Für Fans & Anleger 13.01.2018 22:35:00

Das sind Apples Pläne für 2018

Das sind Apples Pläne für 2018

Apple war im vergangenen Jahr kurz davor, als erstes Unternehmen der Welt die magische Schwelle der Eine-Billion-US-Dollar-Bewertung an der Börse zu durchbrechen. Der Umsatz kletterte 2017 um 14 Milliarden auf 299 Milliarden US-Dollar.

Negative Schlagzeilen aufgrund verschiedener Software-Probleme wie Sicherheitslücken oder Bugs haben diesen Aufwärtstrend jedoch unterbrochen. Der iKonzern entfernte sich wieder von der Rekordmarke und startet nun mit einer Marktkapitalisierung von 873,7 Milliarden US-Dollar in das neue Jahr.

2017 war ein gutes Apple-Jahr

Doch trotz dieser Negativmeldungen kann Apple das Jahr 2017 als gutes Jahr in Erinnerung behalten - der Konzern hat erfolgreich neue Produkte auf den Markt gebracht. Darüber hinaus konnte der Tech-Gigant wieder einmal beweisen, dass er mit Problemen angemessen umgehen kann. Apple hat bei jedem Problem schnell reagiert und Lösungen zur Verfügung gestellt. So wird beispielsweise der Austausch von Akkus, die die Leistung des iPhones verringern, inzwischen deutlich günstiger angeboten.

Für das neue Jahr muss sich der iPhone-Konzern aber dennoch etwas Neues einfallen lassen - und die Gerüchteküche brodelt bereits. Wir haben zusammengestellt, was 2018 auf der Agenda von Tim Cook stehen dürfte.

Wo bleibt der smarte Apple-Lautsprecher?

Ursprünglich sollte der Home Pod im Jahr 2017 gelauncht werden. Das US-amerikanische Technologieunternehmen hat den Verkaufsstart des smarten Lautsprechers ohne wirkliche Angabe von Gründen schließlich jedoch auf 2018 verschoben und damit auf das Weihnachtsgeschäft verzichtet. Gerüchten zufolge soll der Home Pod, bevor er in den Handel geht, nochmals überarbeitet werden, da er im Vergleich zu Konkurrenzprodukten relativ wenig bietet, dafür aber ziemlich teuer ist.

Im neuen Jahr wird er aber vermutlich nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Apple-Dienste werden immer wichtiger

Bereits seit vielen Jahren startet der US-Konzern immer wieder den Versuch, seine Umsätze durch verschiedene Standbeine zu generieren - und nicht nur durch Produkte wie das iPhone - um unabhängig zu bleiben.
Neben iPhones, iMacs oder iPads setzt der US-Riese daher verstärkt auf Dienste wie Apple Music. Da der Musik-Streaming-Dienst allerdings nicht mit großen Konkurrenten wie Spotify mithalten kann, muss sich Apple auf andere Möglichkeiten konzentrieren. So könnte der Fokus zukünftig auf selbstproduzierenden Videoinhalten liegen.

Nicht mehr zeitgemäß

Sowohl den Mac Pro als auch den Mac mini erwartet dieses Jahr eine Überarbeitung. Der Mac Pro soll 2018 einen modularen Nachfolger erhalten. Einen Vorgeschmack darauf bietet der kürzlich in den Handel gekommene iMac Pro.

Der aktuelle Mac Pro ist ein Computer, der sich keineswegs, wie manch anderer, unter dem Schreibtisch verstecken muss. Aufgrund verschiedener Kritikpunkte - wie beispielsweise der nur schwer möglichen Speichererweiterung - hat Apple im vergangenen Jahr jedoch ein neues Modell versprochen. Doch auch der neue Mac Pro soll durchaus ansehnlich sein. Es dürften zwei Grafikkarten verbaut werden, die SSDs sowie Prozessor und RAM dürften sich auswechseln lassen. Das neue Modell soll zusätzlich mit einem Power Button mit integriertem Touch ID sowie einer Touch Bar an der Front ausgestattet werden.

Auch der Mac mini soll eine Veränderungen bekommen. Aufgrund veralteter Hardware und nicht gerechtfertigter Preise wird dieser immer unscheinbarer. Daran will Apple 2018 etwas ändern.

iPad mini vor dem Aus?

