Siemens Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Bei der Prognose für das Geschäftsjahr 2021 wird unterstellt, dass COVID-19 die Weltwirtschaft nicht dauerhaft belasten wird. Unter dieser Voraussetzung erwartet Siemens ein verhältnismäßig robustes Wachstum des globalen BIP. Es ist damit zu rechnen, dass wichtige Kundenbranchen von Siemens weiterhin Herausforderungen in Verbindung mit COVID-19 und branchenspezifischen Strukturveränderungen ausgesetzt sein werden und dies dazu führen wird, dass das Wachstum der globalen Anlageinvestitionen hinter dem BIP-Wachstum zurückbleiben wird. Trotzdem werden im Geschäftsjahr 2021 verbesserte Bedingungen, insbesondere für die hochmargigen kurzzyklischen Geschäfte in der zweiten Geschäftsjahreshälfte, erwartet. Ferner ist davon auszugehen, dass negative Währungseffekte sowohl die nominalen Wachstumsraten beim Volumen als auch das Angepasste EBITA der Industriellen Geschäfte im Geschäftsjahr 2021 stark belasten werden. Es wird erwartet, dass der Siemens-Konzern auf vergleichbarer Basis (bereinigt um Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte) ein moderates Wachstum der Umsatzerlöse und ein Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatzerlösen (Book-to-Bill-Verhältnis) von über 1 erreichen wird. Digital Industries erwartet für das Geschäftsjahr 2021 ein auf vergleichbarer Basis leichtes Wachstum der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr. Die Angepasste EBITA-Marge wird zwischen 17 und 18 Prozent erwartet. Smart Infrastructure geht davon aus, im Geschäftsjahr 2021 ein moderates Umsatzerlöswachstum auf vergleichbarer Basis zu erreichen. Die Angepasste EBITA-Marge wird zwischen 10 und 11 Prozent erwartet. Mobility erwartet im Geschäftsjahr 2021, vorwiegend aufgrund der Abarbeitung des großen Auftragsbestands, einen Anstieg der Umsatzerlöse auf vergleichbarer Basis im prozentual mittleren einstelligen Bereich. Die Angepasste EBITA-Marge wird zwischen 9,5 und 10,5 Prozent erwartet. Unter der Voraussetzung, dass sich die zuvor genannten Annahmen als zutreffend erweisen, rechnet Siemens trotz starkem Gegenwind aus Währung mit einem moderaten Anstieg des Gewinn nach Steuern, der sich im Geschäftsjahr 2020 auf 4,2 Milliarden Euro belief.

Update 3.02.2021: Wir heben unsere frühere Erwartung eines moderaten Wachstums der Umsatzerlöse des Siemens-Konzerns auf vergleichbarer Basis (bereinigt um Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte) auf ein prozentual mittleres bis hohes einstelliges Wachstum an. Wir erwarten weiterhin ein Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatzerlösen (Book-to-Bill-Verhältnis) von über 1. Digital Industries erwartet nun für das Geschäftsjahr 2021, dass die Umsatzerlöse auf vergleichbarer Basis deutlich, statt wie bisher erwartet leicht, steigen werden. Die Erwartung für die Angepasste EBITA-Marge beläuft sich nun auf 19% bis 20%, zwei Prozentpunkte höher als bisher. Smart Infrastructure geht weiterhin davon aus, im Geschäftsjahr 2021 ein moderates Umsatzerlöswachstum auf vergleichbarer Basis zu erreichen. Die Angepasste EBITA-Marge wird nun zwischen 10,5% und 11,5% und damit 0,5 Prozentpunkte höher als bisher erwartet. Mobility erwartet im Geschäftsjahr 2021 weiterhin einen Anstieg der Umsatzerlöse auf vergleichbarer Basis im prozentual mittleren einstelligen Bereich und eine Angepasste EBITA-Marge zwischen 9,5% und 10,5%. Entsprechend den oben beschriebenen Erwartungen heben wir unseren Ausblick für den Gewinn nach Steuern auf eine Bandbreite von 5,0 Mrd. € bis 5,5 Mrd. € an, und damit deutlich über die bisherige Erwartung eines lediglich moderaten Anstiegs im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020, als sich der Gewinn nach Steuern auf 4,2 Mrd. € belief.

Update 7.05.2021: Wir gehen weiterhin davon aus, dass negative Währungseffekte sowohl die nominalen Wachstumsraten beim Volumen als auch das Angepasste EBITA unserer industriellen Geschäfte im Geschäftsjahr 2021 stark belasten werden. Wir heben nun unsere Erwartung für das Wachstum der Umsatzerlöse auf vergleichbarer Basis (bereinigt um Währungsumrechnungsund Portfolioeffekte) auf eine Bandbreite von 9% bis 11% an. Wir erwarten weiterhin ein Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatzerlösen (Book-to-Bill-Verhältnis) von über 1. Entsprechend den bereits in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2021 erzielten Ergebnissen sowie den oben beschriebenen Erwartungen heben wir unseren Ausblick für den Gewinn nach Steuern auf eine Bandbreite von 5,7 Mrd. € bis 6,2 Mrd. € an. Wie zuvor sind von diesem Ausblick Belastungen aus rechtlichen und regulatorischen Themen sowie Effekte in Verbindung mit der Akquisition von Varian Medical Systems Inc. durch Siemens Healthineers ausgenommen.

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