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13.07.2018 05:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 05.30 Uhr

Johnson wäre "großartiger Premier": Trump fällt May in den Rücken

Washington/London - In einem beispiellosen Interview anlässlich seines ersten Besuchs als US-Präsident in Großbritannien hat Donald Trump die angeschlagene Premierministerin Theresa May und deren Brexit-Strategie attackiert. Im Gespräch mit der Boulevard-Zeitung "The Sun" drohte er ihr mit dem Scheitern eines möglichen Handelsabkommens zwischen Großbritannien und den USA. Auch Trumps Schmeichelei für einen der größten Rivalen Mays - Ex-Außenminister Boris Johnson - birgt politischen Zündstoff für die Fortsetzung seines Besuchs am Freitag. In London wird mit massiven Anti-Trump-Protesten gerechnet. Die Organisatoren rechnen mit bis zu 100.000 Teilnehmern.

Puigdemonts Anwälten wollen gegen Auslieferungsbeschluss vorgehen

Berlin/Barcelona - Nach monatelangem juristischen Gerangel könnte der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont an Spanien ausgeliefert werden. Das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht erklärte am Donnerstag eine Auslieferung des Politikers wegen des Vorwurfs der Veruntreuung für zulässig, nicht jedoch wegen Rebellion, dem Hauptvorwurf der spanischen Justiz. Puigdemonts Anwälte kündigten an, beim deutschen Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe Einspruch gegen den Auslieferungsbeschluss einlegen zu wollen. Das spanische Oberste Gericht wird laut Medienberichten eine Auslieferung Puigdemonts nicht akzeptieren. Der zuständige Richter Pablo Llarena habe sich bereits für eine Rücknahme des europäischen Haftbefehls gegen Puigdemont entschieden, berichtete die Zeitung "El Mundo".

EU erlaubt Übernahme von Laudamotion durch Ryanair

Schwechat/Dublin/Wien - Die EU-Wettbewerbshüter haben die geplante Übernahme der österreichischen Fluglinie Laudamotion durch die irische Billigfluggesellschaft Ryanair genehmigt. Das Vorhaben gebe keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken und werde ohne Auflagen erlaubt, teilte die zuständige EU-Kommission am Donnerstagabend mit. Laudamotion fliegt vor allem aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Urlaubszielen am Mittelmeer und auf den Kanarischen Inseln.

Kim rühmt in Brief Fortschritt bei Beziehungen zu den USA

Washington - Dreieinhalb Wochen nach dem historischen Gipfel in Singapur hat der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un in einem persönlichen Brief an US-Präsident Donald Trump einen "epochalen Fortschritt" in den Beziehungen beider Länder konstatiert. Das bei dem Treffen von beiden Staatenlenkern am 12. Juni unterzeichnete Dokument sei "in der Tat der Beginn einer bedeutsamen Reise" gewesen, heißt es in dem vom 6. Juli datierten Schreiben. Trump veröffentlichte das in koreanischer Sprache verfasste und mit der Unterschrift Kims versehene Schreiben am Donnerstag auf seinem Twitter-Konto.

USA haben laut China einen Handelskrieg begonnen

Genf - China wirft den USA im Handelsstreit Kriegstreiberei vor. Die Volksrepublik und die USA hätten Gespräche geführt und diese seien gut vorangekommen, doch die Regierung in Washington habe das ignoriert und einen Handelskrieg angezettelt, sagte Vize-Handelsminister Wang Shouwen am Donnerstag. "Die Vereinigten Staaten haben den Krieg begonnen." Die USA seien ein Rüpel ("bully"), dem man "die Waffe" abnehmen müsse. China werde sich verteidigen, kündigte der Minister an.

19 Tote bei Explosion in Industriepark in China

Peking - Bei einer Explosion in einem Industriepark im Südwesten Chinas sind 19 Menschen ums Leben gekommen, zwölf wurden verletzt. Das Unglück ereignete sich am Donnerstagabend aus zunächst ungeklärten Gründen in einem Chemieunternehmen im Yangchun-Industriepark im Kreis Jiang'an östlich der Stadt Yibin, wie die Sicherheitsaufsicht der Provinz Sichuan am Freitag nach Angaben örtlicher Medien berichtete. Eine heftige Explosion in einer Chemiefabrik ereignete sich auch in Ägypten. Bei dem Vorfall nahe dem Flughafen Kairo wurden zwölf Menschen verletzt.

Johnson & Johnson soll in Asbest-Prozess 4,7 Mrd. Dollar zahlen

New Brunswick (New Jersey) - Im Prozess um mutmaßlich krebserregendes Puder hat eine Geschworenenjury im US-Bundesstaat Missouri den Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson am Donnerstag zur Zahlung von 4,69 Milliarden Dollar (4,02 Mrd. Euro) verpflichtet. Das Geld sollen insgesamt 22 Frauen erhalten. Sie hatten in dem Prozess in St. Louis geltend gemacht, dass sie durch die Produkte an Eierstockkrebs erkrankt seien. J&J äußerte sich über das Urteil enttäuscht und kündigte rechtliche Schritte an.

(Schluss) ade/rop

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