18.03.2015 05:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 05.30 Uhr

Netanyahu gewann Parlamentswahl in Israel

Tel Aviv/Jerusalem - Die konservative Likud-Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat die vorgezogene Parlamentswahl in Israel gewonnen. Nach Auszählung von 95 Prozent der Wahllokale kam seine Likud-Partei auf 29 der insgesamt 120 Sitze in der Knesset, wie die Zeitung "Jerusalem Post" und das Nachrichtenportal "Ynet" unter Berufung auf offizielle Angaben am frühen Mittwochmorgen berichteten. Das Mitte-Links-Bündnis Zionistisches Lager von Izchak Herzog stellt demnach 24 Abgeordnete. Netanyahus Likud schnitt weiter besser ab als erwartet. Damit steuert der 65-Jährige auf eine vierte Amtszeit zu.

Piloten-Gewerkschaft weitet Streiks bei Lufthansa auf Donnerstag aus

Frankfurt - Die Piloten-Gewerkschaft Cockpit weitet die Streiks bei der Lufthansa aus: Nach den für diesen Mittwoch angekündigten Arbeitsniederlegungen auf Kurz- und Mittelstrecken sind am Donnerstag nun Langstrecken und Frachtflüge betroffen. Das teilte die Vereinigung Cockpit (VC) am Dienstagabend mit. Damit müssen sich an gleich zwei Tagen in Folge Tausende Passagiere erneut auf Flugausfälle einstellen. Der Streik der größten deutschen Fluggesellschaft AUA-Mutter an diesem Mittwoch ist bereits der zwölfte der Vereinigung Cockpit (VC) innerhalb eines Jahres. Der Pilotenstreik bei der AUA-Mutter Lufthansa trifft auch Passagiere aus Österreich. Am Mittwoch fallen 16 Wien-Flüge von und nach München und Frankfurt aus. Vom Grazer Flughafen geht zudem kein Flieger nach Frankfurt: Alle acht Flüge sind gestrichen. Die Passagiere können umbuchen oder stornieren.

Ukraine beschloss Gesetzänderungen zu Separatistengebieten

Kiew - Im Ostukraine-Konflikt hat das Parlament in Kiew beschlossen, dass die Separatistengebiete im Donbass erst nach Kommunalwahlen den geplanten Sonderstatus erhalten sollen. Eine entsprechende Gesetzesänderung verabschiedete die Oberste Rada in Kiew mit großer Mehrheit, wie lokale Medien am Dienstag berichteten. Die moskautreuen Separatisten und die russische Führung fordern aber den auf drei Jahre befristeten Sonderstatus bereits vor Wahlen.

Syrische Staatsmedien meldeten Abschuss von US-Drohne in Latakia

Damaskus/Berlin - Die syrische Armee hat staatlichen Medien zufolge im Westen des Landes eine US-Aufklärungsdrohne abgeschossen. Das "feindliche" Flugobjekt sei im Norden der Provinz Latakia von Abwehrraketen zerstört worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Sana am Dienstag. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) schloss unterdessen einem Zeitungsbericht zufolge Gespräche mit der syrischen Führung mit dem Ziel der Beendigung des Bürgerkriegs nicht grundsätzlich aus.

Hubschrauberabsturz in Mali: Zwei UN-Blauhelmsoldaten tot

Bamako - Bei einem Hubschrauberabsturz sind im Norden Malis am Dienstag zwei UN-Blauhelmsoldaten aus den Niederlanden ums Leben gekommen. Nach Angaben aus Kreisen des Flughafens von Gao verunglückten sie mit ihrem Helikopter etwa 20 Kilometer von der Stadt entfernt. Die beiden Soldaten seien verletzt geborgen worden und später gestorben. Das niederländische Militär bestätigte die Angaben.

Kanzler erklärt dem Nationalrat Schicksal der HETA

Wien/Klagenfurt - Die Abwicklung der HETA, vormals Hypo Alpe Adria, beschäftigt am Mittwoch den Nationalrat in einer von FPÖ und Grünen initiierten Sondersitzung. Die gewünschte Erklärung gibt Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) ab. Anlass für die Sondersitzung ist die von Finanzminister Hans-Jörg Schelling (ÖVP) erdachte Defacto-Insolvenz, mit der die Bank abgewickelt werden soll.

Schellling will Terminplan für weitere Reformen

Wien - Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) drängt auf weitere Reformen und will diese nach Vorbild der Frist für die Steuerreform mit konkreten Terminplänen versehen. Die Regierung werde bei den Verhandlungen zu Pensionen, Arbeitsmarkt und Bildung gemeinsam festlegen, "bis wann wir welches Thema liefern", so Schelling Dienstagabend vor Journalisten. Das "Kontenregister" soll für alle Konten gelten.

Proteste zu Eröffnung von EZB-Sitz in Frankfurt erwartet

Frankfurt - Die Europäische Zentralbank (EZB) eröffnet am Mittwoch offiziell ihren neuen Sitz im Osten von Frankfurt am Main - muss dabei aber mit viel Widerstand rechnen. Das linke Aktionsbündnis Blockupy will die Feierlichkeiten behindern und Zufahrtsstraßen blockieren. Blockupy macht die EZB mit für "Sparpolitik und Verarmung" in Teilen Europas verantwortlich. Die Polizei rechnet mit insgesamt rund 10.000 Demonstranten und hat sich auf mögliche Krawalle vorbereitet.

(Schluss) chg/pat

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