Schaeffler Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Die Schaeffler Gruppe rechnet für das Geschäftsjahr 2021 mit einem deutlichen währungsbereinigten Umsatzwachstum um mehr als 7 Prozent. Der untere Grenzwert basiert auf einer konservativen Markteinschätzung für das globale Wachstum der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Zugleich geht das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2021 davon aus, eine EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 6 bis 8 Prozent zu erzielen. Für das Jahr 2021 erwartet die Schaeffler Gruppe zudem einen Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten von etwa 100 Millionen Euro. Hierbei sind im Vergleich zum Vorjahr ein volumenbedingter Anstieg des Working Capital, eine Normalisierung des Investitionsvolumens sowie höhere Auszahlungen für Restrukturierungen berücksichtigt.

Update 12.05.2021: Die Schaeffler Gruppe hat ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2021 angehoben und rechnet nunmehr mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von mehr als 10 Prozent (bisher mehr als 7 Prozent). Dieser Wert basiert insbesondere auf einer angehobenen Markteinschätzung für das globale Wachstum der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Die Schaeffler Gruppe rechnet aktuell mit einem Anstieg der globalen Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen um rund 10 Prozent auf 82 Millionen produzierte Fahrzeuge. Die Markteinschätzungen für die Sparte Automotive Aftermarket gelten im Wesentlichen unverändert. Für die Sparte Industrial wird eine verbesserte Markteinschätzung angenommen. Auf dieser Basis geht das Unternehmen davon aus, im Geschäftsjahr 2021 eine EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 7 bis 9 Prozent (bisher 6 bis 8 Prozent) zu erzielen. Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet die Schaeffler Gruppe nun zudem einen gegenüber dem Vorjahr verringerten Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten in Höhe von über 300 Millionen Euro (bisher: rund 100 Millionen Euro).

Update 4.08.2021: Der Vorstand der Schaeffler AG hat am 26. Juli 2021 beschlossen, die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 erneut anzuheben und rechnet nunmehr mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum um mehr als 11 Prozent (bisher mehr als 10 Prozent). Nach einem starken ersten Halbjahr erfolgt dieser Schritt trotz fortbestehenden und derzeit schwer einschätzbaren Unsicherheiten in der zweiten Jahreshälfte. Zugleich geht das Unternehmen nun davon aus, im Geschäftsjahr 2021 eine EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 8 bis 9,5 Prozent (bisher 7 bis 9 Prozent) zu erzielen. Auch für den Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten wurde die Prognose erhöht, erwartet werden über 400 Millionen Euro (bisher über 300 Millionen Euro).

Update 9.11.2021: Die Schaeffler Gruppe geht weiterhin davon aus, im Geschäftsjahr 2021 eine EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 8 bis 9,5 Prozent zu erzielen. Zudem erwartet das Unternehmen einen Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten in Höhe von über 400 Millionen Euro. Beim Umsatz rechnet die Schaeffler Gruppe nunmehr für das Geschäftsjahr 2021 mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von mehr als 7 Prozent nach dem im Ausblick vom 26. Juli 2021 noch mehr als 11 Prozent erwartet wurden. Dieser Rückgang ist auf den signifikanten Volumenrückgang für die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen im Markt zurückzuführen. Das Basis-Szenario von Oktober 2021 von IHS Markit geht derzeit von einem Wachstum um 0,3 Prozent im Jahr 2021 aus. Die Prognose zur Outperformance für Automotive Technologies liegt dabei unverändert bei 2 bis 5 Prozentpunkten. Die Markteinschätzungen für die Sparte Automotive Aftermarket gelten im Wesentlichen unverändert. Die Umsatzprognose für die Sparte Industrial wurde von 9 bis 11 Prozent Umsatzwachstum auf 11 bis 13 Prozent angehoben.

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