 und die damit in Zusammenhang stehenden wirtschaftlichen Folgen waren für die NORMA Group zum Zeitpunkt der Erstellung der Prognose im Rahmen des Geschäftsberichts noch nicht absehbar. Die vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen und der zum Schutz der eigenen Mitarbeiter notwendig gewordenen vorübergehenden Produktionsunterbrechungen in den Regionen EMEA und Amerika beeinflussen den Ausblick für die Umsatz- und Ertragsentwicklung der NORMA Group. Infolgedessen geht die NORMA Group davon aus, dass es zu negativen Abweichungen der im Geschäftsbericht veröffentlichten Prognose für das Geschäftsjahr 2020 kommen wird. Die NORMA Group erwartet, dass sie ihre ursprüngliche Prognose hinsichtlich der organischen Konzernumsatzentwicklung von rund -2 bis rund -4 Prozent nicht erreichen wird. Die Beeinträchtigungen durch die Coronakrise und die dadurch notwendig gewordenen Maßnahmen werden zudem negative Auswirkungen auf die Profitabilität des Konzerns haben. Die NORMA Group geht daher davon aus, dass die für das Geschäftsjahr 2020 angestrebte bereinigte EBITA-Marge von über 13,0 Prozent (2019: 13,2 Prozent; 2018: 16,0 Prozent) nicht erreicht wird.

Update 6.05.2020: Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie ist der Vorstand der NORMA Group SE – wie bereits im Rahmen der Ad-hoc-Mitteilung vom 18. März 2020 bekannt gegeben – weiterhin der Auffassung, dass die ursprüngliche im Zusammenhang mit dem Geschäftsjahr 2019 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2020 nicht länger haltbar ist. Die Auswirkungen der Coronakrise auf die Kundennachfrage und die Lieferketten und der Einfluss auf das Gesamtjahresergebnis sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzbar. Dadurch ist eine detaillierte Prognose für das Geschäftsjahr 2020 derzeit nicht möglich. Ungeachtet dessen und vor dem Hintergrund der neuesten Einschätzungen der Wirtschaftsforschungsinstitute und Branchenverbände geht der Vorstand der NORMA Group jedoch davon aus, dass die Folgen und Nachwirkungen der Coronakrise in deutlich negativen Abweichungen von der ursprünglich getroffenen und im Rahmen des Geschäftsberichts 2019 veröffentlichten Prognose resultieren werden.

Update 4.11.2020: Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie und nach aktuellem Kenntnisstand rechnet der Vorstand nun für das Geschäftsjahr 2020 mit einem organischen Umsatzrückgang von rund 16 % gegenüber dem Vorjahr. Hinsichtlich der bereinigten EBITA-Marge wird für das Geschäftsjahr 2020 von mehr als 5 % und einer bereinigten EBIT-Marge von mehr als 4 % gerechnet. Darin enthalten sind nicht adjustierte Kosten des Transformationsprogramms „Get on track“ in Höhe von etwa EUR 30 Mio. Des Weiteren rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2020 mit einem operativen Netto-Cashflow von über EUR 60 Mio. Der veröffentlichte Ausblick basiert auf der Annahme, dass es im weiteren Verlauf der COVID-19-Pandemie zu keinen weiteren erheblichen negativen Auswirkungen kommt, die in den verbleibenden Monaten des Geschäftsjahres zu einer erneuten Abschwächung der Weltwirtschaft führen könnten.

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