24.10.2014 05:34:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 05.30 Uhr

EU-Gipfel einigte sich auf die Klimaziele bis zum Jahr 2030

Brüssel - Der EU-Gipfel in Brüssel hat sich auf ein umfassendes Klima- und Energiepaket mit konkreten Zielen bis 2030 geeinigt. Der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid soll im Vergleich zu 1990 um mindestens 40 Prozent sinken. Damit verdoppele Europa seine Anstrengungen, betonte der scheidende EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso. Der Anteil der erneuerbaren Energien aus Wind oder Sonne soll auf mindestens 27 Prozent steigen. Auch die Energieeinsparungen sollen mindestens 27 Prozent betragen.

EU-Gipfel spricht über Wirtschaftsfragen

Brüssel - Der EU-Gipfel in Brüssel berät zum Abschluss am Freitag über Schritte gegen die Wirtschaftsflaute. "Wir sind in einer sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage, aber sie ist nicht katastrophal", sagte der scheidende EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso. Politiker äußerten sich positiv über das 300 Milliarden Euro schwere Investitionsprogramm seines Nachfolgers Jean-Claude Juncker.

EU erteilte Österreich Rüge wegen Budget 2015

Brüssel - Bundeskanzler Werner Faymann hat am Donnerstag am Rande des EU-Gipfels in Brüssel bestätigt, dass Österreich eine Rüge der EU-Kommission für sein Budget für 2015 bekommen hat. Österreich werde dazu klar seinen Standpunkt vertreten. Man könn nicht zu allem was in der EU gesagt wird "Ja und Danke sagen", so Faymann. Finanzminister Schelling beunruhigt der Budget-Brief aus Brüssel nicht sonderlich, wie er am Abend im ORF-Radio betonte. Er sehe darin eine "Einladung zum Dialog".

Denkmal für Wehrmachtsdeserteure wird enthüllt

Wien - Am Freitag wird am Wiener Ballhausplatz das Denkmal für Wehrmachtsdeserteure enthüllt. Das Mahnmal ist den Verfolgten der NS-Militärjustiz gewidmet. Der Festakt beginnt um 11.00 Uhr und ist prominent besetzt. Bundespräsident Heinz Fischer und Kulturminister Josef Ostermayer werden ebenso teilnehmen wie Vertreter der Wiener Stadtregierung. Die Festrede hält die Autorin Kathrin Röggla.

US-Armee: Offensive der Jihadisten in Kobane vorerst gestoppt

Washington - Die Einnahme der nordsyrischen Kurdenstadt Kobane durch Kämpfer der Jihadistenorganisation Islamischer Staat ist nach Einschätzung der US-Armee offenbar vorerst abgewendet worden. Die Offensive der Extremisten sei ins Stocken geraten, sagte ein Vertreter der US-Zentralkommandos am Donnerstag. Die kurdischen Kämpfer seien mit Unterstützung der US-geführten Militärallianz in der Lage, die Stadt weiter zu verteidigen. Der Frontverlauf in Kobane habe sich seit mehr als einer Woche nicht verändert.

Neuer Ebola-Fall in den USA

New York/Bamako - In den USA hat sich der Verdacht auf einen weiteren Ebola-Fall bestätigt. Ein Arzt, der sich jüngst um Ebola-Kranke in Westafrika gekümmert hatte, sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte der Bürgermeister von New York, Bill de Blasio, am Donnerstag mit. Mit seiner Verlobten sowie zwei Freunden sei der Arzt in engem Kontakt gestanden, alle drei seien unter Quarantäne gestellt worden. Am Donnerstag gab es zudem den ersten Fall von Ebola in Mali. Es ist damit das sechste westafrikanische Land, in dem die Krankheit auftritt.

Boko Haram entführte 100 Mädchen in Nigeria

Abuja - Kämpfer der islamistischen Terrormiliz Boko Haram haben laut Medienberichten vom Donnerstag seit dem Wochenende etwa 100 Mädchen und Frauen entführt - sechs Monate nachdem sie über 200 Schülerinnen aus der Stadt Chibok im Bundesstaat Borno auf Lastwagen verschleppt hatten. Die Behörden bestätigten diese Berichte bis dato nicht.

(Schluss) hf/hhi

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