Das iPad mini bekommt immer mehr Konkurrenz durch das iPhone, welches mit guter Leistung überzeugen kann und ähnlich große Displays bietet. Aus diesen Gründen wird die kleine Variante des iPads inzwischen sogar schon nicht mehr mit neuen Prozessoren oder moderneren Bildschirmen mit Stifteingabe ausgestattet. 2018 könnte demnach das Ende für das iPad mini bedeuten.

Face ID bald überall?

2018 dürfte der Tech-Riese aus Cupertino außerdem immer mehr seiner Produkte mit Face ID ausrüsten. Sowohl iPads als auch MacBooks und eventuell sogar der Mac Pro und Mac mini dürften die neue, aufwändige Technik erhalten, denn Apple wird den Aufwand der Entwicklung nicht nur für das iPhone X betrieben haben. Darüber hinaus hat Apple bereits verschiedene Patente zugesprochen bekommen, die eine Infrarot-Gesichtserkennung für Desktop- und Notebook-Displays sichern.

Wie geht es mit der Apple Watch weiter?

2014 wurde sie vorgestellt, ein Jahr später gelauncht - seitdem kann die Apple Watch keine großartigen Veränderungen beim Design verkünden. Dieses Jahr soll sie Gerüchten zufolge nun aber ein neues Design sowie neue Funktionalitäten erhalten, welche die Attraktivität der Apple-Smartwatch wieder erhöhen sollen.

Überraschungspotenzial bei den AirPods?

Laut Tech-Analyst Ming-Chi Kuo könnte Apple im Herbst diesen Jahres ein Upgrade seiner drahtlosen Ohrhörer AirPods auf den Markt bringen und damit den Absatz auf 28 Millionen Einheiten verdoppeln.

Neue und größere iPhones?

Die Nachfrage nach dem lang ersehnten Jubiläumssmartphone, dem iPhone X, ebbt bereits ab - Apple-Fans sind doch nicht mehr so euphorisch, wie der Konzern erwartet hatte. Da mögliche neue Modelle jedoch voraussichtlich erst auf der Keynote im September vorgestellt werden und im November in den Handel gehen, muss sich Apple etwas einfallen lassen, um weiterhin interessant zu bleiben. Hilfreich sind da die bereits kursierenden Gerüchte darüber, wie neue iPhones aussehen könnten und welche neuen Funktionen sie haben könnten. Apple bestätigt davon jedoch natürlich noch nichts, dem Konzern gelingt es so allerdings, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und im Gespräch zu bleiben.

Ming-Chi Kuo, Analyst und eine der wichtigsten Quellen bezüglich Apple-News, sagt voraus, dass Apple in diesem Jahr gleich zwei iPhone-Modelle mit OLED-Display auf den Markt bringen dürfte.

So könnte es zum einen ein iPhone Xs geben, welches bei der Displaygröße dem iPhone 8 ähneln dürfte. Außerdem dürfte Apple auch ein iPhone Xs Plus in den Handel bringen, welches dann wohl über ein größeres Display verfügen wird. Da die Nachfrage nach großen Smartphones in Asien sehr hoch ist, dürfte es ziemlich wahrscheinlich sein, dass Apple diesem Trend auch weiterhin folgt. Darüber hinaus wird vermutet, dass Apple seine iPhones mit größeren Akkus ausstatten wird.

Einigen Quellen zufolge könnte es zusätzlich eine dritte Variante mit einem 6,1-Zoll-Flüssigkristall-Display (LCD) geben. Dieses iPhone wäre weniger fortschrittlich im Vergleich zu den anderen Modellen: Die Rückfront könnte aus Metall sein, damit wäre drahtloses Laden nicht möglich, und es würde vermutlich nicht mit einem größeren Akku ausgestattet werden. Dafür wäre es aber wohl um einiges günstiger.

Was könnte die Zukunft bringen?

Der US-Riese ist stark abhängig von dem Verkauf der iPhones - mehr als 50 Prozent des Unternehmensumsatzes werden auf diese Weise generiert. Da dies Gefahrenpotenzial birgt, möchte sich Apple mehr und mehr aus dieser Abhängigkeit lösen.

Aus diesem Grund forscht der Tech-Konzern bereits jetzt intensiv an Themen wie maschinellem Lernen, Augmented Reality (AR) oder auch autonomem Fahren. Produkte wie das iCar oder eine AR-Brille werden zwar erst in einigen Jahren erwartet, dennoch hat Apple große Pläne und wird sich auch in Zukunft nicht auf dem Erfolg des iPhones ausruhen.

Redaktion finanzen.at

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