Siltronic Ausblick | finanzen.at

Siltronic Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Die Siltronic AG ist bisher gut in das Geschäftsjahr 2021 gestartet. Das Unternehmen verzeichnet eine hohe Nachfrage nach Wafern und die Produktionskapazitäten sind gut bis sehr gut ausgelastet. Die anhaltende Corona-Pandemie erschwert die Abgabe einer Prognose für die Siltronic AG erheblich, da damit einhergehende makroökonomische Auswirkungen schwer abschätzbar bleiben. Aktuell geht das Unternehmen für das Jahr 2021 von einem deutlich erhöhten Absatzvolumen aus. Allerdings ist 2021 auch mit einem deutlichen Gegenwind bei Umsatz und Ertrag durch den starken Euro zu rechnen. Die durchschnittlichen Verkaufserlöse (ASP) in Rechnungswährung haben sich stabilisiert. Für 2021 wird wieder ein positiver Ergebnisbeitrag aus den Kosteneinsparprogrammen erwartet. Diese sollten die Effekte aus Inflation und Gehaltssteigerungen deutlich überkompensieren. Das Unternehmen geht aktuell davon aus, dass sich das Absatzvolumen um circa acht bis zwölf Prozent gegenüber 2020 erhöhen wird. Siltronic geht für 2021 von Währungskursen von 1,23 für Euro/US-Dollar und 128 für Euro/Yen aus. Ein Wechselkurs innerhalb einer Bandbreite des Euros gegenüber dem US-Dollar von 1,20 bis 1,25 im Jahr 2021 würde den Umsatz um rund EUR 50 bis 80 Millionen (inklusive eines schwächeren japanischen Yens) reduzieren. Unter der Annahme relativ stabiler ASP in Rechnungswährung und in Abhängigkeit von der weiteren Marktentwicklung und des Wechselkurses ist mit einem Umsatzanstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zu rechnen. Die EBITDA-Marge sollte einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Den positiven Effekten aus gestiegener Absatzmenge und dem Ergebnisbeitrag aus den Kostenreduktionsprogrammen auf die Stückkosten steht der starke Euro gegenüber. Trotz höherer Abschreibungen erwartet Siltronic beim EBIT einen deutlichen Anstieg. Mit der verbesserten Ertragssituation wird sich auch der Netto-Cashflow trotz erhöhter Investitionen leicht verbessern.

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