13.11.2014 05:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 05.30 Uhr

Waffenruhe in der Ostukraine vor dem Zusammenbruch

Kiew/New York - Die knapp zwei Monate alte Waffenruhe in der Ostukraine droht nach Einschätzung sowohl der UNO als auch der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zusammenzubrechen. Gleichzeitig verstärken sich Vorwürfe an die Adresse Moskaus, es beliefere die Separatisten in der Ostukraine mit schweren Waffen und schicke Soldaten zur Unterstützung. Russland weist die Vorwürfe als "heiße Luft" zurück. Die Separatisten haben aber nach Einschätzung der OSZE zuletzt deutliche Geländegewinne erzielt.

Russische Kriegsschiffe kreuzen vor G-20-Gipfel vor Australien

Brisbane - In einer neuen Machtdemonstration hat Russland vier Kriegsschiffe seiner Pazifikflotte in internationale Gewässer vor der Küste Australiens verlegt. Dort beginnt am Samstag das Treffen der 20 Industrie- und Schwellenländer (G-20) in der Küstenstadt. Auch der russische Präsident Wladimir Putin wird bei dem zweitägigen Gipfel erwartet.

Landung von Mini-Labor auf Kometen geglückt

Wien/Darmstadt - Erstmals in der Geschichte der Raumfahrt ist die Landung auf einem Kometen gelungen. Mehr als zehn Jahre nach dem Start der Raumsonde "Rosetta" setzte am Mittwochnachmittag das Landegerät "Philae" über eine halbe Milliarde Kilometer von der Erde entfernt mit seinem Mini-Labor auf "Tschurjumow-Gerassimenko" auf. Wissenschafter hoffen dadurch auf einen Blick in die Anfänge des Sonnensystems, das vor 4,6 Milliarden Jahren entstand. Kometen sollen weitgehend unveränderte Materie aus dieser Zeit enthalten.

Flüchtlingshelfer beklagen geschlossene Fluchtwege für Syrer

Syrische Zivilisten sind einem Bericht von Hilfsorganisationen zufolge zunehmend in dem Bürgerkriegsland gefangen, weil das Ausland den Ansturm an Flüchtlingen nicht mehr bewältigen kann. Der Norwegische Flüchtlingsrat (NRC) und das Internationale Flüchtlingskomitee (IRC) beklagen unter anderem, dass Frankreich und Großbritannien nur zur Aufnahme von wenigen hundert syrischen Flüchtlingen bereit seien. Auch die USA müssten mehr tun.

Demonstranten in Mexiko zünden Regionalkongress an

Chilpancingo - Nach dem mutmaßlichen Mord an Dutzenden Studenten in Mexiko haben Demonstranten das Regionalparlament des Bundesstaats Guerrero gestürmt und Feuer gelegt. Zuvor waren die aufgebrachten Lehrer in der Provinzhauptstadt Chilpancingo in das regionale Bildungsministerium eingedrungen und hatten vor dem Gebäude ebenfalls Möbel und Dokumente angezündet. Ihre Wut richtet sich gegen die Behörden, die ihrer Meinung nach zu wenig für die Aufklärung des Verbrechens in der Stadt Iguala tun. Korrupte Polizisten hatten dort Ende September 43 Lehramtsstudenten verschleppt und einer kriminellen Bande übergeben. Inhaftierte Bandenmitglieder gestanden mittlerweile, die Studenten getötet und verbrannt zu haben.

Zahl der Ebola-Todesopfer stieg auf über 5.000

Bamako - Die Seuche Ebola hat in Westafrika seit ihrem Ausbruch im März schon 5.160 Todesopfer gefordert. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation am Mittwoch in Genf mit. 14.098 Menschen haben sich demnach infiziert, es gibt der WHO zufolge jedoch Anzeichen dafür, dass die Zahl neuer Fälle in Guinea und Liberia nicht mehr steigt. In den USA streikten am Mittwoch rund 100.000 Krankenschwestern für mehr Schutzmaßnahmen bei der Behandlung von Ebola-Kranken.

Bundespräsident Fischer besucht Papst im Vatikan

Vatikanstadt - Bundespräsident Heinz Fischer wird heute, am letzten Tag seines dreitägigen Staatsbesuchs in Italien, vom Papst im Vatikan empfangen. Fischer hatte am Dienstag bereits den italienischen Präsidenten Giorgio Napolitano und Premier Matteo Renzi getroffen.

Schüssel als Zeuge in Westenthaler-Prozess

Wien - Der Prozess gegen den ehemaligen BZÖ-Politiker und Fußball-Manager Peter Westenthaler wird heute mit weiteren Zeugeneinvernahmen fortgesetzt. Aussagen sollen Ex-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) sowie Ex-Sport-Staatssekretär Karl Schweitzer (BZÖ). Westenthaler wird vorgeworfen, als Bundesliga-Vorstandsmitglied Fördergelder zweckwidrig verwendet zu haben.

(Schluss) an/rst

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