03.10.2014 09:32:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 09.30 Uhr

Auch Australien will Angriffe auf IS-Miliz fliegen

Sydney - Australien will sich an den Luftangriffen der von den USA geführten Anti-IS-Koalition im Irak beteiligen. Australische Kampfjets hätten die Erlaubnis bekommen, sich den Luftschlägen anzuschließen, erklärte der australische Premier Tony Abbott am Freitag in Sydney. Zudem werde das Land "Spezialeinsatzkräfte" entsenden, um die irakische Armee am Boden "zu beraten und zu unterstützen".

Rotes Kreuz bestätigt Tod von Schweizer in Donezk

Genf/Donezk - Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat den Tod eines Mitarbeiters in der ostukrainischen Separatistenhochburg Donezk bestätigt. Der 38-jährige Schweizer sei ums Leben gekommen, als eine Granate neben des Büros der Organisation in der Stadt niedergegangen sei. Zuvor war erstmals seit Inkrafttreten der Waffenruhe das Zentrum der Separatistenhochburg unter starkes Artilleriefeuer geraten.

36 Tote bei Anschlägen und Kämpfen in Benghazi

Benghazi - Bei drei Autobombenanschlägen und darauffolgenden Kämpfen zwischen Aufständischen und der libyschen Armee in Benghazi sind am Donnerstag mindestens 36 Soldaten getötet worden. Dies geht aus einer aktuellen Bilanz des libyschen Militärs vom Freitag hervor. Anfangs war lediglich von sieben Toten bei zwei Anschlägen die Rede gewesen.

Proteste in Hongkong bleiben friedlich

Hongkong - Die Demonstrationen für mehr Demokratie in Hongkong sind in der Nacht zum Freitag friedlich geblieben. Die Studenten versuchten, eine Konfrontation mit der Polizei zu vermeiden. Nach dem Gesprächsangebot der Regierung in Chinas Sonderverwaltungsregion äußerten sie ihre Hoffnung auf einen "offenen Dialog", bekräftigten aber ihre Forderung nach einem Rücktritt von Regierungschef Leung Chun-ying.

Kleinkind erlag Verletzungen nach Fenstersturz

Linz - Das dreijährige Mädchen, das am Montag in Linz aus einem Fenster im vierten Stock gestürzt war, ist Donnerstagabend im AKh seinen schweren Verletzungen erlegen. Krankenhaussprecherin Astrid Petritz bestätigte am Freitag auf APA-Anfrage einen entsprechenden Bericht des ORF-Radios Oberösterreich. Das Kleinkind war wegen eines Polytraumas rund um die Uhr intensivmedizinisch behandelt worden.

Noch 16 Vermisste nach Vulkanausbruch in Japan

Tokio - Sechs Tage nach dem Vulkanausbruch in Japan werden noch 16 Menschen vermisst. Die Behörden gingen davon aus, dass die Wanderer zum Zeitpunkt des Ausbruchs am Ontake unterwegs gewesen seien, sagte ein Vertreter der Präfektur Nagano am Freitag. Die Zahl der Toten hatten die Behörden zuletzt mit 48 angegeben, die Zahl der Vermissten war zu diesem Zeitpunkt aber unklar.

83 Millionen JPMorgan-Konten gehackt

New York - Die US-Großbank JPMorgan hat neue Details über einen Hackerangriff in riesigem Ausmaß veröffentlicht, der sich bereits im August ereignet hat. Betroffen seien die Konten von 76 Millionen Haushalten und sieben Millionen Unternehmen, teilte das Unternehmen mit. Nutzerdaten - Namen, Adressen, Telefonnummern und Email-Adressen - und interne Informationen von JPMorgan seien in Gefahr gewesen, hieß es.

Flugverbot über gestrandeten Walrossen in Alaska

Juneau (Alaska) - Angesichts Zehntausender an der Küste des US-Staates Alaska gestrandeter Walrosse haben die Behörden ein Flugverbot über der betroffenen Region verhängt. Das Gebiet darf nur noch in einer Höhe von mehr als 600 Metern überflogen werden. Zur Begründung hieß es, die Tiere könnten durch Motorengeräusche in Panik versetzt werden und sich bei einer Flucht ins Wasser gegenseitig töten.

(Schluss) pat/hhi

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