20.03.2015 05:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 05.30 Uhr

Griechenland: Geldgeber wollen rasch helfen - Entspannung bei Gipfel

Brüssel/Athen - Nach schwerem Streit gehen das hoch verschuldete Griechenland und seine Geldgeber wieder aufeinander zu. Die Europartner einigten sich am Rande des EU-Gipfels in Brüssel mit dem griechischen Premier Alexis Tsipras darauf, bereits vereinbarte Schritte zur Rettung des Landes vor der drohenden Pleite zu beschleunigen. "Alles soll schnell gehen", sagte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Tsipras sicherte zu, in den nächsten Tagen eine vollständige Liste mit eigenen Reformvorschlägen vorzulegen. Dieser Plan ist Voraussetzung für die Geldgeber, noch verfügbare Milliardenhilfen aus dem verlängerten Hilfsprogramm freizugeben.

Anschlag in Tunis - IS-Miliz bekennt sich zu Attentat auf Museum

Tunis/Beirut - Die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) hat sich zu dem Anschlag auf das Nationalmuseum in Tunis bekannt. In einer am Donnerstag auf Islamisten-Websites verbreiteten Audiobotschaft drohten die Extremisten zudem mit weiteren Attentaten in Tunesien. Nach Angaben des tunesischen Präsidenten Beji Caid Essebsi hatten die Attentäter auch Sprengstoff bei sich, eine "Katastrophe" habe jedoch verhindert werden können. Der Anschlag in Tunis sei der "Auftakt" zu einer Anschlagsserie in dem nordafrikanischen Land, erklärte die IS-Miliz.

EU steuert auf Verlängerung der Russland-Sanktionen bis Ende 2015 zu

Brüssel - Die EU steuert auf eine Verlängerung der wegen der Ukraine-Krise gegen Russland verhängten Wirtschaftssanktionen bis Ende des Jahres zu. Die Strafmaßnahmen seien "klar mit der vollständigen Umsetzung der Minsker Abkommen" für einen Waffenstillstand in der Ukraine verknüpft, erklärte der EU-Gipfel am Donnerstag. Die Staats- und Regierungschefs verwiesen dabei darauf, dass die letzten Umsetzungsschritte bis zum 31. Dezember 2015 erfolgen müssen.

Netanyahu doch für Palästinenserstaat - Obama gratulierte zur Wahl

Jerusalem/Washington - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu ist nach nur drei Tagen von seinem Nein zu einer Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt wieder abgerückt. "Ich will keine Ein-Staat-Lösung", sagte er dem US-Sender NBC am Donnerstag. "Ich will eine nachhaltige, friedliche Zwei-Staaten-Lösung", bekräftigte er. Erst zwei Tage nach der Wahl gratulierte auch US-Präsident Barack Obama Netanyahu zum Sieg. Das Verhältnis zwischen beiden gilt als sehr gespannt.

Piloten-Streik bei der Lufthansa zum dritten Mal verlängert

Frankfurt am Main/Frankfurt - Für die Passagiere der deutschen AUA-Mutter Lufthansa kommt es noch heftiger. Die Piloten von der Vereinigung Cockpit (VC) haben ihre aktuell zwölfte Streikwelle auf Freitag und nun auch auf Samstag verlängert. Dann soll wieder auf der Langstrecke und im Frachtbereich gestreikt werden, wie die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) am Donnerstagabend mitteilte. Erneut dürften - am vierten Streiktag in Folge - Hunderte Flüge ausfallen. Insgesamt strich die größte deutsche Airline für Freitag 790 Kurz- und Mittelstreckenflüge. Rund 94.000 Passagiere sind betroffen.

Partielle Sonnenfinsternis über Österreich zu sehen

Wien - Eine partielle Sonnenfinsternis ist am Freitag in Österreich zu sehen. Die Wetterprognose verspricht im Großteil Österreichs gute Sicht, nur in Kärnten und der Südsteiermark könnten ein paar Wolken durchziehen. Bei der Finsternis wird der Mond die Sonnenscheibe zu maximal 63 Prozent bedecken. In Bregenz beginnt die Sonnenfinsternis bereits um ca. 9.27 Uhr, in Wien geht es um etwa 9.37 Uhr los.

Ministerkonferenz berät in Wien über Kampf gegen Jihadismus

Wien - Regierungsvertreter aus zehn Staaten beraten am Freitag in Wien über den Kampf gegen den Jihadismus. Der Einladung von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und Außenminister Sebastian Kurz sind neben EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos und EU-Anti-Terror-Koordinator Gilles de Kerchove auch Minister und Staatssekretäre aus Italien, Slowenien, Kroatien und sechs Westbalkan-Staaten gefolgt.

Flugzeugabsturz in Uruguay mit vermutlich zehn Toten

Montevideo - Ein argentinisches Privatflugzeug mit zehn Insassen ist in Uruguay abgestürzt. Die zweimotorige Beechcraft B-90 King Air sei am Donnerstag kurz nach dem Abflug von osturuguayischen Ferienort Punta del Este abgestürzt, erklärte ein Sprecher der Luftwaffe der Zeitung "El Observador". Es seien drei Leichen aus der in Brand geratenen Maschine geborgen worden, berichtete die Zeitung "El Pais". Es gebe keine Anzeichen für Überlebende.

Fünf Babyleichen in Haus in Frankreich entdeckt

Paris - In einem Familienhaus im Südwesten von Frankreich hat die Polizei am Donnerstag fünf Babyleichen entdeckt. Nach Angaben der Ermittler fand der 40-jährige Vater des Hauses zunächst ein totes Neugeborenes in einer Kühltasche und verständigte die Behörden. Im Laufe der Durchsuchungen des Hauses in Louchats in der Nähe von Bordeaux seien vier weitere Babyleichen entdeckt worden, teilten die Ermittler mit und bestätigten damit entsprechende Medienberichte.

Der Frühling startet am Freitag

Wien - Mit Sonnenschein und Temperaturen bis 17 Grad Celsius sowie einer partiellen Sonnenfinsternis am Vormittag startet am Freitag der astronomische Frühling - um genau 23.45 Uhr MEZ. Unser Zentralgestirn Sonne geht genau im Osten auf, steht mittags im Süden und geht exakt im Westen unter - Tag und Nacht sind gleich lang.

(Schluss) chg/jw

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