15.03.2019 09:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

49 Tote bei Angriffen auf zwei Moscheen in Neuseeland

Christchurch - Bei bewaffneten Angriffen auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch sind nach Angaben der Polizei 49 Menschen getötet worden. 48 weitere Menschen werden laut Gesundheitsbehörden mit Schusswunden in Krankenhäusern behandelt. Die Angriffe seien als "Terroranschlag" zu werten, der offenbar "gut vorbereitet" gewesen sei, so Regierungschefin Jacinda Ardern . Nach jüngsten Angaben der Polizei wurden drei Verdächtige festgenommen. Die mutmaßlichen Angreifer seien aber nicht auf Terrorlisten gewesen. An Autos seien zudem zwei Sprengsätze gefunden und entschärft worden. Landesweit gilt die höchste Sicherheitsstufe.

Weltweiter Protesttag für mehr Klimaschutz in Neuseeland begonnen

Wellington/Wien/Österreich-weit - Mit einer Demonstration in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington hat am Freitag ein weltweiter Protesttag von Jugendlichen für mehr Klimaschutz begonnen. In insgesamt fast 1.700 Städten sollen am Freitag weitere Demonstrationen für mehr Klimaschutz folgen. Auch in sieben Landeshauptstädten Österreichs streiken und demonstrieren Schüler und Studenten im Rahmen der weltweiten Aktion "FridaysForFuture" für mehr Klimaschutz. Die größte Veranstaltung wird zu Mittag am Wiener Heldenplatz stattfinden.

Seit Beginn von Syrien-Konflikt laut Aktivisten mehr als 370.000 Tote

Damaskus - Mehr als 370.000 Menschen sind nach Angaben von Aktivisten seit Beginn des Syrien-Konflikts vor acht Jahren ums Leben gekommen. Unter den Opfern seien knapp 113.000 Zivilisten, darunter 21.000 Kinder und 13.000 Frauen, teilte die oppositionsnahe "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" am Freitag zum achten Jahrestag des Beginns des Konflikts mit. Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen von Aktivisten vor Ort. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen.

London will Verschiebung des EU-Austritts erreichen

Brüssel/London - Das britische Parlament hat den Weg für eine Verschiebung des EU-Austritts Großbritanniens geebnet. Rund zwei Wochen vor dem geplanten Brexit sprach sich das Unterhaus in London am Donnerstagabend mit 413 zu 202 Stimmen für eine Verlängerung der Frist und eine dritte Abstimmung über den Austrittsvertrag mit der EU aus. Damit könnte sich der für den 29. März geplante Austritt um mehrere Monate verschieben. Ein zweites Brexit-Referendum lehnten die Parlamentarier fürs Erste jedoch ab.

USA zogen letzte Diplomaten aus Venezuela ab

Washington/Caracas - Angesichts des eskalierenden Konflikts zwischen den USA und dem venezolanischen Staatschef Nicolas Maduro hat das restliche US-Botschaftspersonal das südamerikanische Land verlassen. Alle noch verbliebenen Mitarbeiter seien ausgereist, teilte US-Außenminister Mike Pompeo am Donnerstag auf Twitter mit. Die USA hatten am Montag angekündigt, das restliche Personal abzuziehen. Die Anwesenheit der Diplomaten in Venezuela beschränke die Möglichkeiten der US-Politik, hieß es. Die Formulierung sorgte erneut für Spekulationen über eine militärische Intervention.

Koalition verstaatlicht Asylwesen

Wien - Die Koalition macht jetzt ernst mit der Verstaatlichung des Asylwesens. Justiz- und Innenressort haben sich auf einen Begutachtungsentwurf verständigt, der Betreuung und Beratung von Flüchtlingen in die Hände einer Agentur gibt, die unter der Ägide des Innenministeriums steht. Die bisherigen Anbieter müssen ihre Agenden somit abgeben. Bisher waren für die Bundesquartiere kommerziell orientierte ausländische Firmen zuständig, zuletzt ORS. Mit 2021 wandern auch Rechts- und Rückkehrberatung von NGOs wie der Diakonie oder der Caritas an die neue Agentur.

Inflation sank im Februar auf niedrigsten Wert seit Dezember 2016

Wien - Die Teuerung in Österreich ist weiter zurückgegangen. Im Februar 2019 lag die Inflationsrate bei 1,5 Prozent und ist damit auf den niedrigsten Wert seit Dezember 2016 gesunken, teilte die Statistik Austria am Freitag mit. Merklich verbilligt haben sich Flugtickets (-19 Prozent) sowie Bekleidung (-1,4 Prozent), die die Inflation drückten. Stärkster Preistreiber waren Wohnung, Wasser und Energie. Im Schnitt erhöhten sich diese Ausgaben um 2,8 Prozent. Treibstoffe verteuerten sich um 1,8 Prozent und damit etwas stärker als im Jänner (1,1 Prozent).

68-Jähriger starb bei Wohnhausbrand im Burgenland

Steinbrunn - Ein 68-Jähriger ist laut Polizei Freitagfrüh bei einem Wohnhausbrand in Steinbrunn (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) ums Leben gekommen. Der Mann habe allein gelebt. 55 Mitglieder von vier Feuerwehren - Steinbrunn, Zillingtal, Müllendorf und Eisenstadt - waren ab 5.20 Uhr im Einsatz. Obwohl Brand Aus bereits gegeben werden konnte, seien einige Einsatzkräfte wegen Glutnestern wieder eingerückt, hieß es seitens der Feuerwehr. Die Ursache des Brandes war zunächst unklar.

(Schluss) vas/mhi/ck

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