19.02.2015 05:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 05.30 Uhr

Nach Rebellensieg in Ostukraine Kritik an Moskau

Kiew - Nach der Eroberung der strategisch wichtigen Stadt Debalzewe in der Ostukraine durch prorussische Separatisten steigt der Druck auf Moskau, die Rebellen an die kurze Leine zu nehmen. Der prowestliche ukrainische Präsident Petro Poroschenko schlug eine internationale Mission im Krisengebiet vor. Der Rückzug der ukrainischen Truppen aus der Stadt war zwar eine bittere Niederlage für Poroschenko. Zugleich hielt er damit aber den Weg für die Umsetzung des Friedensprozesses offen.

Athen bittet Donnerstagfrüh um Kreditverlängerung

Brüssel/Athen - Entgegen früheren Aussagen wird Griechenland voraussichtlich Donnerstagfrüh eine Verlängerung der Kredite der Euro-Partner beantragen. Dies verlautete am Mittwoch aus griechischen Regierungskreisen. Ein Sprecher hatte den Antrag zuvor für Mittwoch in Aussicht gestellt. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker räumte unterdessen Fehler bei der Arbeit der internationalen Gläubiger-Troika ein.

Obama: Terroristen sprechen nicht für eine Milliarde Muslime

Washington - US-Präsident Barack Obama hat vor einer Gleichsetzung der Terrormiliz Islamischer Staat und des Terrornetzwerks Al-Kaida mit dem Islam gewarnt. "Die Terroristen sprechen nicht für eine Milliarde Muslime", sagte Obama am Mittwoch bei einer Anti-Terrorismuskonferenz in Washington. Mit militärischer Gewalt alleine sei das Problem nicht zu lösen. Es müsse die Radikalisierung junger Muslime verhindert werden.

Libyen fordert Aufhebung des Waffenembargos für Kampf gegen IS

New York - Die libysche Regierung hat die internationale Staatengemeinschaft aufgefordert, sie mit Waffen im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat zu unterstützen. "Die Staatengemeinschaft muss uns helfen, unsere militärischen Kapazitäten zu verstärken", sagte der Außenminister der international anerkannten libyschen Regierung, al-Dairi, am Mittwoch in New York in einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zu Libyen.

Bombendrohung - Kein Sprengsatz am Bahnhof Wien Meidling gefunden

Wien - Ein durch eine Bombendrohung ausgelöster Polizeieinsatz am Bahnhof Wien Meidling ist am späten Mittwochabend beendet worden. Es wurde kein Sprengsatz gefunden, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der internationale und der regionale Zugsverkehr war unterbrochen worden, ebenso stellten die Wiener Verkehrsbetriebe vorübergehend im Bereich des Bahnhofs Wien Meidling den Betrieb ein.

Mehr als 400.000 Menschen bei Schweigemarsch in Buenos Aires

Buenos Aires - Mehr als 400.000 Menschen haben laut Polizeiangaben am Mittwoch in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires an einem Schweigemarsch zur Erinnerung an den vor einem Monat unter ungeklärten Umständen erschossenen Staatsanwalt Alberto Nisman teilgenommen. Die Demonstranten verlangten Aufklärung über den Tod des Staatsanwalts, der unter anderem gegen Staatspräsidentin Cristina Kirchner ermittelt hatte.

36 Tote bei Bombenabwurf auf Dorf im Niger

Niamey/Abuja - Auf ein Dorf im Niger direkt an der Grenze zu Nigeria ist eine Bombe abgeworfen worden und inmitten einer Trauerzeremonie eingeschlagen. 36 Menschen seien durch die Explosion getötet, 27 weitere verletzt worden, teilten die nigrischen Streitkräfte am Mittwoch mit. Das Flugzeug wurde zunächst nicht identifiziert. Politiker verdächtigten die nigerianische Luftwaffe, die den Vorwurf zurückwies.

(Schluss) hf/mf

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