Vienna Insurance Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Die VIG-Versicherungsgruppe mit ihren über 25.000 Mitarbeitern ist als Marktführerin in Zentral- und Osteuropa hervorragend positioniert, um die Chancen in dieser Region und die damit verbundenen langfristigen Wachstumsmöglichkeiten optimal zu nutzen. Basierend auf den Trends und Entwicklungen im Versicherungsgeschäft setzt sie dabei auf das gemeinsam mit den CEOs der VIG-Versicherungsgesellschaften erarbeitete und gestartete strategische Programm „VIG 25“. Im Rahmen dessen soll das Prämienvolumen weiter gesteigert und die Combined Ratio verbessert werden. Für die Solvenzquote der VIG-Gruppe wird auf Basis der neuen Strategie und unter Berücksichtigung des aktuellen Umfelds eine Bandbreite zwischen 150 und 200 % definiert, wobei diese Bandbreite ohne die von einzelnen Gruppengesellschaften in Anspruch genommenen Übergangsregelungen für technische Rückstellungen festgelegt wird. Unverändert bleibt die Dividendenpolitik, die eine Ausschüttung in einer Bandbreite von 30 bis 50 % des Konzernnettogewinns vorsieht. Die Höhe der Dividende pro Aktie wird weiterhin an der Entwicklung des Unternehmenserfolgs ausgerichtet. Für das Geschäftsjahr 2021 wird der Vorstand der Vienna Insurance Group den Gremien eine Erhöhung der Dividende auf EUR 1,25 vorschlagen. Das entspricht einem Plus von 66,7 % im Vergleich zum Vorjahr und einer Ausschüttungsquote von 42,6 %. Neben der Schaffung von nachhaltigen Werten und dem Erreichen von Nachhaltigkeitszielen ist der Ausbau der führenden Marktposition in Zentral- und Osteuropa, mit der Ambition, zumindest eine Top-3-Marktpositition in jedem CEE-Markt, ausgenommen Slowenien, zu erreichen, eines der Kernziele des Programms. Ein großer Schritt in diese Richtung ist die geplante, aber zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch nicht final abgeschlossene Übernahme des CEE-Geschäfts der niederländischen Aegon N.V. Der formale Abschluss des Erwerbs wird für 2022 erwartet. Die weitere Entwicklung des Geschäftsjahres 2022 bleibt durch Unsicherheitsfaktoren, allen voran die Kriegssituation in der Ukraine und deren unvorhersehbare Konsequenzen beeinflusst. Weiters zählen die noch anhaltende Pandemie, die Inflation, hohe Rohstoffpreise, Probleme bei den Lieferketten und Ressourcenknappheit zu Faktoren, die zu erhöhten Risiken führen und die VIG-Märkte entsprechend beeinträchtigen könnten. Die Konsequenzen dieser Unsicherheitsfaktoren und die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf 2022 sind aktuell nicht abschätzbar. Vorbehaltlich der erwähnten Aspekte und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die VIG-Gruppe die aktuellen Herausforderungen im operativen Versicherungsgeschäft bisher sehr gut managen konnte, wird für 2022 eine positive operative Performance angestrebt.

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